Verhältnisse - Detail

Gipfel: Oytal, Größenwahn

Route:

Stefan Biggel

Verhältnisse

28.02.2005
Größenwahn im Oytal bedingt eine lange anreise mit den Tourenski, es loht sich aber. Die Tief eingebettete Eisrinne mit den wahnsinnigen Eiszapfen am Schluß ist alle mal die mühen wert. Im allgemeinen ist es eine sehr alpine Eiskletterei, die unteren Seillängen haben mehr Schnee als Eis, da muß man kreativ klettern. Die oberen längen haben sehr schönes hellblaues Eis :) . Wir mußten aber dann mal wieder umdrehen da wir die Lawinengefahr unterschätzten. Man sollte nicht bei Sonnenschein klettern, da sich der Südhang des Seilhenker in die Rinne entlehrt. Wir standen gott sei dank gerade alle am Stand als wir dies feststellten. WICHTIG: Die Standplätze im Panico Führer sind auf der falschen Seite Eingezeichnet, der erste Stand ist nach ziemlich genau 50m "LINKS" dort wo der Fels von der flachen Rinne zum Einstieg abbricht. 25m weiter ist dann ein NH links oben vor der starken Verengung der Rinne, dann müssten Eisstände gehn.
Die beiden Extremos, "ohne Rucksack" und "Spiel ohne Grenzen" stehen hervorragend da. Die angegebene 40cm Säule im "Spiel ohne Grenzen" ist bestimmt 1m dick. Fast kein Mixed drin. Die Südseitigen haben sich schon verabschiedet.

Wer den langen Marsch ins Oytal nicht scheut, wird begeistert sein. Jedoch muß bedacht werden, dass fast alles da hinten eine alpine Unternehmung ist. Man ist sehr alleine.
Bleibt so mit Tendenz zur Verbesserung
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28.02.2005 um 11:04
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