Verhältnisse - Detail

Gipfel: diverse Skitouren

Route:

Mathias Zehring

Verhältnisse

25.03.2005
Fr, 25.3. Henne (2475 m) von Weißenbach (1370 m) durch das Wurmtal
Kleinere Tour am Anfahrtstag, im leichten Regen. Im Hochwald und der Almstufe völlig durchweichter Schnee, dafür ist der Gipfelrücken freigeblasen. Schnee reichte zwar über die Rodelbahn noch fast bis ins Tal, bei den Verhältnissen aber nicht lohnend
Sa, 26.3. Östlicher Rosshuf (3199 m) von Kasern (1595 m)
Anstieg durch das Windtal ins Hintere Umbaltörl (2849 m). Von dort muss über den Sommerweg Richtung Dreiherrenspitze nach Norden kurz getragen werden. Dann reichen Osthänge bis zum Gipfel. Den haben wir wegen einem Rutsch von Neuschnee auf Harschauflage aber nicht erreicht. Schöne Abfahrt im Firn, der nicht zu weich war, weil es sich gegen Mittag bewölkte.
So, 27.3. Schöntalkopf (2777 m) von Kasern (1595 m)
Obwohl südseitige Route und später Beginn ging die Route zum Krimmler Tauern noch gut. Nur im unteren Bereich kurze Tragepassagen, dann schöne Hänge vorbei an der alten Neugersdorfer Hütte. Vom Krimmler Tauern (2633 m) über den Kamm zum Gipfel. Sulzabfahrt im oberen Bereich gut, bei der Tauernalm weich, unten zwischen Rasenflecken wieder gut. Wetter: morgens bewölkt, ab spätem Vormittag sonnig
Mo, 28.3. Untere Rötspitze (3290 m) von Kasern (1595 m)
Wird normalerweise auch über das Windtal gemacht. Wir stiegen aber entlang des Sommerwegs steil durch das alte Bergwerksgebiet (Schaupfad) ins Röttal zur Rötalm (2116 m) auf. Ab dort 4 km "Langlauf" durch den flachen Talboden bis unter das Lenkjöchl. Steiler Anstieg am Nordrand des Rötferners, dann auf der gespurten Hauptroute über den Ferner bis zum Skidepot am Kamm. Wegen hartem Schnee sind die letzten Meter zur Unteren Rötspitze etwas heikel. Weiter zur Rötspitze (3495 m) haben wir keine Spuren gesehen. Abfahrt durch das Windtal: schwerer Pulver, Harsch, Firn, Sulz ? alles dabei. Wetter bis zum Mittag bewölkt, dann sonnig
Di, 29.3. Merbjoch (2828 m) von Prettau (1476 m)
Obwohl recht nordseitig ist es bis weit in den Wald hinauf aper, dann verharschter und zerfahrener Schnee hinauf zur Merbalm. Achtung: es muss schon vor dem Abzweig des Sommerwegs im Wald nach rechts zur Merbalm abgebogen werden! Bei der Merbalm steht in einer Senke ein Schneehöhenmessgerät, das wegen geschützter Muldenlage etwas zu optimistische Daten liefert (derzeit 70 cm!) Ab Merbalm über mehrere Steilstufen ins Merbjoch. Harscheisen zweckmäßig, insbesondere für den letzten Hang. Wetter morgens sonnig, dann bewölkt. Als wir um 12 Uhr abfuhren hatte es noch kaum aufgefirnt. In der Mulde unter dem Joch liegt noch Pulverschnee. Von der Alm Kampf durch den Wald zurück ins Tal.
Im Ahrntal nimmt die Schneemenge von Ost nach West markant ab. Der Rauchkofel sah für uns wegen aperer Blockfelder nicht lohnend aus, auch zur 5. Hornspitze muss länger getragen werden. Kasern ist ein guter Ausgangspunkt. Aber auch dort schmilzt der Schnee?
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30.03.2005 um 08:26
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By|Sn|Vy