Verhältnisse - Detail

Gipfel: Alagna - Bahn bis zur Punta Indren - Gnifettihütte - Signalkuppe

Route:

Matthias Mayr

Verhältnisse

15.07.2005
Wir haben uns kurzentschlossen für diese Tour entschieden, da der Wetterbericht im Bereich des Großglockner keine guten Vorhersagen gebracht hat.

Aufstieg zur Hütte: problemlos (etwas problematisch könnte für nicht Akklimatisierte der große Höhenunterschied mit der Bahn von Alagna sein, welcher in einer Stunde überwunden wird).

Kosten der Bahn: hin und retour - ? 24.-

Gnifettihüttte: entgegen vieler anderslautender Beurteilungen muss ich dieser Hütte und dem dortigen Team ein großes Lob aussprechen. Das Essen war sehr gut und auch sonst hat alles gepasst. Ich war vor zwei Jahren schon einmal dort - dort war es nicht so gut.
Preis für die HP inkl ÜN - ? 41.-

Signalkuppe: Technisch leichte Hochtour. Allerdings befinden sich auf dem Weg ein paar heimtückische Spalten. Wir mussten unterwegs bei einer Spaltenbergung behilflich sein. Es ist unabdingbar, dass man sich selber mit solchen Dingen auskennt, denn auf andere Hilfe kann man (das mussten wir leider feststellen) nicht oder nur kaum hoffen.
Als wir zum Unfallort kamen, standen ca 40 Personen im Kreis um die Gletscherspalte, geholfen haben aber maximal 2-3 - die anderen versperrten noch den Weg.
Die Tour selber haben wir dann auf Höhe des Fußes der Parrotspitze auf Grund des starken Nebels abbrechen müssen.
Haben für die darauffolgende Nacht weder in der Gnifetti-, noch in der Mantuahütte einen Schlafplatz (auch kein Notlager) bekommen und mussten deshalb absteigen.
An schönen Wochenenden während der Ferienzeit wird sich der Zulauf an den leicht erreichbaren Hütten nicht ändern.
Darauf sollte man gefasst sein, wenn man diese Tour machen will
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17.07.2005 um 15:31
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