Gipfelbuch - Details

Eiger, 3970 m.ü.M.

mdettling (Tourengänger)
13.05.2011, 23:38
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Detail


Gipfelinformationen

CH - Waadt/Freib./Berner Alpen
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643443 | 158627 (Schweiz)
46:34:39:N | 8:0:19:E
Grindelwald, Finsteraarh.

Routeninformationen
[Tourenführer-Version vom: 21.07.2010, 13:30]

Magic Mushroom (7c+) (Klettertour Klettertour)
Die Route startet am Ausgang des Dynamitlochs 3.6 der Jungfraubahn. Dahin gelangt man entweder a) von unten durch die Nordwand (mühsam, heikel, Steinschlag), b) mit einem Sonderhalt der Jungfraubahn (nur mit/als Bergführer, Start erst um 9 Uhr möglich) oder c) zu Fuss frühmorgens vor Betriebsbeginn durch den Tunnel (verboten, wird aber trotzdem gemacht).
Magic Mushroom (7c+, 7a obl.): die Route weist 21 SL auf und wurde 2007 durch Roger Schäli und Christoph Hainz eingerichtet und führt vom Dynamitloch durch die Eiger-Nordwand auf den Pilz (3219m). Erste Rotpunktbegehung durch Stefan Siegrist im Sommer 2009.

Die erste Hälfte der Route führt noch durch moderates Gelände (6a-6b+). Der Fels ist dort fest, aber es müssen einige Schuttbänder traversiert werden. In der zweiten Hälfte konstant überhängende, athletische Kletterei (7a-7c+).

Die Route ist gut mit Bohrhaken abgesichert (3-4 von 5 Häkchen gemäss der Skala Schweiz Extrem West), insbesondere auch die einfacheren Seillängen. Allerdings stecken in den flacheren/leichteren Passagen nur 8mm-Bolts. Material: 50m-Seil, 14 Express, evtl. kleines Set Camalots (0.3-1). [Autoren]
1200 m

Verhältnisinformationen

19.07.2010
2 Person(en)
nein, umgekehrt auf 3000m
Gute Bedingungen, null Steinschlag, Kletterei fast komplett trocken. Temperaturen in der Wand ca. 4-5 Grad, etwas Sonne allenfalls spät am Abend, vorher gar keine. Zu- und Abstieg auch komplett schneefrei zu begehen, gut in Turnschuhen machbar. Reger Basejump-Verkehr, ca. 50 Springer.
In der ersten Hälfte noch etwas durchzogen, teilweise schöne Seillängen mit prima Lochkletterei à la Wellhorn/Pfaffenhuet, teilweise etwas schuttiges Gelände. Der obere Teil ist fantastisch, superscharfer Tropflochfels à la Rothorn im Färmeltal.

Wir haben nach 15 SL mangels Zeit- und Kraftreserven umgedreht, der Rückzug über die Tour, bzw. das benachbarte Ungaren-Projekt "Shodan" (viele Fixseile) war problemlos möglich.
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