Verhältnisse - Detail

Gipfel: Laliderer Wand Nordverschneidung

Route:

Martin Oswald

Verhältnisse

28.06.2003
gerade in den schwierigeren längen sehr feucht, teilweise wasserüberlaufen, wodurch das wegen des nur selten festen felses schon interressante freie klettern recht abenteuerlich wird. haken stecken vorwiegend in den schweren längen, hakenleitern gibt es aber auch hier nicht! keile und friends waren zur weiteren absicherung nur bedingt zu gebrauchen, besser wäre ein hakensortiment für feinste risse gewesen, da wir aber nur wenige haken dabei hatten fielen die stände oft sehr spärlich aus (kann natürlich auch sein das diese einschätzung aufgrund des zuvielen sportkletterns nicht sehr objektiv ist ;-), wobei ein stand mit einem alten haken kaum als solcher bezeichnet werden kann )
der abstieg durch die spindlerschlucht war nicht so einfach für uns zu finden wie wir anfangs dachten. die richtige schlucht befindet sich westlich des laditzturmes(nächstgrößere felsturm wenn man auf der lalidererspitze westlich schaut). um die schlucht zu erreichen geht man zuerst südseitig eher absteigend, dann westseitig aufsteigend um diesen herum. am beginn der richtigen schlucht liegt ein großer felsblock mit roten markierungen, rechts unterhalb in der rinne ist der erste abseilhaken. es ist von vorteil bei tageslicht den abstieg beendet zu haben, da die markierungen und damit der weiterweg selbst mit stirnlampe nicht wirklich gut zu finden sind.
es ist von vorteil wenn es länger nicht geregnet hat, da es nicht nur feucht sondern auch dreckig und daher sehr schmierig ist sollte der letzte regen nicht solange zurück liegen.
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30.06.2003 um 20:24
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By|Sn|Vy