Verhältnisse - Detail

Gipfel: Becherhaus - Botzer

Route:

Christoph

Verhältnisse

07.08.2003
Bin am 7.8.03 vom Parkplatz Ranalt (Tschangelairalm)über Nürnberger Hütte und Wilden Freiger zum Becherhaus gestiegen. Am nächsten Tag, 8.8.03, Aufstieg zum BOTZER. Über den Übeltalferner in die Scharte zwischen Botzer und Hochgwänd (NICHT in die Botzerscharte, von dort nach Auskunft des Hüttenwirtes Weiterweg brüchig und steinschlaggefährdet). Beim Zustieg zur Scharte leichte Schwierigkeiten durch Bergschrund und Traversierung einer ca. 50 Grad steilen Eispassage nach rechts (blank!); dann sehr sehr brüchiges Geröll (ließ sich am besten mit Steigeisen begehen). Weiterweg zum Botzer im Aufstiegssinne rechts: problemlos (Fels - I) - Gipfelkreuz aus der Scharte bereits sichtbar. - Abstieg: zurück in die Scharte, über Übeltalferner in Richtung Teplitzer Hütte, im Abstiegssinne rechts! - Achtung: unmarkierter Weg über die orographisch linke Seitenmoräne des Übeltalferners oberhalb des Gletschersees(großes Blockwerk, Steigspuren)! Markierter Weg beginnt erst wieder in der Nähe eines kleinen Wasserfalls (sehr viele Zeichen)!!! Auf markiertem Weg über Teplitzer und Grohmannhütte problemlos ins Ridnauntal zur Erzaufbereitung. Unsere Gehzeiten: Becherhaus - Botzer: 3 Std., Botzer - Erzaufbereitung: 8 Std.
Karte: AV-Karte Stubaier Alpen/Hochstubai
Lohnende Hochtour in einem der imposantesten Gebiete der Stubaier Alpen. Bei guten Schneeverhältnissen optimal. Selten begangen. Becherhaus sehr empfehlenswert (- benachbarte Müllerhütte natürlich auch)!! Im Ridnauntal sind 7 Std. Aufstiegszeit zum Becherhaus angegeben - m.E. brauchen Normalgeher mindestens 8!
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07.09.2003 um 23:21
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