Verhältnisse - Detail

Gipfel: Hohe Wilde, Annakogel, 3458 m.ü.M.

Route: über Gurgler Ferner

Kecki

Verhältnisse

17.03.2012
2 Person(en)
ja
Großartiger Doppelgipfel an der Grenze zu Südtirol, ein Ötztaler Klassiker. Aufgrund der Länge der Tour ist ein früher Aufbruch ratsam. Die 200Hm hartgefrorene Abfahrt am Morgen zur Schlucht hinunter ist schon der erste Frühsport. Unbedingt einen Blick in das wunderschöne Gletschertor werfen! Der Aufstieg zum Annakogel ist einfach, nur die letzten Schritte zu Fuss, Abfahrt zum Sattel ist windbeeinflusst, auf harten Schichten gut fahrbar, man suche sie. Das Wetter kippt langsam, mit Höllentempo ziehen wir über den orkanbearbeiteten Gletscher (es ist keine normale Spur machbar) dem Skidepot der Hohen Wilde zu. Der Gipfelaufstieg erfordert einen trittsicheren und erfahrenen Skibergsteiger, da einige anspruchsvolle ausgesetzte, aber versicherte Passagen zu bewältigen sind. Bereits in Nebelschwaden erreichen wir das Gipfelkreuz, die Rundumsicht die seinesgleichen sucht, werden wir im Sommer vom etwas höheren Südgipfel bestaunen.

Abstieg und Abfahrt: Die Abfahrt war der reinste Anspruch, das Nichtkennen der Route ( nur auf der Karte) im white out forderte uns heftig. Wir beschlossen, dass alle noch Anwesenden eine Gruppe bilden, einer hatte die Route auf GPS, das war die Fahrt ins Glück, Steilabbrüche und riesige Gletscherbrüche konnten so umfahren werden, hätten wir den Annakogel ausgelassen, hätten wir noch Sicht gehabt, doch das Wetter war schneller.

Beim Retour von der Hütte kann man nach der Zollhütte ins Loch hinunter fahren und erspart sich einige Hm, da Schneefall einsetzte und schlechte Sicht war verzichteten wir darauf.
nur bei stabiler Wetterlage!
Bilder in Kürze!
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18.03.2012 um 14:13
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By|Sn|Vy