Verhältnisse - Detail

Gipfel: Zugspitze, 2962 m.ü.M.

Route: ab Ehrwald

Roberto Maschio

Verhältnisse

18.08.2012
1 Person(en)
ja
Sehr gute Verhältnisse vom Start bis zum Ziel; Hammerwetter und –Aussicht! Sehr weite Fernsicht zu Piz Bernina, Marmolada, Olperer undundund!
Auch der Klettersteig Stopselzieher und der versicherte Weiterweg sind in gutem Zustand.
Bei den momentan herrschenden Wetterverhältnissen eine schöne Besteigung des höchsten Gipfel Deutschlands. Evtl. auf Wochentags verschieben, da weniger Zirkus am Gipfel herrscht…
Sehr viele Leute unterwegs! Man sieht allerlei Ausrüstungen. Von ultralight mit Turnschuhen und ohne Rucksack bis zu adäquat mit Bergschuhen, Helm und Klettersteigset. Wobei man, Trittsicherheit und Armkraft vorausgesetzt, letzteres weglassen könnte. Steig ist eher einfach; weist Schwierigkeiten A und B auf. Helm tragen macht absolut Sinn, da gegen Ende des versicherten Steig's viel loses Material liegt, das von unachtsamen losgetreten werden könnte und sich zu einem tödlichen Geschoss entwickeln könnte...
Die erste nachgewiesene Besteigung der Zugspitze gelang am 27. August 1820 dem Leutnant Josef Naus und dem Bergführer Johann Georg Tauschl zusammen mit Naus' Messgehilfen und Offiziersburschen Maier. Bereits am 21. Juli hatte Naus den Weg durch das Reintal bis zum Nördlichen Schneeferner erkundet. Der Leutnant befand sich im Rahmen eines Vermessungsauftrages des Königlich Bairischen Topographischen Bureaus für den Atlas von Bayern im Werdenfelser Land. Als Gruppe stiegen die drei zusammen mit Hauptmann Jetze und Leutnant Antlischek am 26. August zur Hirtenunterkunft Angerhütte auf. Am 27. August um vier Uhr morgens starteten die drei Erstbesteiger in Richtung Zugspitzplatt und Zugspitzgipfel. Vom Schneeferner aus versuchten sie den Westgipfel über den Westgrat zu erreichen. Der erste Versuch schlug fehl, ein zweiter war erfolgreich. Den Westgipfel erreichten sie schließlich um 11:45 Uhr, wo sie als Zeichen ihrer Anwesenheit einen Bergstock mit Tuch hinterließen. Ein Gewitter und Schneefall ließen die Erstbesteiger schnell wieder absteigen. Sie kehrten am 28. August gegen drei Uhr nachts zur Hirtenhütte zurück. Der Bergführer Tauschl erhielt einen Lohn von zwei Gulden und 42 Kreuzer. (Quelle: Wikipedia)
Wer steilen Berg erklimmt, hebt an mit ruhigem Schritt. (William Shakespeare)
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19.08.2012 um 23:20
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