Verhältnisse - Detail

Gipfel: Tourengebiet Pforzheimer Hütte

Route:

Raimund Auer

Verhältnisse

28.03.2004
Aufstieg bei wolkenlosem Himmel und trockener Kälte zur Pforzheimer Hütte. Sind am Nachmittag noch auf den Samerschlag (Hüttengipfel in 1,5 Stunden zu besteigen)gestiegen. Abfahrt bei herrlichem Pulver, gut 40 cm aus den vorhergehenden Tagen. Auch steilste Hänge waren weitgehend gefahrlos zu befahren.
Am Samstag Aufbruch Richtung Gleirscher Fernerkogel, nachdem der Ferner noch nicht gespurt war, sind wir zum Sonnenwandferner abgebogen. Bis zum Skidepot auf ca. 2.950m herrlichster unverblasener Pulver. Schon vom Zustieg aus war Zopf neben Zopf zu sehen. Sind dann aus Tiefschneerauschgründen bis in den Talboden abgefahren und mussten das mit einer kleinen Langlaufeinlage und einem schweisstreibenden Wiederaufstieg zur Hütte bezahlen. Dafür waren unsere Spuren bis dato die einzigen dort hinten.
Am Dienstag sehr steiler Aufstieg von Süden auf den Zwiselbacher mit seiner Traumabfahrt über den Kraspesferner. Der Übergang auf die Nordseite über die Rotgrubenscharte war problemlos. Nahtloser Übergang von übelstem Bruchharsch auf der Südseite zu feinem Pulver auf der Nordseite. Die Abfahrt war bis zur Hälfte noch pulverig, wenn auch stark eingefahren, ist halt doch ein Modeberg. Aber die sagenhafte Fernsicht entschädigte auch diesen kleinen Fehler.
Wetter soll weiterhin gut bleiben. In den Schattseiten wird sich der kaum verblasene Pulver wohl noch eine Zeit lang halten. Die sonnseitige Umwandlung von Bruchharsch zu tragfähigem Firn wird wohl noch einige schöne Sonnentage brauchen.Von meinen bisherigen Sellrainerfahrungen ist dieses Tourengebiet wohl noch das am wenigsten frequentierte Tal der Sellrainberge.
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31.03.2004 um 16:27
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