Verhältnisse - Detail

Gipfel: Montagne de Montoz, 1350 m.ü.M.

Route: von Péry-Obergrenchenber-La Heutte-Péry

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Verhältnisse

13.09.2013
2 Person(en)
ja
Von Péry anfänglich über eine schwach befahrene Asphaltstrasse bis Unt. Bürenberg, von dort auf guter Forststrasse bis Wäsmeli, kurze Abfahrt und Wiederaufstieg zu Fuss durch eine Schlucht bis Pt 1212, wo das Strässchen Richtung La Bluée endet. Weiter auf der Stierenbergstrasse nach Untergrenchenberg/Obergrenchenberg. Bei Obergrenchenberg kurz auf der Bikeroute Richtung Gänsbrunnen, nach wenigen Meter nach links abzweigen um auf die Nordseite des Grenchenbergs zu gelangen. Auf guter Forststrasse bis Le Buemet. Hier beginnt im ständigen Auf und Ab die lange Querung des Juraplateau. Man kommt an vielen Métairies vorbei (Einkehrmöglichkeiten). Bis zum Endpunkt des Plateau (Métairie de Werdt, oberhalb von La Heutte) sammmelt man noch etliche Höhenmeter. Bei der Métairie de Werdt zuerst kurzer Abstieg zu Fuss und giftiger Gegenanstieg mit Stacheldrahteinlagen auf einen Hügel. Bei der Skiclubhütte La Talvonne beginnt eine ruppige, aber gut befahrbare Strasse nach La Heutte. Zurück zum Auto nach Péry
Länge der Tour 42,7 km. Eine sehr abwechslungsreiche Tour mit prächtigen Ausblicken auf die Jurahöhen und den Bieler-und Murtensee. Bei Hitze nicht empfehlenswert, da man über weite Strecken der Sonne ausgesetzt ist.
LAWINEN-PROGNOSE
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
Achtung Kuhattacke:
Wie es im Jura im Sommer so üblich ist, tut man gut daran, die Gutmütigkiet der Kuhherden im Auge zu behalten. Als langjähriger Hundebesitzer weiss ich von der Gefahr die speziel von den Muttertieren ausgeht und dementsprechend umgehe, resp umfahre ich diese Viecher jeweils grossräumig, auch wenn es oft mit Unannehmlichkeiten (Stacheldrähte etc) und Umwegen verbunden ist. Kurz vor der Métairie de Werdt wurden wir von einer Kuhherde überrascht, die regelrecht die Strasse blockierten. Man konnte die Tiere leider weder links noch rechts umgehen, so sind wir langsam durch die Herde gefahren, resp gelaufen, Jungtiere waren keine sichtbar. Plötzlich tauchten zwei (schon relativ) grosse Jungtiere auf und gleich darauf stürmten zwei Kühe mit riesigen Hörnern wutschnaubend auf uns zu und verfolgten uns.Dank Bikeunterstützung konnten wir fliehen, die Kühe verfolgten uns noch ein gutes Stück und noch lange,als Mensch und Hund schon ausser Sichtweite waren, konnte man das wütende Schnauben hören. Wenn die Kühe die Verfolgung nicht aufgegeben hätten, so hätten wir wohl schlechte Karten gehabt. Zum Glück hat unser Schutzengel nicht gerade Siesta gemacht. Beim Anblick einer Kuhherde agieren wir eigentlich immer sehr vorsichtig, aber von dieser Herde mit versteckten Jungtieren (das waren eigentlich schon Teenager) wurden wir überrascht. Der Schreck steckte uns noch lange in den Gliedern.
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14.09.2013 um 21:22
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