Verhältnisse - Detail

Gipfel: Hoverla / Говерла, 2061 m.ü.M.

Route: Normalweg von Osten

Sputnik

Verhältnisse

16.11.2013
3 Person(en)
ja
Ausschnitt aus dem Tourenbericht:
... Oberhalb vom Wintersportort Ворохта (Vorochta) durften wir eine weitere Abzweigung nicht verpassen die am Ausgangpunkt der Wanderung bei der Спортбаза Заросляк (Sportbaza Zarosljak) endet. Auf halbem Weg der Zufahrtstrasse kamen wir an die Grenze des Nationalparks und mussten eine kleine Gebühr zahlen. Schliesslich erreichten wir den Ausgangspunkt Zarosljak zuletzt über eine Naturstrasse, die aber bei Weitem nicht so schlimm befahrbar ist wie öfters berichtet wird.
Die Bergwanderung vom Parkplatz Zarosljak auf die Hoverla ist einfach aber landschaftlich äusserst schön. Trotz bester Wetterprognose hatte es in der vergangenen Nacht geregnet und der Himmel war vollständig bewölkt. Das Wetter kann man nicht beeinflussen und so wanderten wir auch bei bewölktem Himmel zuerst durch dunklen Nadelwald bergauf. Der viel begangene Weg ist nicht zu übersehen und hervorragend markiert. Wir folgten den grünen Markierungen bis zum Gipfel. Nach etwa einem Drittel der Strecke wich der Wald langsam Buschland und wir konnten seit der Anfahrt kurz vor Zarosljak erstmals wieder den Hoverlagipfel sehen. Nach einer kurzen Rast wanderten wir über eine steiler Stufe hinauf zum Absatz P.1762,1m. Dabei vergrösserte sich mit jedem Meter Aufstieg das Panorama und der strauchige Unterwuchs ging immer mehr zurück. Beim Absatz standen wir unmittelbar vor dem finalen, 400m hohen Gipfelhang den wir leicht verschneit antrafen. Der etwas monotone Schlussaufstieg zog sich in die Länge da die Dimensionen etwas täuschten. Glücklich standen wir dennoch nicht einmal eine Stunde später auf dem Dach der Ukraine. Natürlich gab es das obligatorische Gipfelfoto und wir genossen das Panorama über die Waldkarpaten.
Abgestiegen waren wir über die etwas steilere blau markierte Route die sich wieder mit unserer Aufstiegsroute oberhalb Zarosljak vereinigt. Die obersten Abstiegsmeter waren etwas mühsam zu begehen da der Untergrund gefroren war und man aufpassen musste um nicht auszurutschen. Danach gelangten wir aber rasch zurück zum Auto und fuhren zurück nach Ivano-Frankivs’k ...
Mit den ersten Schneefällen wird die Tour bald mühsamer begehbar. Man sollte bald Schneeschuhe mitnehmen. Ab Mitte Dezember ist die Tour dann meisens auch mit Ski machbar.
Für weitere Infos und Fotos siehe: http://www.hikr.org/tour/post73366.html
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15.03.2014 um 11:09
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