Verhältnisse - Detail

Gipfel: Seetalhorn, 3037 m.ü.M.

Route: Huteggen - Schweiben - Schweibbach - Rote Biel - Seeboden - Seetalpass - Seetalhorn

Wanderhirte

Verhältnisse

09.08.2013
2 Person(en)
ja
Ganze Strecke ohne nennenswerte Schwierigkeiten passierbar.
WETTER-PROGNOSE
Wettervorhersage für Seetalhorn (Quelle: meteomedia.de)
 
LAWINEN-PROGNOSE
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
WEBCAMS (im Umkreis von 5km)
 
Wir sind früh aufgestanden und haben uns gleich auf den Weg gemacht. Auf dem Programm stand heute der Seetalpass. Eine wunderschöne Wanderung durch das stille und verlassene Seetal mit eindrücklicher Aussicht auf den Balfrin und die anderen Gipfel der Balfrinalp (Bigerhorn, Schilthorn und Lammenhorn).
Aufgebrochen sind wir in Schweibu, einer Alp oberhalb von Huteggen (Eisten). Der Weg führte uns zuerst steil durch den morgendlichen Bergwald und auf 2100 Metern mündete der Aufstieg etwas oberhalb des Färichs (Schweibbach) in den Höhenweg Saas-Fee - Grächen.
Da wir früh losgezogen sind, konnten wir die Einsamkeit und die Stille des Morgens in vollen Zügen geniessen, denn zu dieser Zeit waren noch keine anderen Wanderer unterwegs.
Vom Schweibbach ging es dann weiter in Richtung Rote Biel auf 2288 Meter - ein wunderbarer Aussichtspunkt mit direktem Blick auf den Balfrin.
Ab der Roten Biel ging es dann unterhalb des Seebodenhorns weiter hinauf über die Alpwiesen Richtung Seeboden. Bis dahin eine einfache Wanderung auf guten Pfaden. Unterwegs konnten wir unzählige Steinböcke und Geissen mit ihren Jungen beobachten.
Vom Seeboden aus führte der Weg dann gut markiert weiter hinauf durch abenteuerliche Geröllfelder und Blocklandschaften. Besonders beeindruckt waren wir vonden grünen Flechten auf dem gesamten Gestein dieses sagenhaften Hochplateaus. Die gesamte Landschaft scheint durch die zahlreichen Flechten irgenwie in "grün getaucht".
Zuerst folgte ein steiler Anstieg über eine serpentinenreiche Rampe, die uns immer weiter hinauf Richtung Seetalpass führte. Ich möchte noch einmal betonen,dass der Weg über die Blockfelder vorbildlich gut markiert ist und auch bei schlechter Sicht nicht verfehlt werden kann.
Der Weg führte nun etwas gemächlicher dem Lägunde Grat entlang und liess uns auch mal Zeit um etwas zu verschnaufen und die herrliche Aussicht zu geniessen.
Unter der mächtigen Wand des Seetalhorns haben wir unser Marschtempo wegen der Steinschlaggefahr noch einmal gesteigert und sind dann auch ziemlich fix vorwärtsgekommen. Es folgte ein letzter steiler Anstieg hinauf zum Seetalpass, welcher den Blick hinüber ins Mattertal freigibt. Auf dem Pass angekommen, hielten wir eine kurze Rast und genossen den herrlichen Ausblick auf das Gabelhorn, das Rihorn und natürlich über den gesamten Seeboden. Ein kurzer Abstecher zum Seetalhorn konnten wir uns nicht nehmen lassen.
Da das Wetter uns ziemlich dicke Nebel- und Wolkenfetzen um die Ohren blies, haben wir uns dann entschieden, den Weg nicht wie geplant Richtung Grächen fortzusetzen, sondern wieder zurück über den Seeboden und die Rote Biel hinabzusteigen. Alles in allem eine wunderschöne Wanderung in absoluter Einsamkeit und fern ab von der Hektik mancher grosser Touristikzentren.
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14.01.2014 um 11:04
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