Verhältnisse - Detail

Gipfel: Dinara/Sinjal, 1831 m.ü.M.

Route: Von Glavaš

Sputnik

Verhältnisse

29.05.2014
3 Person(en)
ja
Ausschnitt aus dem Tourenbericht:

... Die Besteigung des höchsten Kroaten konnte als beginnen. Der Weg ist schon im Dorf ausgeschildert und das erste Etappenziel nicht zu verfehlen. Es ist die wuchtige Burgruine Gradina die oberhalb von Glavaš steht. Der Weg passiert die Burg östlich und schon bald danach tauchten wir in den Wald namens Gaj ein. Stets wanderten wir durch den Wald an einer Bergflanke bergauf. Als wir den Wald verliessen bog der Weg in ein Tälchen, durchquerte es und wir erreichten eine Quelle auf ziemlich genau 100m. Hier machten wir erstmals eine erste kurze Trinkpause. Nun stand das steilste Stück des Aufstandes vor uns. Im Zickzack ging es auf dem stets bestens markierten Bergweg etwa 200 Höhenmeter zu einer grossen begrasten Hochebene hinauf. Als das Gelände flacher wurde erreichten wir bald eine Weggabelung wo ein Wegweiser die richtige Route zur Dinara anzeigt. Lange wanderten wir anschiessend in weiter sanft ansteigend dem linken Hang oberhalb der Hochebene entlang hinauf während das Gelände immer verkarsteter wurde. Dabei zogen immer dunklere Wolken auf und als wir schliesslich das isolierte Wäldchen Gorica auf etwa 1550m erreichten begann es zu regnen. Im Schutz der Bäume rasteten wir nochmals kurz und zogen unsere Regenjacken an. Als wir das Wäldchen verliessen, traf uns schliesslich ein heftiger Starkregen und wir waren trotz Regenschutz innert Kürze völlig durchnässt. Wir verschärften das Tempo und hasteten über einen nun fast kahlen Kamm dem Gipfel entgegen. Als wir den Gipfelstein und das auf einem Vorgipfel stehende Gipfelkreuz erreichten war der Starkregen vorbei aber es tropfte immer noch aus den Wolken. So fiel die ausgiebige Gipfelrast ins Wasser und wir begannen nach etwa zehn Minuten mit dem Abstieg. Als wir das Wäldchen Gorica wieder hinter uns gelassen hatten verzogen sich die Regenwolken wieder. Jeder von uns stieg in seinem Tempo ab und so kam es dass ich oberhalb der Burg einem falschen Pfad folgte und mich in dichtem Wald wieder fand. Irgendwie folgte ich kaum sichtbaren Wegspuren und wurde wegen den nassen Blättern ein zweites Mal durchnässt. Unterhalb der Burg stieg ich schliesslich weglos über dicht überwucherte Felsen zurück zum untersten Teil des Bergweges. Beim Auto konnte ich gleich meine Schuhe ausleeren und war froh endlich trockene Kleider anzuziehen...

Bis weit hinein in den Spätherbst als Wenderung machbar.
Für mehr Informationen und Fotos siehe: http://www.hikr.org/tour/post80960.html
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06.07.2014 um 23:16
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