Verhältnisse - Detail

Gipfel: Kellespitz, leichter Nordgrat

Route:

Alban Glaser

Verhältnisse

24.08.2004
Leichter Nordgrat, überwiegend III, in 5 Seillängen anhaltend IV mit teilweise Stellen V-, zwischendurch auch teilweise Gehgelände oder sehr leichte Kletterei.Tour zwischendurch unangenehm brüchig. Bohrhaken teilweise als Stand vorhanden, ab Löwenzahn sind selbst Normalhaken sehr selten. Es empfiehlt sich dringend ein paar mittlere bis große Haken mitzunehmen da viele Stände selbst eingerichtet werden müssen und die Route mit Klemmkeilen oder Friends nur einigermaßen in den ersten beiden IVer Seillängen nützlich sind. Zeitbedarf ab Einstieg bis Gipfel 7,5h für uns. Durchaus alpiner Anstieg, welcher vom Gesammtunternehmen anspruchsvoller ist als das Topo vermuten läßt.

Ergänzung zum Topo von Freudig(1991):
Ab Gedenkstein(Sohlerplatte) waagrecht nach links und zuletzt etwas über Gras empor zu zwei kleinen Fichten. Ab hier auf markantem Band zunachst etwas absteigend dann wieder empor Richtung einer kleinen Gruppe von Fichten auf großem Graßabsatz. Vorsicht, der erste Standbohrhaken am Ende des Bandes noch vor der Fichtengruppe! Dann 20m empor zu Bohrhakenstand.In der ersten IVer Länge zwei Haken, ein roter rechts am Anfang des Risses und einer im Riß. Bohrhakenstand in Gufel. Nächste IVer Länge kein Haken gefunden, Blockstand an Grat.Ca. 150m weiter in rinnenartiger Schlucht(meistI-II, Stellen III+), mehrere kleine Aufschwünge überklettern bis man nach einem kleinen Aufschwung links auf Platte einen rotangesprühten Bohrhaken sieht. 40m über leichte Felsen nach links auf markantes Band zu Abseilbohrhaken, welcher gut sichtbar rot markiert ist. Rote Markierungspunkte/Pfeile in den nächsten beiden Längen. Bohrhakenstand nicht gefunden dafür neuer Bohraken an schwieriger IVer Stelle(eher V).Ab hier leicht bis zu markantem Gratturm links des Löwenzahns.
Die IVer Kaminseillänge, kann mit Haken abgesichert werden.Gefädelte Sanduhr im unteren Drittel schaut alt und schlecht aus. Von Zwischenstand wegen Steinschlag ist abzuraten. Kurz vor Ausstieg Haken, zuletzt sehr brüchiger Ausstieg vorbei an Riesensanduhr und etwas weiter leicht rechts hoch zu Blockstand. (Seillänge eher stellenweise V-).Dann zwei Seillängen lang Quergang im IIer Gelände. Jeweils gebohrte Stände. zuletzt immer Markierungspunkte folgen mit mehreren Haken gut gesichert in Scharte zwischen Löwenzahn und erstem Turm. Ab hier weiter wie bekannt, jedoch kaum mehr Haken.
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24.08.2004 um 21:17
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