Verhältnisse - Detail

Gipfel: Grosses Wiesbachhorn - Kaindlgrat, 3564 m.ü.M.

Route:

Fredi Hummer

Verhältnisse

18.07.2005
3 Person(en)
ja
Diese eindrucksvolle Hochtourenwoche vom 17.-24. Juli 2005 werden wir wohl nie mehr vergessen. Wir sind kreuz und quer durch die Alpen gedüst und waren stets unter wolkenlosem Himmel unterwegs. Die Touren im Detail. So/Mo: Kaindlgrat-Grosses Wiesbachhorn 3564 m (Hohe Tauern). Di/Mi: Überschreitung der Dömes de Miage 3673 m (Mont Blanc Gruppe). Do/Fr: Castor 4228 m (Zentraler Walliser Grenzkamm). An allen Gipfeln herrschen derzeit fantastische Verhältnisse. Der Aufstieg vom Stausee Mooserboden zum Heinrich-Schwaiger-Haus gestaltet sich steil und mühsam über einen abweisenden Geröllhang. Dafür werden wir auf der Hütte mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Während in den Westalpen bereits eine Front angekommen ist, geniessen wir am Montag im Osten noch strahlend schönes Wetter. Hinter der Hütte geht es bald in einem gesicherten Kaminle aufwärts und wir erreichen abschüssiges Gelände, das mit entsprechender Trittsicherheit zu begehen ist. Wir überschreiten den Unteren- und Oberen Fochezkopf, ehe der schönste Teil der Tour beginnt. Die elegant geschwungene Schneide des Kaindlgrates, die jetzt im Frühsommer, vollständig im Firn zum Gipfel zieht. Die Begehung ist ein Traum und erinnert an die grossen, berühmten Firngrate der Westalpen. Im oberen Teil wird der Grat einmal breiter und gleicht eher einer steilen Flanke, ehe wir wieder schmal und luftig das Gipfelkreuz erreichen. Das Wiesbachhorn findet Platz, in der Reihe grosser österreichischer Gipfelziele. Seine Ostflanke ist mit einer Wandhöhe von 2420 m, die höchste der gesamten Ostalpen.
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24.07.2005 um 19:02
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By|Sn|Vy