OutdoorNews | Archiv Sicherheitsmeldungen

Bodensturz nach Felsausbruch

Eine Kletterin im Vorstieg in der ersten Seillänge der Normalroute an der Bubikopf-Südwand hat den ersten Normalhaken beim Einstieg gottseidank als Zwischensicherung eingehängt. Zum Einhängen des zweiten Bohrhakens hielt sie sich links an einer rund 100x50x50 cm grossen Felsplatte, welche sich dabei unerwartet löste. Dadurch stürzte die Kletterin bis zum Boden. Die ausgebrochene Felsplatte fiel unglücklich auf ihren rechten Fuss und schoss dann weiter in die Tiefe. Leider wurde der Fuss erheblich verletzt. Durch das in den ersten Haken eingehängte Seil wurde die Betroffene immerhin noch vom weiteren Runterkollern abgehalten. Die Rettung klappte dank dem guten Einsatz des Seilpartners, einer Gruppe fremder Kletterer, der Ambulanz und der Rega einwandfrei.

16.06.2016, Sicherheitsmeldungen

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Ponte Brolla: Klettern wieder möglich

Am Karfreitag hat ein Waldabschnitt oberhalb von Ponte Brolla gebrannt (siehe Sicherheitsmeldung vom 3.5.2016). Dies führte zu einer erhöhten Steinschlaggefahr.

08.06.2016, Sicherheitsmeldungen

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Nicht korrekt angezogener Klettergurt öffnet sich

Nach dem Durchklettern einer Mehrseillängenroute wurde über eine Abseilpiste abgeseilt. Während diesem Vorgang öffnete sich plötzlich mit einem Reissverschluss ähnlichen Geräusch der Klettergurt eines Teilnehmers. Er geriet in Schieflage und stürzte unsanft auf den Boden. Glücklicherweise geschah dies wenige Meter oberhalb einer begrasten grossen Plattform und der Betroffene kam mit dem Schrecken und ein paar blauen Flecken davon. Wäre diese Person im Aufstieg gestürzt oder hätte sich der Gurt an einer exponierteren Stelle beim Abseilen gelöst, hätte dies zu einem Totalabsturz geführt. Ursache: der Teilnehmer hatte den Verschluss seines Gurtes nicht zurückgefädelt.

28.05.2016, Sicherheitsmeldungen

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Falsches Einbinden des Seils in den Klettergürtel

Kürzlich hatten wir beim Kinderklettern einen Beinahe-Unfall, dessen Aufklärung uns einige Kopfzerbrechen bereitet hat: Ein Junge kletterte bis zum Umlenker (8m) und wurde anschließend abgelassen. Etwa 1,5 m über dem Boden löste sich das Seil auf der Seite des Jungen. Am Seilende verblieb ein normal zurückgesteckter Achterknoten. Am Gurt des Jungen konnten keinerlei Beschädigungen gefunden werden. Nach einigem Experimentieren halten wir folgenden Fehler beim Einbinden für wahrscheinlich: Das Seilende mit Achterknoten wurde durch Bauch- und Beinschlaufe nach unten gesteckt und dann unter Einklemmen der Abseilschlaufe fälschlicherweise wieder durch die Bein- und Bauchschlaufe nach oben gesteckt. Nach leichtem Festziehen (Bild 1) kann der Fehler beim Partner-Check übersehen werden da dabei häufig nur der Knoten überprüft wird. Je nach Seildicke, Größe der Anseilschlaufen und Lage der klemmenden Abseilschlaufe ist diese Konstruktion durchaus belastbar. Mit dem beim Unfall beteiligten Gurt ist es uns gelungen eine 55 kg schwere Person an einem 10mm Seil auf diese Weise tragfähig zu befestigen (Bild 2).

26.05.2016, Sicherheitsmeldungen

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Felsausbruch im Klettergebiet Orvin (Berner Jura)

Im Klettergebiet Orvin, Sektor «No Limits» hat sich an der Route "Nid schwitze i de Ritze“ ein massiver Felsausbruch ereignet. Leider wurden dadurch 2 Kletterer verletzt.

13.05.2016, Sicherheitsmeldungen

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Hakenbrüche wegen Korrosion

Vor allem in Klettergebieten in Meeresnähe kommt es immer wieder zu einem unerwarteten Brechen von Bohrhaken auch unter geringfügiger Belastung. Dies betrifft auch Haken, die erst vor wenigen Monaten oder Jahren installiert worden sind.

13.05.2016, Sicherheitsmeldungen

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Klettergebiet in Ponte Brolla (Ti): Steinschlaggefahr nach Waldbrand

Am Karfreitag, den 25.3.2016 hat sich am Rovine del Castelliere in Ponte Brolla ein Waldbrand ereignet, welcher alle sehr beliebten Klettersektoren an diesem Berg betrifft. Ausgelöst wurde er durch eine Person, welche nach dem Verrichten der Notdurft ihr Toilettenpapier angezündet hat. Das Feuer brachte auch diverse Kletterer in Bedrängnis, welchen kurzzeitig der Fluchtweg abgeschnitten war. Diese konnten sich zum Glück selber in Sicherheit bringen. Die Folge war aber dennoch ein mehrtägiger Löscheinsatz mit Helikoptern, der Feuerwehr und der Alpinen Rettung Schweiz.

03.05.2016, Sicherheitsmeldungen

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Akute Eisschlaggefahr an der Eiger W-Flanke

Am 12. April ereignete sich am Hängegletscher zwischen der Eiger Westflanke und dem Chlyne Eiger ein grösserer Eisabbruch mit rund 2000 Kubikmetern Eis. Die resultierende Eislawine stiess neben dem Rotstock vorbei bis gegen 2300 m ü. M. südlich der Station Eigergletscher der Jungfrau Bahnen vor.

14.04.2016, Sicherheitsmeldungen

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Ski aufbinden

Während der Abfahrt sind wir etwas zu weit abgefahren. Um die Route wieder zu erreichen, sind wir durch ein enges Couloir zu Fuss abgestiegen, ohne die Ski auf den Rucksack aufzubinden. Im unteren Teil des Couloirs bin ich dann abgerutscht und doch einige Meter "abgestürzt". Zum Glück ohne ernsthafte Folgen, nur an den Lippen zog ich mir durch die Skikanten ein paar Schnittwunden zu.

04.01.2016, Sicherheitsmeldungen

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Ist ihr LVS für den Winter bereit?

Eine Gruppe von Skitourengängern wurde im Aufstieg von einer Schneebrettlawine überrascht, die sechs Personen erfasste. Eine der beiden ganz verschütteten Personen konnte mittels Kameradenhilfe mit dem LVS rasch geortet und befreit werden. Ein LVS Signal der zweiten Person hingegen konnte auch von der Bergrettung nicht empfangen werden. Wegen schwierigen Wetterbedingungen musste die weitere Suche eingestellt werden. Erst zwei Tage später konnte dieser Tourenteilnehmer tot geborgen werden. Eine Untersuchung am des LVS des Opfers ergab, dass sein Gerät zwar eingeschaltet war, aber wegen Feuchtigkeit im Batteriegehäuse und ausgelaufener Batteriesäure an den Kontakten nur eingeschränkt funktionierte.

28.11.2015, Sicherheitsmeldungen

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Felssturz- und Steinschlaggefahr

Aktuelle Situation Seit Ende Juni herrschen im schweizerischen Alpenraum überdurchschnittlich hohe Temperaturen. Diese sind in höheren Lagen deutlich moderater als im Flachland und daher beim Wandern oder Bergsteigen angenehm. Dennoch hat die lang anhaltende Wärmephase Folgen: Die Ausaperung der Gletscher und Firnflanken ist nunmehr weit fortgeschritten. Diverse Routen zu hochalpinen Gipfeln und Übergängen sind deutlich anspruchsvoller und zum Teil auch gefährlicher geworden. Auftauender Permafrost erhöht die Gefahren durch Felsstürze und Steinschlag markant. Allein seit Juni 2015 wurden dem WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos mehrere grössere Felsstürze gemeldet, die zum Teil auch in unmittelbarer Nähe von Routen zu bekannten Gipfeln, wie zum Beispiel am Piz Palü, niedergegangen sind. Auch Steinschlagaktivitäten haben deutlich zugenommen und können Touren in erhöhtem Mass gefährden bzw. Vorboten von grösseren Felsstürzen sein.

11.08.2015, Sicherheitsmeldungen

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Seil ausgehängt beim Topropen im Klettergarten

Wir kletterten toprope in einem Klettergarten. Das von mir gesicherte Kind kletterte unter dem zu mir führenden Seilstrang hindurch und erreichte den Umlenkstand. Es stand dort auf und ging zu Fuss auf dem Fels ein, zwei Meter oberhalb der Umlenkung umher. Plötzlich löste sich das von mir relativ straff gehaltene Seil aus dem Umlenkkarabiner, so dass es direkt von mir zum Kind führte, ohne dass es noch durch einen Sicherungspunkt lief. Glücklicherweise bemerkte ich dies sofort und konnte die Situation aufgrund des einfachen Geländes rasch klären, indem ich das Kind absitzen liess und ungesichert zum Stand kletterte, wo ich das Seil wieder einhängen konnte.

01.08.2015, Sicherheitsmeldungen

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Felssturz am Fleckistock (Urner Alpen)

Am Fleckistock, 3465.5 m hat sich am unteren Teil des Südostgrates in der Südwestflanke ein grosser Felssturz ereignet. Davon betroffen sind der Grat (Route 212 im SAC-Führer Urner Alpen 2, Route 243 im Auswahlführer Zentralschweizer Alpen), wie auch der Zugang zur nördlichen Fluelücke 2965 m. An der Abbbruchkante sind noch diverse absturzbereite Felsblöcke vorhanden.

13.07.2015, Sicherheitsmeldungen

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Orientierungsprobleme wegen Kompass-Ausfall

Bei der Abfahrt während einer Skihochtour im stockdicken Nebel funktionierte der Kompass meiner Suunto Core Uhr nicht mehr. Wir sind dann nach längerem Warten auf Aufhellungen angeseilt abgefahren und konnten uns an einem Felsband neu orientieren.

13.07.2015, Sicherheitsmeldungen

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Vom Weg abgekommen in anspruchsvollem Gelände

Ich hatte eine anspruchsvolle Gratwanderung (T3 bis T4+) geplant und war allein unterwegs bei schönstem Wetter, guten Verhältnissen, alles trocken. Dann bin ich bei einem Pass Übergang fälschlicherweise abgestiegen, wollte nicht umkehren und bin auf dem nächsten Rücken wieder aufgestiegen. Dort fällt der Fels relativ steil ab. Es hatte eine alte verwaschene Markierung und ein fixes Seil, die Querung ist aber heikel, vor allem bei Nässe nicht zu empfehlen. Ich hatte keine Karte dabei und wusste nicht, ob dieser alte Weg noch weiterführt. Zum Glück habe ich dann doch den Grat wieder erreicht.

09.07.2015, Sicherheitsmeldungen

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Vorsicht bei der Mehrfachnutzung von Standplätzen

Während wir kletterten haben andere Seilschaften bereits wieder über die gleiche Route abgeseilt. Sie haben ihre Seile so in unseren Stand eingefädelt, dass sie über eine Bandschlinge von uns lief. Während des Abseilens war das nicht weiter schlimm, weil sich die Seile ja nicht bewegten, aber beim Abziehen des Seils hätte es beinahe unsere Schlinge durchgeschmolzen!

01.07.2015, Sicherheitsmeldungen

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Vorsicht vor dünnen Seilen

Seilriss während der Bergführerausbildung im September 2014. Die Untersuchungsergebnisse durch die Firma Mammut liegen nun vor. Dabei wird festgestellt, dass es sich um ein «einwandfrei hergestelltes Seil» handelte mit dem Durchmesser 8,7mm. Die Ursache des Seilrisses wird im Wortlaut so beschrieben: «Die Beschädigungen vor der eigentlichen Bruchstelle am Seil zeigen, dass die Kante oder ein Felskristall in der Kante das Seil schon vor dem eigentlichen Riss leicht beschädigt hat und dann, als das Seil unter voller Belastung über die Kante lief, kam es zum Seilriss.» Anzumerken bleibt, dass es sich bei dem Seil um ein an diesem Tag zum ersten Mal verwendetes Produkt handelte.

04.05.2015, Sicherheitsmeldungen

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Verwendung von Maillon rapide beim Not-Ablassen

Ein Kletterer kam in einer Route nicht weiter. Er hängte ein «Maillon rapide» (Schraubkettenglied) in den letzten Bohrhaken ein, hängte das verwendete Doppelseil ein und liess sich vom Kletterpartner ablassen. Nach einigen Metern stürzte er jedoch bis zum Boden ab. Das Maillon rapide war offen und völlig verbogen. Vermutlich hat der obere Strang des Doppelseils das Maillon rapide aufgedreht und in offenem Zustand hat dieses der Belastung nicht standgehalten und sich aufgebogen.

23.04.2015, Sicherheitsmeldungen

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Aktuell etwas erhöhte Eisschlaggefahr am Balmhorn (Berner Alpen)

Die beiden Hängegletscher in der Nordflanke des benachbarten Rinderhorns sind derzeit zerklüfteter als auch schon. Schon ein kleinerer Eisabbruch könnte im darunterliegenden Steilhang auch bei Gefahrenstufe 2 ein Schneebrett auslösen, das die Route zum Balmhorn (R.806a der Skitourenkarte von swisstopo) erreichen könnte. Die Gefahrenzone liegt im Höhenbereich zwischen ca. 2250 und ca. 2500 Metern.

09.01.2015, Sicherheitsmeldungen

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Lage am Triftgletscher (Weissmies / Walliser Alpen) hat sich stabilisiert

Beim Triftgletscher am Weissmies ist die Gefahr eines Abbruchs der Gletscherzunge vorerst gebannt. Die Gemeinde Saas-Grund hat die Gebietssperre (siehe Meldung vom 10.10.2014) wieder aufgehoben.

03.12.2014, Sicherheitsmeldungen

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Felssturz im Klettergebiet Balsthal (Solothurner Jura)

Im Klettergebiet Balsthal hat sich im Felsband oberhalb des Sektors «Alter Klettergarten» ein grösserer Felssturz ereignet. Dabei sind eventuell auch Sicherungspunkte beschädigt und am Wandfuss Bäume geknickt worden. Trotzdem halten sich Kletterer unterhalb der Abbruchstelle zum Klettern oder Grillieren auf.

27.11.2014, Sicherheitsmeldungen

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Route «La Cheminée» im Klettergebiet Schilt / Berner Jura wurde wiederhergestellt

Nach dem Ausbruch eines grösseren Felsblocks im «La Cheminée» (siehe Meldung vom 11.05.2014) wurde diese Route nun von lokalen Experten wiederhergestellt. Zusätzlich wurden weitere Zwischensicherungen ersetzt oder ergänzt. Gemäss den noch nicht bestätigten Angaben sollte sich dadurch der bisherige Schwierigkeitsgrad nicht erhöhen.

15.11.2014, Sicherheitsmeldungen

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Normalroute des Weissmies wegen Eisschlaggefahr gesperrt.

Bereits diesen Sommer ereigneten sich mehrere kleinere und mittlere Eisabbrüche aus dem oberen Teil des Triftgletschers in der Nordwestflanke des Weissmies (siehe Sicherheitsmeldung vom 4. August). Nach einer Überprüfung durch die Walliser Behörden wird nun die Gefahr eines grösseren Eisabbruches am Triftgletscher des Weissmies als hoch eingestuft. Diese Geländekammer nordwestlich unterhalb des Weissmies-Gipfels ist deshalb ab sofort für alle Personen gesperrt. Das Sperrgebiet umfasst den Triftgletscher, seitlich begrenzt durch Moränen, bis zum Gebiet "Chrizbode". Namentlich sind der Auf- und Abstieg zum Weissmies auf der Normalroute vom Hohsaas aus sowie der Höhenwanderweg Kreuzboden-Almagelleralp bis auf weiteres gesperrt.

10.10.2014, Sicherheitsmeldungen

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Steilimigletscher (Sustengebiet): Die Gefahr durch Metallteile besteht nicht mehr

Im Herbst 2013 traten ausgeaperte alte Skilift-Bestandteile auf dem Steilimigletscher zutage und gefährdeten vor allem die Tourengänger auf der beliebten Skitour auf den Giglistock. (Siehe Meldung vom 1.10.2013).

24.09.2014, Sicherheitsmeldungen

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Furkagebiet: Standplätze am Hanibalturm und in der Galengrat Südverschneidung sind saniert

Aufgrund von Meldungen haben wir vor ein paar Wochen darauf hingewiesen, dass in der Route "Conquest of Paradise" am Hanibalturm ein fixer Standplatzkarabiner beschädigt ist. Zudem war in der Galengrat Südverschneidung ein Bohrhaken eines Abseilstandes locker.

13.09.2014, Sicherheitsmeldungen

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Felssturz an der Frümsel Ostwand (Churfirsten)

Kürzlich (wahrscheinlich im Juli 2014) ereignete sich im oberen Teil der Frümsel-Ostwand ein Felssturz. Die obersten zwei Seillängen der Route «Städtliblick» existieren nicht mehr. Die ganze Route ist mit Staub/Erde/Geröll bedeckt. Der Kletterspass hält sich in Grenzen. Man weiss nie, wann von oben noch mehr kommt. Die Routen im rechten Wandteil sind im Moment daher wohl ziemlich gefährlich. Wir sind nach der 4. SL über die Route «Ostwand» auf den Gipfel ausgestiegen und im linken Wandteil über die Route «Anchorage» abgeseilt.

13.08.2014, Sicherheitsmeldungen

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Aktuell erhöhte Eisschlaggefahr auf der Normalroute des Weissmies (Walliser Alpen)

Aktuell erreichen uns für die Normalroute des Weissmies von Norden (Hohsaas) her div. Meldungen, dass hier eine erhöhte Eisschlaggefahr besteht. Dazu die Einschätzung eines ortskundigen Bergführers: «Der Gletscher oberhalb der Aufstiegsspur ist zurzeit ziemlich aktiv. Momentan ist die Spur bedeckt von einer massiven Eis-Schneelawine und es rumpelt immer wieder und kann zu jeder Zeit wieder mehr runterkommen. Bei den Menschenmassen bleibt nur zu hoffen dass es nicht zu einem Unglück kommt. Die Spur an sich ist gut ausgetreten.»

04.08.2014, Sicherheitsmeldungen

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Handschlaufe am Pickel birgt Verletzungsgefahr

Beim Schlussaufstieg auf einen bekannten Viertausender gilt es eine kleine Kletterstelle zu begehen, wozu man beide Hände braucht. Hierzu ist für ein paar Meter der Pickel hinderlich und ich liess diesen an der Handschlaufe baumeln. Als ich einen vermeintlich guten Tritt gefasst hatte, rutschte ich etwas zurück. Dabei kam mir der vor dem Gesicht baumelnde Pickel in die Quere und schlug mir zwei Vorderzähne am Oberkiefer aus. Resultat: Sehr schmerzhaft und mit hohen Zahnarztkosten verbunden.

02.08.2014, Sicherheitsmeldungen

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Gefährliche Defizite bei der Seilhandhabung

Der Hohlaubgrat am Allalinhorn ist eine einfache Hochtour mit Ausnahme der Kletterstelle vor dem Gipfel. Wir haben 2 Seilschaften angetroffen, die dort total überfordert waren. Die eine bekam Hilfe durch ein Seil von oben, bei der anderen Seilschaft haben wir etwas mitgeholfen. Das Seilhandling war sehr umständlich und teilweise gefährlich. Eine Person hatte eine Seilverkürzung gemacht, aber ohne sich am Ende einzubinden. Als der Partner mehr Seil benötigte, hat sie den Knoten gelöst, das Seil aber um die Schulter gelegt belassen. Bei einem Sturz des Partners wäre es wohl nicht wichtig gewesen, dass sie nun gar nicht mehr angeseilt war, weil sie dann durch das Seil stranguliert worden wäre ...

31.07.2014, Sicherheitsmeldungen

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Felsausbruch an der Siggenthaler Flue (Aargauer Jura)

Im Klettergarten an der Siggenthaler Flue hat sich ein massiver Felssturz ereignet. Hauptsächlich betroffen ist die Route «Rägeboge». Weitere herumliegende Blöcke weisen darauf hin, dass auch andere Routen nicht mehr sicher sind.

06.06.2014, Sicherheitsmeldungen

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Versagen der Prusik-Sicherung

Während einem Kletterkurs wurde auch abgeseilt. Ein Teilnehmer geriet während dem Abseilvorgang in Schwierigkeiten. Das Manöver wurde zu schnell, der Betroffene touchierte den Fels, liess vor Schreck den Prusik los und prallte letztlich nur wenig gebremst auf den Boden. Offensichtlich hat hier der Sicherungsprusik versagt. Begleitumstände: Es wurden neu beschaffte 9.2 mm Einfachseile verwendet. Die Prusikschlingen mit Durchmesser 6 mm waren schon länger im Gebrauch. Abgeseilt wurde am Einfachstrang mit Achter.

22.05.2014, Sicherheitsmeldungen

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Felsausbruch am Abendberg (Diemtigtal, Berner Oberland)

Diesen Frühling hat sich am Abendberg im Sektor Valgrande eine grössere Felsmasse gelöst. Davon betroffen ist der untere Teil der Route «Valgrande» (R.19 im Kletterführer Berner Voralpen des SAC / Seite 78-79).

12.05.2014, Sicherheitsmeldungen

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Felsausbruch im Schilt (Le Schilt), Berner Jura

Felsausbruch direkt in der Route «Grande Cheminée» (5b, Le Schilt), 3 Meter oberhalb des dritten Standes. Beide Kletterer der betroffenen Seilschaft wurden verletzt (ausser Lebensgefahr). Gemäss den betroffenen Kletterern löste sich dieser Block bei blosser Berührung. Wenige Meter höher als die Ausbruchstelle steckt ein Bohrhaken in einem ähnlichen Block. Ein Bohrhaken am 3. Stand ist ebenfalls beschädigt worden.

11.05.2014, Sicherheitsmeldungen

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Was machen die anderen Gruppen?

Die normale Hangtraverse wies Triebschnee auf und zwei Personen lösten ein kleines Schneebrett aus. Weitere Tourengänger durchquerten diesen Hang weiter nach Osten, obschon unter ihnen weitere Skitourengeher im Aufstieg waren und lösten danach ein knapp 100 m breites Schneebrett aus. 7 Personen wurden von diesem erfasst, glücklicherweise aber nicht verschüttet. Eine solche Situation könnte verhindert werden, wenn nachfolgende Tourenfahrer nicht aufschliessen würden.

08.05.2014, Sicherheitsmeldungen

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Anseilen auf Gletschern

In letzter Zeit gab es verschiedene Unfälle mit Spaltenstürzen auf Skitouren. Wann soll man eigentlich anseilen?

15.04.2014, Sicherheitsmeldungen

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Unangeseilter Spaltensturz

Bei der unangeseilten Abfahrt über einen Gletscher stürzte eine Person einer Zweiergruppe 15 Meter tief bis zu einer Verengung in eine Spalte und blieb unverletzt. Der Partner oben installierte ein Fixseil, woran der Verunfallte mittels Ropeman selbständig aufsteigen konnte. Beide Skitourengeher hatten je ein Seil im Rucksack.

08.04.2014, Sicherheitsmeldungen

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Sturz bei einer Spitzkehre

Im Schlussaufstieg zum bekannten Übergang Mäderlicke im Simplongebiet kann man auch noch die Erhebung P. 2946 besteigen und erhält so einen guten Überblick auf die Verhältnisse für die möglichen Abfahrten durch das Wasmer- oder Bodmertälli. Diese ca. 50 Höhenmeter sind steil (ca. 45 Grad) und felsdurchsetzt; so lassen die vernünftigen Skitourenfahrer ihre Ski zurück und erreichen diesen Punkt in ein paar Minuten zu Fuss. Mit akrobatischen Spitzkehren versuchte ein Tourengeher auch diesen Schlussabschnitt mit den Ski an den Füssen zu bewältigen. Dies gelang nicht, er stürzte zuerst rückwärts, dann kopfvoran den Steilhang hinunter und riss dabei noch einen Ski eines anderen Berggängers im Skidepot mit. Das Ganze blieb mit sehr viel Glück ohne schwerwiegende Folgen: Der Verursacher blieb nahezu unverletzt und der mitgerissene Ski blieb etwas weiter unten hängen.

09.03.2014, Sicherheitsmeldungen

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Stört das Handy das LVS?

In einem Lawinenkurs war die Anzeige bei meinem Lawinenverschütteten-Suchgerät LVS unregelmässig und verwirrend. Ein Kollege sagte mir, dass mein Handy wohl die Verbindung störe. Ist das wirklich so? Dann sollte man das Handy abstellen, aber gleichzeitig sollte man bei der Suche ja auf dem Handy erreichbar sein, wenn man selbst die Rettung alarmiert hat. Wie löst man dieses Problem?

17.02.2014, Sicherheitsmeldungen

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LVS richtig tragen

Ich sehe immer wieder Schneesportler, welche das Lawinenverschüttetensuchgerät LVS einfach irgendwie umgehängt haben. Man fragt sich hier schon, ob dieses bei einer Lawinenverschüttung nicht weggerissen würde.

31.01.2014, Sicherheitsmeldungen

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Touren-Bindung richtig einstellen

Sturzverletzungen sind auf Skitouren die häufigste Unfallursache. Eine korrekt eingestellte Bindung kann solche verhindern oder den Verletzungsgrad reduzieren.

30.01.2014, Sicherheitsmeldungen

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In eigener Sache

Kein Vorfall, aber ein Ereignis: Die Webseite alpinesicherheit.ch ist seit gut acht Monaten in Betrieb.

24.12.2013, Sicherheitsmeldungen

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Zwischenfälle beim Sichern

Wir erhalten wiederholt Hinweise, dass es beim Klettern in der Halle zu gefährlichen Zwischenfällen kommt. Hierzu folgende Beispiele: • Ein Jugendlicher wird von einem Erwachsenen mittels Halbmastwurf abgelassen. Plötzlich öffnet sich der Schnapper des HMS-Karabiners (mit normalem «Twistlock» Verschluss), das Seil springt aus dem Karabiner und der Jugendliche stürzt auf den Boden und erleidet eine ernsthafte Rückenprellung. • Eine Kletterin hängt die ersten 6 Expressschlingen im Vorstieg korrekt ein. Der sichernde Partner steht nahe an der Wand und hat kein Schlappseil ausgegeben. Im Moment als die Kletterin stürzt, ist der Sichernde gerade abgelenkt und schaut nicht auf seine Partnerin. Wie er den Seilzug spürt, meint er, seine Partnerin brauche zum Einhängen Seil und gibt Seil aus. Im nächsten Augenblick stürzt seine Partnerin neben ihm aus 10 Metern Höhe auf den Boden. Sie erleidet mehrere Knochenbrüche, die zum Glück nicht lebensgefährlich sind. Vermutlich hat der Sicherer beim irrtümlichen Seilausgeben beide Hände kurz geöffnet. Verwendetes Material: Tuber-ATC Guide von Black Diamond, ein Black Diamond Gridlock-Screwgate Karabiner und ein brandneues Kletterseil (ca. 9,5 mm Durchmesser). • Ein Kletterer stürzt aus ca. 8m Höhe bis fast auf den Boden. Gesichert wurde mit Grigri 2. Vermutlich wurde hier das Bremshandprinzip mit dem Seil nicht eingehalten und die Selbstblockierung des Grigri durch umklammern des Geräts ausser Kraft gesetzt. Zum Glück blockierte das Gerät kurz vor dem Boden doch noch, sodass nur ein Fuss des Stürzenden etwas härter aufschlug.

25.11.2013, Sicherheitsmeldungen

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Sturz wegen ausgehängter Express-Schlinge

Kurz nach dem 6. Haken in einer Route kam die Schlüsselstelle. Ich versuchte sie erst zu klettern, dann stieg ich etwas zurück und wollte mich am Seil in die Expressschlinge im 6. Haken setzen. Statt im Seil zu sitzen (kein Sturz, ich kletterte ja zurück) machte ich einen völlig unkontrollierten und ziemlich weiten Flug. Im Nachhinein zeigte sich, dass sich der Karabiner aus dem 6. Bohrhaken ausgehängt hatte. Der Schnapper war danach nicht mehr in der korrekten Position, sondern nach aussen gedrückt.

15.10.2013, Sicherheitsmeldungen

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Vorsicht: Metall-Teile auf dem Steilimigletscher

In der Gletschermitte des Steilimigletschers auf ca. 2400m sind durch die Ausaperung alte Liftteile und diverse Seile zutage getreten (Koord. ca. 673.700 / 173.200). Werden diese wieder leicht zugeschneit, kann dies bei Skitourenfahrern vor allem während der Abfahrt zu Unfällen führen.

01.10.2013, Sicherheitsmeldungen

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Bergsport mit Diabetes Typ 1

Im Klettergarten kletterte ein Paar. Nachdem der Mann seine Partnerin toprope gesichert hatte, ließ er sie wieder ab. Anschließend wurde er bewusstlos auf Grund einer Hypoglykämie (Unterzuckerung). Der Mann leidet an einem insulinpflichtigen Diabetes. Wäre er ein paar Minuten früher bewusstlos geworden, während er seine Partnerin abließ, hätte es einen tödlichen Unfall geben können.

30.09.2013, Sicherheitsmeldungen

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Seilmantelriss - Lebensdauer von Seilen

Ein Kletterer steigt in einer Kletterhalle eine Route sturzfrei vor. Beim Ablassen reisst der Mantel des Seils, trotz Durchmesser 11 mm. Eine scharfe Kante am Karabiner (siehe Meldung vom 14.3.2013 «Seilriss wegen eingeschliffenen Karabinern») kann ausgeschlossen werden. Mit 200 Gebrauchstagen über 15 Jahre, meist Indoor, war die Gebrauchsdauer trotz wenig gehaltener Stürze ganz offensichtlich überschritten...

20.09.2013, Sicherheitsmeldungen

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Kuhattacke

Im Jura im Sommer tut man gut daran, die Gutmütigkeit der Kuhherden im Auge zu behalten. Als langjähriger Hundebesitzer weiss ich von der Gefahr, die speziell von den Muttertieren ausgeht und dementsprechend umgehe resp. umfahre ich diese Viecher jeweils grossräumig, auch wenn es oft mit Unannehmlichkeiten (Stacheldrähte etc.) und Umwegen verbunden ist. Kurz vor der Métairie de Werdt wurden wir von einer Kuhherde überrascht, die regelrecht die Strasse blockierte. Man konnte die Tiere leider weder links noch rechts umgehen, so sind wir langsam durch die Herde gefahren resp. gelaufen. Jungtiere waren zunächst keine sichtbar. Plötzlich tauchten zwei (schon relativ grosse) Jungtiere auf und gleich darauf stürmten zwei Kühe mit riesigen Hörnern wutschnaubend auf uns zu und verfolgten uns. Dank den Bikes konnten wir fliehen, die Kühe verfolgten uns aber noch ein gutes Stück. Wenn die Kühe die Verfolgung nicht aufgegeben hätten, so hätten wir wohl schlechte Karten gehabt. Beim Anblick einer Kuhherde agieren wir eigentlich immer sehr vorsichtig, aber von dieser Herde mit versteckten Jungtieren wurden wir überrascht. Ich möchte noch beifügen, dass die Hunde neben den Bikes her getrottet sind und die Kühe weder angekläfft haben noch ihnen nachgehetzt sind. Der Besitzer solcher Muttertiere müsste wissen, welche Kühe aussergewöhnlich aggressiv sind. Solche Tiere gehören definitiv nicht ungesichert auf offizielle Bike- und Wanderrouten.

20.09.2013, Sicherheitsmeldungen

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Stolperfalle Stacheldraht

War es eigentlich schon immer so, dass die Bergbauern ihre Stacheldrähte einfach neben die Wanderwege legen? Über Kilometer dem Grat entlang musste man diesen tückischen Stolperfallen ausweichen, die manchmal im Gras verborgen lagen. Ich bin einmal gestolpert, glücklicherweise ohne Folgen. Es ist mir schon an verschiedenen Orten aufgefallen und ich finde es eine Unsitte und grosse Achtlosigkeit.

09.09.2013, Sicherheitsmeldungen

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Bei Überforderung rechtzeitig umkehren

Wir haben im steilen Abstieg durch die Schlucht im Bereich der ersten 200 Höhenmeter zwei Männer und eine Frau eingeholt. Die Gruppe wollte durch die Schlucht und noch weiter absteigen. Meines Erachtens waren zumindest ein Mann und die Frau vom Gelände überfordert. Ich gab ihnen den Ratschlag, doch besser umzukehren und die einfachere Alternative über den flacheren Weg oben durch zu wählen. In ca. 20 Minuten wären sie wieder in einfacherem Gelände gewesen. Es erstaunt mich immer wieder, wie vor allem Männer zielgerichtet unterwegs sind und sich oftmals – trotz offensichtlicher Überforderung und Gefahren – nicht von der einmal gewählten Route abbringen lassen.

09.09.2013, Sicherheitsmeldungen

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Unaufmerksamkeit beim Abseilen I

Abseilen nach einer Mehrseillängenroute. Bei der Partnerkontrolle an einem Zwischenstand wird bemerkt, dass nur die Prusikschlinge eingehängt wurde und nicht auch das Abseilgerät.

08.09.2013, Sicherheitsmeldungen

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Fatale Falschmontage der Fixierungslaschen an Expressschlingen

Ein junger Spitzenkletterer wurde an einer Route von seinem Seilpartner abgelassen, das Seil verlief ausschliesslich durch die Expressen in der Route. Als die oberste Expressschlinge belastet wurde, versagte diese wie auch alle weiter unten hängenden Expressen. Der Kletterer stürzte so praktisch ungebremst 25 Meter ab und fand den Tod.

08.09.2013, Sicherheitsmeldungen

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Unzureichende Orientierung

Vor kurzem haben wir eine alpine Wanderung gemacht, die in einer Alpinzeitschrift vorgestellt worden war. Wir hatten die Tourenbeschreibung aus der Zeitschrift dabei. Wir hatten bei der Tour nur das Problem, dass der Abstieg vom letzten Gipfel mit «erfordert gewisse Vorsicht» beschrieben wurde. Auf der von uns eingeschlagenen Route stellten wir fest, dass man hier ein Seil zum Abseilen gebraucht hätte. Wir haben alles noch einmal durchgelesen, ob wir vielleicht irgendwie den falschen Weg gewählt haben... zwischendurch wurde uns bei diesem Abstieg nämlich mehr als mulmig (z. B. bei einem Überhang ohne Seil...). So gingen wir nicht weiter, sondern kehrten um.

06.09.2013, Sicherheitsmeldungen

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Heikle Kreuzungsmanöver

Im Couloir zur Dufourspitze vom Silbersattel her kam es zu einem Streit zwischen einer aufsteigenden 4-er und einer absteigenden 2-er Seilschaft. Ein Absteigender verweigerte dem Seilersten der aufsteigenden Seilschaft, seine Sicherung in das Fixseil einzuhängen. Es kam zu einem kurzen Handgemenge. Ein Absturz der kurzfristig nicht gesicherten 4-er Seilschaft wurde nur durch viel Glück verhindert.

30.08.2013, Sicherheitsmeldungen

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Bohrhakenausbruch an einem Fixseil (in der Rot Chälen / Jegerstöck / Glarner Alpen)

Im unteren Teil der Schlucht befindet sich ein Stahlseil, welches mit Bohrhaken fixiert ist. Dieses Seil und die Bohrhaken sahen noch sehr neu aus. Als ich dieses Seil im Abstieg zu Hilfe nahm (keine Belastung durch ganzes Körpergewicht) und mit der anderen Hand nach dem Felsen greifen wollte, ist der Bohrhaken ausgebrochen und ich bin mehrere Meter abgestürzt bis auf einen kleinen Zwischenboden, wo ich mich gerade noch festhalten konnte, sonst wäre ich weiter und tiefer abgestürzt - mit anzunehmenden schweren Konsequenzen. Beim ausgebrochenen Bohrhaken müsste es sich um das Modell Mammut Longlife handeln. Die Frage ist nun: War er schlecht gebohrt, der Fels schlecht oder handelt es sich beim Bohrhaken um ein Modell, das Mängel hat?

28.08.2013, Sicherheitsmeldungen

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Anseilen auf Gletschern

Auf dem spaltenreichen Allalingletscher kurz vor dem Allalinpass haben wir unser Biwak eingerichtet. Spät nachmittags zogen dann zwei unangeseilte Bergsteiger an uns vorbei in Richtung Adlerpass. Sie hatten viel Gepäck, aber keine Gletscherausrüstung, kein Seil usw. dabei. Ausserdem gingen sie in einem Abstand von ca. 1 Meter voneinander. Sie stiegen höher bis auf ca. 3500 m. Am nächsten Tag waren die beiden wieder ohne jegliche Sicherheitsausrüstung unangeseilt in Richtung Gipfel unterwegs. Es war schon spät und der Schnee war entsprechend weich.

09.08.2013, Sicherheitsmeldungen

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Felsausbruch am Piz Grisch 3060 m (Avers / Graubünden)

Wegen einem Felsausbruch am NE-Grat des Piz Grisch 3062m (Avers) ist diese Route vor allem im Abstieg deutlich schwieriger geworden. Es muss nun ein 2-Meter Absatz schwierig abgeklettert werden. Umgehungen sind kaum möglich oder sehr heikel.

09.08.2013, Sicherheitsmeldungen

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Vorsicht auf Altschneefeldern

Zurzeit liegt in höheren Berglagen noch überdurchschnittlich viel Schnee. Es wurden diverse Unfälle bekannt, bei denen Bergwanderer auf dem Schnee ausgerutscht sind und sich beim Aufprall auf weiter unten liegende Felsen verletzten.

10.07.2013, Sicherheitsmeldungen

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Gemeinsames Gehen am Seil

Eine Dreierseilschaft durchstieg gemeinsam am langen Seil eine Nordwand in den Berner Alpen. In der Querung unterhalb eines Seracs drängelte sich diese Seilschaft dann dicht an zwei langsameren, Eisschrauben setzenden, Gruppen vorbei und gefährdete und behinderte diese. Unterhalb der Gruppen wäre ein Überholen problemlos möglich gewesen. Durch Setzen von einigen wenigen Eisschrauben (mit Tiblocs) wäre das risikoarm auch am laufenden Seil schnell machbar gewesen.

09.07.2013, Sicherheitsmeldungen

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Besser loslassen als Schulter verletzen

Tope-Rope-Kletterei eines 72-jährigen Kletterers in einer zu schwierigen Route in der Halle: Die Füsse rutschen weg, die Hände lassen nicht los und die beiden Arme erhalten einen Schock und eine Drehung. Dadurch resultiert ein Anriss der Sehne im Schulter-Oberarmbereich. Hätte ich beim Ausrutschen sofort die Hände losgelassen, wäre nichts passiert bei dem kurzen Sturz ins Sicherungsseil.

08.07.2013, Sicherheitsmeldungen

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Seil zu kurz

In einem Klettergarten hatte der Kletterer der Nachbarseilschaft zwei Seillängen, wie die Seilschaft davor, zusammengehängt. Als er nach dem Umfädeln abgelassen wurde, stürzte er aus mehreren Metern Höhe direkt auf meinen Kopf. Was war geschehen? Das Seil dieser Seilschaft war offensichtlich kürzer als das Seil der Vorgänger und damit zu kurz! Fazit: Ich hatte über Monate Kopf- und Nackenschmerzen, der Abgestürzte musste mit Mittelschweren Verletzungen ins Spital transportiert werden.

30.04.2013, Sicherheitsmeldungen

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Fehlender Partnercheck beim Anseilen

Beim Klettern in einem Klettergarten habe ich mit dem Seil einbinden begonnen, als ein Kollege vorbei kommt. Nach einem kurzen Gespräch wollte ich die Route klettern. Beim Partnercheck bemerkte mein Seilpartner den nicht fertig geknüpften Einbindeknoten! Ohne Partnercheck wäre es bei der Umlenkung wohl zu einem Absturz gekommen.

29.04.2013, Sicherheitsmeldungen

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Nicht ungesichert stehen

Ich habe als Leiter einer Gruppe eine kurze Abseilstelle im Abstieg von einem Gratturm eingerichtet. Wenig steiles Kraxelgelände, deswegen war ich beim Seilwurf nicht angeseilt. Durch Unachtsamkeit beim Auswerfen hätte ich fast das Gleichgewicht verloren und wäre abgestürzt. Beim Seilauswerfen immer gesichert stehen!

25.04.2013, Sicherheitsmeldungen

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Fehlende Kommunikation

Eine 3er-Seilschaft klettert in „V“ Formation an einer Mehrseillängenroute. (Der Vorsteiger klettert mit 2 Halbseilen und sichert die Nachsteiger gleichzeitig am Einzelstrang nach). Der Vorsteiger machte Stand und zog die Seile hinauf. Als die Seile straff waren, kletterte der erste Nachsteiger sofort los. Schon beim ersten Zug rutschte er völlig überraschend ab und stürzte ins Seil. Der Vorsteiger oben am Stand schrie wie am Spiess, er hätte den Finger eingeklemmt. Die zweite Nachsteigerin (noch am Stand gesichert) griff sofort in das Seil und konnte dieses entlasten. Was war passiert? Der Vorsteiger hatte noch gar nicht gesichert, nur das Seil hinaufgezogen, durchs ATC Guide gestossen und hatte den Daumen in der Seilschlaufe. Das hat den ersten Nachsteiger vor einem gravierenden Unfall/Absturz gerettet.

15.04.2013, Sicherheitsmeldungen

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Nie Stand rufen vor Abgelassenwerden

Zwei Kletterer, die meistens auf Mehrseillängen-Routen unterwegs sind, kletterten in einem Klettergarten an einer Einseillängenroute. Als der Vorsteiger den Umlenkpunkt erreicht und sich gesichert hatte, rief er „Stand“. Der Sichernde unten hängte daraufhin die Sicherung aus. Ohne weitere Kommunikation hängte der Vorsteiger oben die Sicherung aus und belastete das Seil in der Meinung, er werde abgelassen. So kam es zu einem Absturz mit schweren Verletzungen.

14.04.2013, Sicherheitsmeldungen

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Sturzgefahr mit Teleskop-Stöcken

Ich brauche regelmässig Stöcke, vor allem beim Abstieg. Dabei habe ich aber schon heikle Situationen erlebt. Ich bin letzten Sommer auf einer Wanderung bei der Querung einer groben Blockhalde mit der Spitze meines Stockes zwischen zwei Steinplatten hängen geblieben und gestürzt. Da ich beide Stöcke mit den Händen in den Schlaufen gehalten habe, konnte ich den Stock nicht loslassen und mich mit der anderen Hand auch nicht abstützen. Dabei habe ich mir an der Schulter ein Band gezerrt und musste die Tour abbrechen. Nun fasse ich die Stöcke in solchem Gelände immer über die Schlaufen oder nehme sie in eine Hand oder verstaue sie. Ab und zu löst sich auch die Verbindung zwischen den Gliedern und die Stöcke knicken ein. Je nach Situation kann das ebenfalls zu heiklen Stürzen führen. Deshalb kontrolliere ich nun regelmässig, ob die Glieder noch fest angezogen sind.

10.04.2013, Sicherheitsmeldungen

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Zu kurze Seile beim Abseilen

Beim Abseilen auf einer Abseilpiste kam es zu einem tödlichen Absturz, weil die Seile zu kurz waren. Auf dem Topo war am entsprechenden Stand eine Abseillänge von 50 Metern angegeben, die Seile aber waren nur 46 Meter lang. Die verunfallte Person hatte die Seile ausgeliehen.

02.04.2013, Sicherheitsmeldungen

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Nicht mehr klebende Steigfelle

Von der Finsteraarhornhütte aus bestieg unsere Dreiergruppe bei sehr kaltem und windigem Wetter das Wannenhorn. Nach der Abfahrt wollten wir vom Rotloch aus zur Oberaarjochhütte aufsteigen. Bei einem Teilnehmer klebten trotz aller Bemühungen die Felle nicht mehr. Er war gezwungen, zu Fuss aufzusteigen. War extrem anstrengend, die Gruppe geriet in die Dunkelheit und der betroffene Teilnehmer war total erschöpft. Die Situation war sehr kritisch, ein Notbiwak hätte wegen der raschen Wetterverschlechterung fatale Folgen haben können.

26.03.2013, Sicherheitsmeldungen

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Achterknoten nie zurückstecken!

Im Sommer 2011 ereignete sich ein tödlicher Unfall. Ein Bergführer hatte zum Abseilen zwei Seile mit dem zurückgesteckten Achterknoten zusammengeknotet. Der Knoten öffnete sich und der Abseilende überlebte den Sturz nicht. Daraufhin wurden Tests durchgeführt, mit verheerenden Resultaten.

15.03.2013, Sicherheitsmeldungen

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Seilriss wegen eingeschliffenen Karabinern

Im April 2008 stürzte in einer Prager Kletterhalle der Vorsteiger kurz oberhalb der ersten Zwischensicherung, worauf das Seil komplett durchriss. Im September 2012 stürzte im Klettergarten Magletsch im St. Galler Rheintal ein Vorsteiger, das Seil riss, er verletzte sich tödlich. Die Ursache ist noch nicht geklärt, die Untersuchungen sind noch im Gang. Es ist aber stark zu vermuten, dass ein eingeschliffener Karabiner mit einer ausgeprägten Metallkante den Seilmantel beschädigt und auch das das Seil durchtrennt hat.

14.03.2013, Sicherheitsmeldungen

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Vorsicht auf vereisten Wegen

Im Herbst verlocken schöne Tage nicht selten zu ausgedehnten Bergwanderungen. Vereiste Wege und Pfade können aber zu gefährlichen Fallen werden.

12.03.2013, Sicherheitsmeldungen

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Achtung Schlappseil!

Beim Klettern in der Halle habe ich die Seilschaft neben mir aus dem Augenwinkel beobachtet. Die sichernde Person stand etwa 2 Meter von der Wand weg und hatte ziemlich viel Schlappseil. Der Vorsteiger stürzte nach der 4. Zwischensicherung und der Sturz konnte nur knapp über dem Boden gestoppt werden. Beide - Sicherer und Kletterer - waren erschrocken und erstaunt über den weiten Fall.

11.03.2013, Sicherheitsmeldungen

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Achtung Gewitter

Eine Seilschaft stieg im Sommer trotz drohendem Gewitter in einen Klettersteig ein. Zum Glück zog das Gewitter etwas weiter draussen im Tal vorbei und die Kletterer konnten nass, aber unverletzt aussteigen.

07.03.2013, Sicherheitsmeldungen

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Markierung der Seilmitte

Beim Abseilen mit einem Einfachseil kam es schon mehrmals zu tödlichen Unfällen, weil das Seil nicht symmetrisch eingezogen worden war.

06.03.2013, Sicherheitsmeldungen

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Schwierigkeitsbewertung beim Bergwandern

Ein Ehepaar war auf einem Hüttenweg unterwegs, der mit T4 bewertet war. Da dem Ehepaar diese Bewertung unbekannt war, unterschätzten sie die Anforderungen. Glücklicherweise kehrten sie rechtzeitig um.

05.03.2013, Sicherheitsmeldungen

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Schwachstellen bei Klettersteigsets

Es wurden mehrere Ereignisse bekannt, bei denen die elastischen Lastarme bei Sturzvorfällen gerissen sind.

04.03.2013, Sicherheitsmeldungen

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Klettersteigsets für Leichtgewichte

«Normale» Klettersteigsets sind für Kinder und andere Leichtgewichte gefährlich, da die Dämpfer nicht für ein Körpergewicht unter 50 Kilogramm dimensioniert sind.

04.03.2013, Sicherheitsmeldungen

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Nicht unbedacht allen Markierungen vertrauen

Ein Alpinwanderer war allein auf einer eher anspruchsvollen Route im nicht markierten Gelände unterwegs. Plötzlich stiess er auf deutliche gelbe Markierungen. Glücklich und in der Meinung, unerwartet einen signalisierten Weg gefunden zu haben, folgte er nun diesen Markierungen. Doch das Gelände wurde immer schwieriger und schliesslich gab es weder vor noch zurück. Dank Handy-Verbindung konnte er die Bergrettung alarmieren, die ihn aus seiner misslichen Lage unverletzt befreien konnte.

01.03.2013, Sicherheitsmeldungen

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