TourenFührer - Gipfel

Clariden, 3267 m.ü.M.

Hanspeter Willi (Tourengänger)
Hanspeter Willi
20.12.2007, 17:03
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Clariden, 3267 m.ü.M.
CH - Glarus - St. Gallen
LKS 1193 - Tödi
46:50:31:N | 8:52:18:E     709300 | 188875 (Schweiz)
Urnerboden, Klus (Fahrtdauer: ÖV-Ausgangspunkt erfassen)
Linthal, Oberberg (Fahrtdauer: ÖV-Ausgangspunkt erfassen)
Disentis/Mustér, Punt Russein (Fahrtdauer: ÖV-Ausgangspunkt erfassen)
Unterschächen, Hältikehr (Fahrtdauer: ÖV-Ausgangspunkt erfassen)
Provided by www.arrlee.ch
7-Tages Vorhersage für Clariden (Quelle: meteoblue.com)
Flache, aus drei Graten gebildete Pyramide am Nordrand der grössten Eisfläche der Glarner Alpen. Schaustück bildet die zum Klausenpass abfallende, teilweise vereiste Nordwand. Gipfelkreuz mit Gipfelbuch.

Aufbau:
Ausgeprägte, aber verhältnismässig flache Süd-, Nordost- und Westgrate.
Brüchige, felsige, etwa 250 Meter hohe Südwestflanke zum Hüfifirn.
Flache, schutt- und schrofendurchsetzte Ostflanke zum Claridenfirn, über die der einfachste Anstieg zum Gipfel führt.
Steile, knapp 1000 Meter hohe, teilweise vereiste Nordwand.

Gestein:
Der Gipfel weist einen komplexen, vielschichtigen Aufbau auf. Der eigentliche Gipfelkopf wird aus Seewerkalk gebildet, es finden sich am Berg aber auch Schiefer, Nummulitenschichten, Sandsteine sowie verschiedenartige Kalkschichten der Kreideperiode.

Normalwege:
Vom Claridenfirn über die Ostflanke (leichtester Anstieg).
Vom Chammlijoch über den Vorgipfel P.3193 und den stellenweise versicherten Westgrat.

Panorama:
Umfassende Ausblicke vom Monte Rosa bis zur Weisskugel, vom Ortler bis zum Glärnischmassiv.
Im näheren Umfeld dominiert der mächtige Tödi sowie der weite Hüfi- und Claridenfirn als grösste zusammenhängende Gletscherfläche der Glarner Alpen.

Namensgebung:
Der Name Clariden leitet sich wahrscheinlich von 'Clareta', lateinisch 'clarus' (hell, leuchtend, glänzend), ab.
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