TourenFührer - Gipfel

, 2844 m

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TourenFührer - Gipfel

Pizol , 2844 m

Hanspeter Willi (Tourengänger)
28.09.2011, 13:37
Pizol , 2844 m
CH - Glarus - St. Gallen
1175 Vättis
748250  | 202725  (Schweiz)
46:57:33:N  | 9:23:12:E
 
Der 2844,0m hohe Pizol ist der höchste Gipfel welcher vollständig im Kanton Sankt Gallen liegt. Südliches Ende und gleichzeitig höchster Punkt der Grauen Hörner. Diese bilden einen von Nord nach Süd an Höhe zunehmenden Gipfelkamm vom Hochwart über die Lavtinahörner zum Pizol. Im Westen begrenzt das Gilbiplateau die Kette, im Osten ist der kleine, in den letzten Jahren stark geschwundene Pizolgletscher eingelagert.Der Pizol selber ist ein massiger, etwas plumper Blockgipfel mit zwei durch eine kleine Scharte getrennten Gipfelpunkten. Der höhere Südgipfel trägt ein kleines Gipfelkreuz mit Gipfelbuch, der nur wenig niedrigere Nordgipfel einen kleinen Steinmann.Erstbesteigung:Der Pizol wurde ersmals am 15.8.1864 durch Emil Frey-Gessner bestiegen. Aufbau:Brüchige, steile, mit Ausnahme der Westflanke kaum begangene, aus Schutt und Fels aufgebaute Flanken.Kurzer Südgrat zum Pizolsattel, dient vor allem im Winter als Aufstiegsalternative zum Normalweg durch die Westflanke.Kurzer, hoher Nordgrat zum durch eine Rinne vom Nordgipfel des Pizols abgetrennten 12. Lavtinahorn.Gestein:VerrucanoNormalweg zum Gipfel:Vom Pizolsattel durch die WestflankePanorama:Höchster Gipfel der näheren Umgebung, deshalb besonders umfassende Ausblicke von der Wildspitze im Osten bis zum Dom im Westen, von Ortler und Bernina im Süden bis zu den Höhen des Juras im Norden.Besonders erwähnenswert ist der Blick über das wilde Zanaihorn hinweg auf den Calanda und die dahinter aufragenden, unzähligen Bündner Gipfel mit ihrem Höhepunkt Piz Bernina.Namensgebung:Das romanische 'ol', respektive surselvische 'aul' bedeutet 'hoch', Pizol bedeutet demzufolge 'hohe Spitze'.spezielle Hinweise:Dieser Gipfel liegt an der Grenze zum wildreichen Eidgenössischen Jagdbanngebiet Graue Hörner. Mit dem Beginn des Einwinterns muss aus Rücksicht auf die hier überwinternden Tierbestände bis zum Zeitpunkt der Schneeschmelze im Frühling jegliche Tourenaktivität aus Richtung des Weisstannentals her unterbleiben. Auch in der restlichen Jahreszeit sollte es eigentlich selbstverständlich sein, sich am Berg derart zu verhalten, dass die Tierwelt möglichst wenig gestört wird.Einige kritische Bemerkungen zum Thema Pizolbahnen:Infolge der raschen Erreichbarkeit von den Bergstationen der Pizolbahnen her wird bei schönem Wetter in diesem Gebiet vor allem der Pizol an schönen Tourentagen von Volk aller Art regelrecht überrannt. Zwar ist die Situation noch nicht ganz so schlimm wie im Bereich der zu Recht berüchtigten Fünf Seen-Wanderung, jeden echten Bergfreund packt aber an einem schönen Bergtag auch am Pizol rasch einmal das kalte Grausen ob des Treibens. Richtig geniessen lässt sich dieser Gipfel eigentlich nur noch zu Randzeiten, sei es frühmorgens oder spätabends, bei Schlechtwetter oder aber im Frühsommer oder Spätherbst unter der Woche.2007 entstand für kurze Zeit die berechtigte Hoffnung, dass der Betrieb der maroden Pizolbahnen endlich endgültig eingestellt werden möge. Und dass damit nach unsäglichen Jahren des Trubels wieder die für Natur und Berggänger ersehnte Ruhe im Bereich der Seenplatte und des Pizols eintreten würde. Diese Hoffnung wurde leider durch sogenannte 'Investoren', die sich mit staatlicher Unterstützung mehr und mehr auch in der Touristikbranche breit machen, im Keime erstickt. Und da die investierten Gelder ja Gewinn abwerfen müssen, dürfen wir gespannt sein, was ab 2008 auf dieses eigentlich so herrliche Stück Natur noch alles zukommen mag.

TourenFührer - Gipfel

Pizol , 2844 m

Sputnik (Tourengänger)
23.01.2011, 09:27
Pizol , 2844 m
CH - Glarus - St. Gallen
1175 Vättis
748250  | 202725  (Schweiz)
46:57:33:N  | 9:23:12:E
 
Südliches Ende und gleichzeitig höchster Punkt Der 2844,0m hohe Pizol ist der Grauen Hörner. Diese bilden einen von Nord nach Süd an Höhe zunehmenden Gipfelkamm vom Hochwart über die Lavtinahörner zum Pizol. Im Westen begrenzt das Gilbiplateau höchste Gipfel welcher vollständig im Kanton Sankt Gallen liegt. Südliches Ende und gleichzeitig höchster Punkt der Grauen Hörner. Diese bilden einen von Nord nach Süd an Höhe zunehmenden Gipfelkamm vom Hochwart über die Lavtinahörner zum Pizol. Im Westen begrenzt das Gilbiplateau die Kette, im Osten ist der kleine, in den letzten Jahren stark geschwundene Pizolgletscher eingelagert.Der Pizol selber ist ein massiger, etwas plumper Blockgipfel mit zwei durch eine kleine Scharte getrennten Gipfelpunkten. Der höhere Südgipfel trägt ein kleines Gipfelkreuz mit Gipfelbuch, der nur wenig niedrigere Nordgipfel einen kleinen Steinmann.Aufbau:Brüchige, steile, mit Ausnahme der Westflanke kaum begangene, aus Schutt und Fels aufgebaute Flanken.Kurzer Südgrat zum Pizolsattel, dient vor allem im Winter als Aufstiegsalternative Steinmann.Erstbesteigung:Der Pizol wurde ersmals am 15.8.1864 durch Emil Frey-Gessner bestiegen. Aufbau:Brüchige, steile, mit Ausnahme der Westflanke kaum begangene, aus Schutt und Fels aufgebaute Flanken.Kurzer Südgrat zum Pizolsattel, dient vor allem im Winter als Aufstiegsalternative zum Normalweg durch die Westflanke.Kurzer, hoher Nordgrat zum durch eine Rinne vom Nordgipfel des Pizols abgetrennten 12. Lavtinahorn.Gestein:VerrucanoNormalweg zum Gipfel:Vom Pizolsattel durch die WestflankePanorama:Höchster Gipfel der näheren Umgebung, deshalb besonders umfassende Ausblicke von der Wildspitze im Osten bis zum Dom im Westen, von Ortler und Bernina im Süden bis zu den Höhen des Juras im Norden.Besonders erwähnenswert ist der Blick über das wilde Zanaihorn hinweg auf den Calanda und die dahinter aufragenden, unzähligen Bündner Gipfel mit ihrem Höhepunkt Piz Bernina.Namensgebung:Das romanische 'ol', respektive surselvische 'aul' bedeutet 'hoch', Pizol bedeutet demzufolge 'hohe Spitze'.spezielle Hinweise:Dieser Gipfel liegt an der Grenze zum wildreichen Eidgenössischen Jagdbanngebiet Graue Hörner. Mit dem Beginn des Einwinterns muss aus Rücksicht auf die hier überwinternden Tierbestände bis zum Zeitpunkt der Schneeschmelze im Frühling jegliche Tourenaktivität aus Richtung des Weisstannentals her unterbleiben. Auch in der restlichen Jahreszeit sollte es eigentlich selbstverständlich sein, sich am Berg derart zu verhalten, dass die Tierwelt möglichst wenig gestört wird.Einige kritische Bemerkungen zum Thema Pizolbahnen:Infolge der raschen Erreichbarkeit von den Bergstationen der Pizolbahnen her wird der Pizol an schönen Tourentagen von Volk aller Art regelrecht überrannt. Zwar ist die Situation noch nicht so schlimm wie im Bereich der berüchtigten Fünf Seen-Wanderung, jeden echten Bergfreund packt aber an einem schönen Bergtag auch am Pizol rasch einmal das kalte Grausen ob des Treibens. Richtig geniessen lässt sich dieser Gipfel eigentlich nur noch zu Randzeiten, sei es frühmorgens oder spätabends, bei Schlechtwetter oder aber im Frühsommer oder Spätherbst unter der Woche.2007 entstand für kurze Zeit die berechtigte Hoffnung, dass der Betrieb der maroden Pizolbahnen endlich endgültig eingestellt werden möge. Und dass damit nach unsäglichen Jahren des Trubels wieder die für Natur und Berggänger ersehnte Ruhe im Bereich der Seenplatte und des Pizols eintreten würde. Diese Hoffnung wurde leider durch sogenannte 'Investoren', die sich mit staatlicher Unterstützung mehr und mehr auch in der Touristikbranche breit machen, im Keime erstickt. Und da die investierten Gelder ja Gewinn abwerfen müssen, dürfen wir gespannt sein, was ab 2008 auf dieses eigentlich so herrliche Stück Natur noch alles zukommen mag.

TourenFührer - Gipfel

Pizol , 2844 m

Hanspeter Willi (Tourengänger)
15.07.2008, 12:58
Pizol , 2844 m
CH - Glarus - St. Gallen
1175 Vättis
748250  | 202725  (Schweiz)
46:57:33:N  | 9:23:12:E
 
Südliches Ende und gleichzeitig höchster Punkt der Grauen Hörner. Diese bilden einen von Nord nach Süd an Höhe zunehmenden Gipfelkamm vom Hochwart über die Lavtinahörner zum Pizol. Im Westen begrenzt das Gilbiplateau die Kette, im Osten ist der kleine, in den letzten Jahren stark geschwundene Pizolgletscher eingelagert.Der Pizol selber ist ein massiger, etwas plumper Blockgipfel mit zwei durch eine kleine Scharte getrennten Gipfelpunkten. Der höhere Südgipfel trägt ein kleines Gipfelkreuz mit Gipfelbuch, der nur wenig niedrigere Nordgipfel einen kleinen Steinmann.Aufbau:Brüchige, steile, mit Ausnahme der Westflanke kaum begangene, aus Schutt und Fels aufgebaute Flanken.Kurzer Südgrat zum Pizolsattel, dient vor allem im Winter als Aufstiegsalternative zum Normalweg durch die Westflanke.Kurzer, hoher Nordgrat zum durch eine Rinne vom Nordgipfel des Pizols abgetrennten 12. Lavtinahorn.Gestein:VerrucanoNormalweg zum Gipfel:Vom Pizolsattel durch die WestflankePanorama:Höchster Gipfel der näheren Umgebung, deshalb besonders umfassende Ausblicke von der Wildspitze im Osten bis zum Dom im Westen, von Ortler und Bernina im Süden bis zu den Höhen des Juras im Norden.Besonders erwähnenswert ist der Blick über das wilde Zanaihorn hinweg auf den Calanda und die dahinter aufragenden, unzähligen Bündner Gipfel mit ihrem Höhepunkt Piz Bernina.Namensgebung:Das romanische 'ol', respektive surselvische 'aul' bedeutet 'hoch', Pizol bedeutet demzufolge 'hohe Spitze'.Einige kritische Bemerkungen Spitze'.spezielle Hinweise:Dieser Gipfel liegt an der Grenze zum Thema Pizolbahnen:Infolge der raschen Erreichbarkeit von den Bergstationen der Pizolbahnen her wird wildreichen Eidgenössischen Jagdbanngebiet Graue Hörner. Mit dem Beginn des Einwinterns muss aus Rücksicht auf die hier überwinternden Tierbestände bis zum Zeitpunkt der Pizol an schönen Tourentagen von Volk aller Art regelrecht überrannt. Zwar ist die Situation noch nicht so schlimm wie im Bereich Schneeschmelze im Frühling jegliche Tourenaktivität aus Richtung des Weisstannentals her unterbleiben. Auch in der berüchtigten Fünf Seen-Wanderung, jeden echten Bergfreund packt aber an einem schönen Bergtag auch restlichen Jahreszeit sollte es eigentlich selbstverständlich sein, sich am Pizol rasch einmal das kalte Grausen ob des Treibens. Richtig geniessen lässt sich dieser Gipfel eigentlich nur noch zu Randzeiten, sei es frühmorgens oder spätabends, bei Schlechtwetter oder aber im Frühsommer oder Spätherbst unter Berg derart zu verhalten, dass die Tierwelt möglichst wenig gestört wird.Einige kritische Bemerkungen zum Thema Pizolbahnen:Infolge der raschen Erreichbarkeit von den Bergstationen der Pizolbahnen her wird der Woche.2007 entstand für kurze Zeit Pizol an schönen Tourentagen von Volk aller Art regelrecht überrannt. Zwar ist die berechtigte Hoffnung, dass Situation noch nicht so schlimm wie im Bereich der Betrieb der maroden Pizolbahnen endlich endgültig eingestellt werden möge. Und dass damit nach unsäglichen Jahren berüchtigten Fünf Seen-Wanderung, jeden echten Bergfreund packt aber an einem schönen Bergtag auch am Pizol rasch einmal das kalte Grausen ob des Trubels wieder die für Natur und Berggänger ersehnte Ruhe im Bereich der Seenplatte und des Pizols eintreten würde. Diese Hoffnung wurde leider durch sogenannte 'Investoren', Treibens. Richtig geniessen lässt sich dieser Gipfel eigentlich nur noch zu Randzeiten, sei es frühmorgens oder spätabends, bei Schlechtwetter oder aber im Frühsommer oder Spätherbst unter der Woche.2007 entstand für kurze Zeit die sich mit staatlicher Unterstützung mehr und mehr auch in berechtigte Hoffnung, dass der Touristikbranche breit machen, im Keime erstickt. Betrieb der maroden Pizolbahnen endlich endgültig eingestellt werden möge. Und da dass damit nach unsäglichen Jahren des Trubels wieder die investierten Gelder ja Gewinn abwerfen müssen, dürfen wir gespannt sein, was ab 2008 auf dieses eigentlich so herrliche Stück Natur noch alles zukommen mag. für Natur und Berggänger ersehnte Ruhe im Bereich der Seenplatte und des Pizols eintreten würde. Diese Hoffnung wurde leider durch sogenannte 'Investoren', die sich mit staatlicher Unterstützung mehr und mehr auch in der Touristikbranche breit machen, im Keime erstickt. Und da die investierten Gelder ja Gewinn abwerfen müssen, dürfen wir gespannt sein, was ab 2008 auf dieses eigentlich so herrliche Stück Natur noch alles zukommen mag.

TourenFührer - Gipfel

Pizol , 2844 m

Hanspeter Willi (Tourengänger)
08.04.2008, 17:43
Pizol , 2844 m
CH - Glarus - St. Gallen
1175 Vättis
748250  | 202725  (Schweiz)
46:57:33:N  | 9:23:12:E
 
Südliches Ende und gleichzeitig höchster Punkt der Grauen Hörner. Diese bilden einen von Nord nach Süd an Höhe zunehmenden Gipfelkamm vom Hochwart über die Lavtinahörner zum Pizol. Im Westen begrenzt das Gilbiplateau die Kette, im Osten ist der kleine, in den letzten Jahren stark geschwundene Pizolgletscher eingelagert.Der Pizol selber ist ein massiger, etwas plumper Blockgipfel mit zwei durch eine kleine Scharte getrennten Gipfelpunkten. Der höhere Südgipfel trägt ein kleines Gipfelkreuz mit Gipfelbuch, der nur wenig niedrigere Nordgipfel einen kleinen Steinmann.Aufbau:Brüchige, steile, mit Ausnahme der Westflanke kaum begangene, aus Schutt und Fels aufgebaute Flanken.Kurzer Südgrat zum Pizolsattel, dient vor allem im Winter als Aufstiegsalternative zum Normalweg durch die Westflanke.Kurzer, hoher Nordgrat zum durch eine Rinne vom Nordgipfel des Pizols abgetrennten 12. Lavtinahorn.Gestein:VerrucanoNormalweg zum Gipfel:Vom Pizolsattel durch die WestflankePanorama:Höchster Gipfel der näheren Umgebung, deshalb besonders umfassende Ausblicke von der Wildspitze im Osten bis zum Dom im Westen, von Ortler und Bernina im Süden bis zu den Höhen des Juras im Norden.Besonders erwähnenswert ist der Blick über das wilde Zanaihorn hinweg auf den Calanda und die dahinter aufragenden, unzähligen Bündner Gipfel mit ihrem Höhepunkt Piz Bernina.Namensgebung:Das romanische ?ol?, 'ol', respektive surselvische ?aul? 'aul' bedeutet ?hoch?, 'hoch', Pizol bedeutet demzufolge ?hohe Spitze?.Einige 'hohe Spitze'.Einige kritische Bemerkungen zum Thema Pizolbahnen:Infolge der raschen Erreichbarkeit von den Bergstationen der Pizolbahnen her wird der Pizol an schönen Tourentagen von Volk aller Art regelrecht überrannt. Zwar ist die Situation noch nicht so schlimm wie im Bereich der berüchtigten Fünf Seen-Wanderung, jeden echten Bergfreund packt aber an einem schönen Bergtag auch am Pizol rasch einmal das kalte Grausen ob des Treibens. Richtig geniessen lässt sich dieser Gipfel eigentlich nur noch zu Randzeiten, sei es frühmorgens oder spätabends, bei Schlechtwetter oder aber im Frühsommer oder Spätherbst unter der Woche.2007 entstand für kurze Zeit die berechtigte Hoffnung, dass der Betrieb der maroden Pizolbahnen endlich endgültig eingestellt werden möge. Und dass damit nach unsäglichen Jahren des Trubels wieder die für Natur und Berggänger ersehnte Ruhe im Bereich der Seenplatte und des Pizols eintreten würde. Diese Hoffnung wurde leider durch sogenannte 'Investoren', die sich mit staatlicher Unterstützung mehr und mehr auch in der Touristikbranche breit machen, im Keime erstickt. Und da die investierten Gelder ja Gewinn abwerfen müssen, dürfen wir gespannt sein, was ab 2008 auf dieses eigentlich so herrliche Stück Natur noch alles zukommen mag ? mag.

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Pizol , 2844 m

Hanspeter Willi (Tourengänger)
18.10.2007, 12:07
Pizol , 2844 m
CH - Glarus - St. Gallen
1175 Vättis
748250  | 202725  (Schweiz)
46:57:33:N  | 9:23:12:E
 
Südliches Ende und gleichzeitig höchster Punkt der Grauen Hörner. Diese bilden einen von Nord nach Süd an Höhe zunehmenden Gipfelkamm vom Hochwart über die Lavtinahörner zum Pizol. Im Westen begrenzt das Gilbiplateau die Kette, im Osten ist der kleine, in den letzten Jahren stark geschwundene Pizolgletscher eingelagert.Der Pizol selber ist ein massiger, etwas plumper Blockgipfel mit zwei durch eine kleine Scharte getrennten Gipfelpunkten. Der höhere Südgipfel trägt ein kleines Gipfelkreuz mit Gipfelbuch, der nur wenig niedrigere Nordgipfel einen kleinen Steinmann.Aufbau:Brüchige, steile, mit Ausnahme der Westflanke kaum begangene, aus Schutt und Fels aufgebaute Flanken.Kurzer Südgrat zum Pizolsattel, dient vor allem im Winter als Aufstiegsalternative zum Normalweg durch die Westflanke.Kurzer, hoher Nordgrat zum durch eine Rinne vom Nordgipfel des Pizols abgetrennten 12. Lavtinahorn.Gestein:VerrucanoNormalweg zum Gipfel:Vom Pizolsattel durch die WestflankePanorama:Höchster Gipfel der näheren Umgebung, deshalb besonders umfassende Ausblicke von der Wildspitze im Osten bis zum Weissmies Dom im Westen, von Ortler und Bernina im Süden bis zu den Höhen des Juras im Norden.Besonders erwähnenswert ist der Blick über das wilde Zanaihorn hinweg auf den Calanda und die dahinter aufragenden, unzähligen Bündner Gipfel mit ihrem Höhepunkt Piz Bernina.Namensgebung:Das romanische ?ol?, respektive surselvische ?aul? bedeutet ?hoch?, Pizol bedeutet demzufolge ?hohe Spitze?.Einige kritische Bemerkungen zum Thema Pizolbahnen:Infolge der raschen Erreichbarkeit von den Bergstationen der Pizolbahnen her wird der Pizol an schönen Tourentagen von Volk aller Art regelrecht überrannt. Zwar ist die Situation noch nicht so schlimm wie im Bereich der berüchtigten Fünf Seen-Wanderung, jeden echten Bergfreund packt aber an einem schönen Bergtag auch am Pizol rasch einmal das kalte Grausen ob des Treibens. Richtig geniessen lässt sich dieser Gipfel eigentlich nur noch zu Randzeiten, sei es frühmorgens oder spätabends, bei Schlechtwetter oder aber im Frühsommer oder Spätherbst unter der Woche.2007 entstand für kurze Zeit die berechtigte Hoffnung, dass der Betrieb der maroden Pizolbahnen endlich endgültig eingestellt werden möge. Und dass damit nach unsäglichen Jahren des Trubels wieder die für Natur und Berggänger ersehnte Ruhe im Bereich der Seenplatte und des Pizols eintreten würde. Diese Hoffnung wurde leider durch sogenannte 'Investoren', die sich mit staatlicher Unterstützung mehr und mehr auch in der Touristikbranche breit machen, im Keime erstickt. Und da die investierten Gelder ja Gewinn abwerfen müssen, dürfen wir gespannt sein, was ab 2008 auf dieses eigentlich so herrliche Stück Natur noch alles zukommen mag ?

TourenFührer - Gipfel

Pizol , 2844 m

Hanspeter Willi (Tourengänger)
16.10.2007, 14:15
Pizol , 2844 m
CH - Glarus - St. Gallen
1175 Vättis
748250  | 202725  (Schweiz)
46:57:33:N  | 9:23:12:E
 
Südliches Ende und gleichzeitig höchster Punkt der Grauen Hörner. Diese bilden einen von Nord nach Süd an Höhe zunehmenden Gipfelkamm vom Hochwart über die Lavtinahörner zum Pizol. Im Westen begrenzt das Gilbiplateau die Kette, im Osten ist der kleine, in den letzten Jahren stark geschwundene Pizolgletscher eingelagert.Der Pizol selber ist ein massiger, etwas plumper Blockgipfel mit zwei durch eine kleine Scharte getrennten Gipfelpunkten. Der höhere Südgipfel trägt ein kleines Gipfelkreuz mit Gipfelbuch, der nur wenig niedrigere Nordgipfel einen kleinen Steinmann.Aufbau:Brüchige, steile, mit Ausnahme der Westflanke kaum begangene, aus Schutt und Fels aufgebaute Flanken.Kurzer Südgrat zum Pizolsattel, dient vor allem im Winter als Aufstiegsalternative zum Normalweg durch die Westflanke.Kurzer, hoher Nordgrat zum durch eine Rinne vom Nordgipfel des Pizols abgetrennten 12. Lavtinahorn.Gestein:VerrucanoNormalweg zum Gipfel:Vom Pizolsattel durch die WestflankePanorama:Höchster Gipfel der näheren Umgebung, deshalb besonders umfassende Ausblicke von der Wildspitze im Osten bis zum Weissmies im Westen, von Ortler und Bernina im Süden bis zu den Höhen des Juras im Norden.Besonders erwähnenswert ist der Blick über das wilde Zanaihorn hinweg auf den Calanda und die dahinter aufragenden, unzähligen Bünder Bündner Gipfel mit ihrem Höhepunkt Piz Bernina.Namensgebung:Das romanische ?ol?, respektive surselvische ?aul? bedeutet ?hoch?, Pizol bedeutet demzufolge ?hohe Spitze?.Einige kritische Bemerkungen zum Thema Pizolbahnen:Infolge der raschen Erreichbarkeit von den Bergstationen der Pizolbahnen her wird der Pizol an schönen Tourentagen von Volk aller Art regelrecht überrannt. Zwar ist die Situation noch nicht so schlimm wie im Bereich der berüchtigten Fünf Seen-Wanderung, jeden echten Bergfreund packt aber an einem schönen Bergtag auch am Pizol rasch einmal das kalte Grausen ob des Treibens. Richtig geniessen lässt sich dieser Gipfel eigentlich nur noch zu Randzeiten, sei es frühmorgens oder spätabends, bei Schlechtwetter oder aber im Frühsommer oder Spätherbst unter der Woche.2007 entstand für kurze Zeit die berechtigte Hoffnung, dass der Betrieb der maroden Pizolbahnen endlich endgültig eingestellt werden möge. Und dass damit nach unsäglichen Jahren des Trubels wieder die für Natur und Berggänger ersehnte Ruhe im Bereich der Seenplatte und des Pizols eintreten würde. Diese Hoffnung wurde leider durch sogenannte 'Investoren', die sich mit staatlicher Unterstützung mehr und mehr auch in der Touristikbranche breit machen, im Keime erstickt. Und da die investierten Gelder ja Gewinn abwerfen müssen, dürfen wir gespannt sein, was ab 2008 auf dieses eigentlich so herrliche Stück Natur noch alles zukommen mag ?

TourenFührer - Gipfel

Pizol , 2844 m

Hanspeter Willi (Tourengänger)
16.10.2007, 12:03
Pizol , 2844 m
CH - Glarus - St. Gallen
1175 Vättis
748250  | 202725  (Schweiz)
46:57:33:N  | 9:23:12:E
 
Südliches Ende und gleichzeitig höchster Punkt der Grauen Hörner. Diese bilden einen von Nord nach Süd an Höhe zunehmenden Gipfelkamm vom Hochwart über die Lavtinahörner zum Pizol. Im Westen begrenzt das Gilbiplateau die Kette, im Osten ist der kleine, in den letzten Jahren stark geschwundene Pizolgletscher eingelagert.Aufbau:Blockgipfel aus Verrucano eingelagert.Der Pizol selber ist ein massiger, etwas plumper Blockgipfel mit zwei Erhebungen. durch eine kleine Scharte getrennten Gipfelpunkten. Der höhere Südgipfel und höchste Punkt ist mit einem kleinen trägt ein kleines Gipfelkreuz mit einem kleinen Gipfelkreuz geschmückt, Gipfelbuch, der nur unwesentlich niedrigere, durch eine kleine Scharte abgetrennte wenig niedrigere Nordgipfel trägt einen Steinmann.Brüchige, kleinen Steinmann.Aufbau:Brüchige, steile, mit Ausnahme der Westflanke kaum je begangene, aus Schutt und Fels aufgebaute Flanken.Kurzer Südgrat zum Pizolsattel, dient vor allem im Winter als Aufstiegsalternative zum Normalweg durch die Westflanke.Kurzer, hoher Nordgrat zum durch eine Rinne vom Nordgipfel des Pizols abgetrennten 12. Lavtinahorn.Namensgebung:Das romanische 'ol', respektive surselvische 'aul' bedeutet 'hoch'.Pizol bedeutet demzufolge 'hohe Spitze'. Lavtinahorn.Gestein:VerrucanoNormalweg zum Gipfel:Vom Pizolsattel durch die WestflankePanorama:Höchster Gipfel der näheren Umgebung, deshalb besonders umfassende Ausblicke von der Wildspitze im Osten bis zum Weissmies im Westen, von Ortler und Bernina im Süden bis zu den Höhen des Juras im Norden.Besonders erwähnenswert ist der Blick über das wilde Zanaihorn hinweg auf den Calanda und die dahinter aufragenden, unzähligen Bünder Gipfel mit ihrem Höhepunkt Piz Bernina.Namensgebung:Das romanische ?ol?, respektive surselvische ?aul? bedeutet ?hoch?, Pizol bedeutet demzufolge ?hohe Spitze?.Einige kritische Bemerkungen zum Thema Pizolbahnen:Infolge der raschen Erreichbarkeit von den Bergstationen der Pizolbahnen her wird der Pizol an schönen Tourentagen von Volk aller Art regelrecht überrannt. Zwar ist die Situation noch nicht so schlimm wie im Bereich der berüchtigten Fünf Seen-Wanderung, jeden echten Bergfreund packt aber an einem schönen Bergtag auch am Pizol rasch einmal das kalte Grausen ob des Treibens. Richtig geniessen lässt sich dieser Gipfel eigentlich nur noch zu Randzeiten, sei es frühmorgens oder spätabends, bei Schlechtwetter oder aber im Frühsommer oder Spätherbst unter der Woche.2007 entstand für kurze Zeit die berechtigte Hoffnung, dass der Betrieb der maroden Pizolbahnen endlich endgültig eingestellt werden möge. Und dass damit nach unsäglichen Jahren des Trubels wieder die für Natur und Berggänger ersehnte Ruhe im Bereich der Seenplatte und des Pizols eintreten würde. Diese Hoffnung wurde leider durch sogenannte 'Investoren', die sich mit staatlicher Unterstützung mehr und mehr auch in der Touristikbranche breit machen, im Keime erstickt. Und da die investierten Gelder ja Gewinn abwerfen müssen, dürfen wir gespannt sein, was ab 2008 auf dieses eigentlich so herrliche Stück Natur noch alles zukommen mag ?

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Pizol , 2844 m

Hanspeter Willi (Tourengänger)
12.10.2007, 17:26
Pizol , 2844 m
CH - Glarus - St. Gallen
1175 Vättis
748250  | 202725  (Schweiz)
46:57:33:N  | 9:23:12:E
 
Südliches Ende und gleichzeitig höchster Punkt der Grauen Hörner. Diese bilden einen von Nord nach Süd an Höhe zunehmenden Gipfelkamm vom Hochwart über die Lavtinahörner zum Pizol. Im Westen begrenzt das Gilbiplateau die Kette, im Osten ist der kleine, in den letzten Jahren stark geschwundene Pizolgletscher eingelagert.Aufbau:Blockgipfel aus Verrucano mit zwei Erhebungen. Der Südgipfel und höchste Punkt ist mit einem kleinen Gipfelkreuz geschmückt, der nur unwesentlich niedrigere, durch eine kleine Scharte abgetrennte Nordgipfel trägt einen Steinmann.Brüchige, steile, mit Ausnahme der Westflanke kaum je begangene, aus Schutt und Fels aufgebaute Flanken.Kurzer Südgrat zum Pizolsattel, dient vor allem im Winter als Aufstiegsalternative zum Normalweg durch die Westflanke.Kurzer, hoher Nordgrat zum durch eine Rinne vom Nordgipfel des Pizols abgetrennten 12. Lavtinahorn.Namensgebung:Das romanische 'ol', respektive surselvische 'aul' bedeutet 'hohe Spitze'. 'hoch'.Pizol bedeutet demzufolge 'hohe Spitze'.

TourenFührer - Gipfel

Pizol , 2844 m

Hanspeter Willi (Tourengänger)
12.10.2007, 13:08
Pizol , 2844 m
CH - Glarus - St. Gallen
1175 Vättis
748250  | 202725  (Schweiz)
46:57:33:N  | 9:23:12:E
 
Südliches Ende und gleichzeitig höchster Punkt der Grauen Hörner. Diese bilden einen von Nord nach Süd an Höhe zunehmenden Gipfelkamm vom Hochwart über die Lavtinahörner zum Pizol. Im Westen begrenzt das Gilbiplateau die Kette, im Osten ist der kleine, in den letzten Jahren stark geschwundene Pizolgletscher eingelagert.Aufbau:Blockgipfel aus Verrucano mit zwei Erhebungen. Der Südgipfel und höchste Punkt ist mit einem kleinen Gipfelkreuz geschmückt, der nur unwesentlich niedrigere, durch eine kleine Scharte abgetrennte Nordgipfel trägt einen Steinmann.Brüchige, steile, mit Ausnahme der Westflanke kaum je begangene, aus Schutt und Fels aufgebaute Flanken.Kurzer Südgrat zum Pizolsattel, dient vor allem im Winter als Aufstiegsalternative zum Normalweg durch die Westflanke.Kurzer, hoher Nordgrat zum durch eine Rinne vom Nordgipfel des Pizols abgetrennten 12. Lavtinahorn.Namensgebung:Das romanische 'ol', respektive surselvische 'aul' bedeutet 'hohe Spitze'.
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