Verhältnisse - Detail

Gipfel: Piz Bleis Marscha, 3128 m.ü.M.

Route: von Naz

Kolkrabe

Verhältnisse

03.03.2019
3 Person(en)
Sehr wenige (max. 5 Personen)
ja
Ausgezeichnet
Von Preda bis Naz am Morgen noch gefroren. Von Naz bis auf die Alp Mulix über eine schöne Spur hoch. Bis zur Abzweigung gegen den Piz Laviner (Jenatsch-Zugang) war bereits gespurt worden. Gut angelegte Spur! Von dort bis ganz nach oben neue Spur gezogen. Im Schatten fein pulvrig. In der Sonne bereits recht nass und klebrig (Stollen-bildend). Gipfelcouloir: Feine Schneeschicht oben war weich, aber der Altschnee war hart. Steigeisen war sehr nützlich. Gipfelaufschwung: Unerwartet schwierig. Neuschnee auf Felsen war unangenehm: Löcher und Eis nicht mehr sichtbar. Teilweise auch rutschige Felsplatten unter dem Schnee. Es halten nicht alle Felsen!
Auf der neuen Tourenkarte (map.geo.admin.ch) wird die Route ganz links auf den Grat geführt. Das bringt nichts. Der Grat ist schwierig zu begehen und ist voller Wechten. Besser über das beschriebene Couloir hoch. Wohl der schwierigste Berg im Mulix-Kessel, auch wenn nur ein "ZS" im Vergleich zum "S" vom Bial.
Abfahrt oben teils etwas schwerer Schnee. Pulver im oberen und mittleren Teil fein. Unten etwas wenig Neuschnee, so dass Altspuren zwar nicht ganz sichtbar, aber sehr wohl spürbar waren. Waldweg eher mühsam für die Abfahrt, aber Schnee bis Naz. Schlittelbahn derzeit noch gut zu befahren. Am Nachmittag aber Pflotsch. In Bergün hat es noch Schnee.
Ganze Route
Pulverschnee
Gemäss Lawinenbulletin
Mit dem angekündigten Neuschnee neu zu beurteilen. Einzelhangbeurteilung; Gipfelcouloir als Südcouloir besonders zu beurteilen. Ansonsten trotz bis zu einem halben Meter Neuschnee beste und auch sehr sichere Bedingungen.
WETTER-PROGNOSE
Wettervorhersage für Piz Bleis Marscha (Quelle: meteomedia.de)
 
LAWINEN-PROGNOSE
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
WEBCAMS (im Umkreis von 5km)
 
Einsame Tour ohne grossen Trubel. Einige Leute am Bial und im Übergang zur Jenatschhütte, bzw. zum Piz Laviner. Im Gebiet Val Mulix / Val Tschitta gibt es ein Wildschutzgebiet, so dass man immer wieder Schneehasen oder Gämsen oder auch den Bartgeier aus der Südwand vom Ela sehen kann!
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04.03.2019 um 17:48
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