Verhältnisse - Detail

Gipfel: Sewenstöss, 2300 m.ü.M.

Route: Gorezmettlen-Sewenhütte-Sewenstöss-Rieteralp-Gorezmettlen

Déjà-vu

Verhältnisse

16.09.2019
2 Person(en)
ja
Ausgezeichnet
Von Gorezmettlen auf dem Wanderweg Richtung Sewenhütte. Wenige Minuten nach dem Start erreicht man eine Gabelung (1640) mit 2 Tafeln, links der alte Hüttenweg, rechts der neuangelegte Verbindungsweg zur Rieteralp. Der alte Weg zu Sewenhütte ist sehr ruppig, hochtrittig und garniert mit Wurzeln, insgesamt sehr steil und sportlich. Auf ca 1800 verlässt man den Wald, der Pfad ist nun etwas weniger steil. Auf 2150 erreicht man die schöngelegene Sewenhütte. Die Hütte wurde 1972 gebaut, nachdem im 1970 die alte Hütte durch eine Lawine zerstört wurde. Es lohnt sich zu den Ruinen der alten Hütte aufzusteigen (2300) auf Sewenstöss. Auf einem anderen Weg steigt man ab zu einer weiten Ebene mit dem Sewensee 2089. Für den Abstieg zu Rieteralp kann man den markierten Weg nehmen, der Richtung Hütte aufsteigt. Man erreicht so den Grat, der hinunter zur Rieteralp führt. Diesen Aufstieg kann man sich jedoch sparen, indem man direkt nach dem kleinen Brücklein über den Seeausfluss sofort nach links hält. Die Abzweigung ist nicht markiert,aber bald findet man den alten Weg, der zuerst zu einer Alpruine führt, dann weiter Richtung Rieteralp. Ab und zu findet man alte, verblasst e Zeichen. Recht flach querend erreicht man den neu markierten Hüttenwweg. Gerade in der Gabelung des neuen und alten Weges ist ein riesiges rot-weisses Zeichen (auf dem tiefer gelegenen alten Weg). Für Leute im Aufstieg, die sich nicht auskennen, könnte dieses Zeichen in die Irre führen. Bei der Rieteralp verlässt man den Grat . Bald erreicht man den Wald. Anders als der steile Aufstiegsweg ist dieser angenehmer zu gehen. Wenn man glaubt, in Bälde die nahe gelegende Asphaltstrasse zu erreichen, kommt die grosse Ueberraschung. Auf ca 1600 , kurz vor der Weideschneise, steht man vor einer massiven Holzbarriere.Anstatt den kurzen Abstieg auf dem alten Weg zur Strasse zu nehmen,muss man,im ständigen Auf und Ab,dem neuangelegten Pfad folgen. Dieser Weg quert die feuchte Waldschneide. Um nicht im bodenlosen Schlamm zu versinken, wurden Holzbretter ausgelegt (à la Kungsleden in Schweden). Leider fehlen weiter zZt noch viele Holzbretter und man bleibt im weiteren Verlauf immer wieder im tiefen Schlamm stecken.Ueberhaupt wird der neue Weg (auf keiner Karte/2019?)kaum richtig gepflegt,quer liegen kaum passierbare Bäume etc. Nach relativ grossem Umweg erreicht man die oben erwähnte Gabelung und den Parkplatz.
LAWINEN-PROGNOSE
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
WEBCAMS (im Umkreis von 5km)
 
Weiss zufällig jemand, warum der alte Weg zur Strasse aufgehoben wurde (er ist immer noch markiert). Der Zugang zum Parkplatz ist nicht mehr möglich (Ketten).Facit: der alte Weg bleibt trotz Barriere oben und Ketten unten die attraktivere Variante.
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16.09.2019 um 19:53
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