Verhältnisse - Detail

Gipfel: Hochalpl, 2384 m.ü.M.

Route: Von der letzten Kurve vor Frohn über Hochweißsteinhaus und Biadner Joch

Ruth Heidi

Verhältnisse

03.01.2020
3 Person(en)
Sehr wenige (max. 5 Personen)
ja
Gut
Schöne Tour mit traumhaftem Dolomitenpanorama! Für die Tour herrschten sehr gute Aufstiegsverhältnisse, da die Lawinen in den steilen Rinnen bereits abgegangen waren. Ansonsten handelt es sich klar um eine Frühjahrsskitour!

Schnee: Bruch, Eis, Pulver und verblasene/harte Stücke wechselten sich quadratmeterweise ab. Wer eine gute Abfahrt sucht, ist hier falsch!

Lawinensituation: wie beschrieben im LLB. Unterhalb des Gipfels geht ein fast 1m breites Fischmaul knapp über den ganzen Hang (siehe Fotos). Bei sonnig-warmen Tagen sollte man daher nicht zu spät den Hang queren.

Auf- und Abstieg:
Von der letzten Kehre vor Frohn unschwierig auf dem Forstweg bis zum Talkessel der Ingridalm. Trotz der zahlreichen umgestürzten Bäume und Grundlawinen (alle steilen Rinnen rechts und links hatten sich bereits entleert) war der Talhatscher nur wenig mühsam.

Bis zum Hochweißsteinhaus unschwierig zu gehen, ab da teils gepresster, teils eisiger Schnee. Eine Steilstufe zum Kamm mussten wir zu Fuß überwinden.

Zum Gipfel sind wir direkt auf dem (Grenz)Kamm gegangen. Es ging ganz gut, wenn auch die Spitzkehren immer kleiner wurden :) Ski mussten wir im oberen Teil aufgrund der Steilheit tragen. Besser geht es sicher, wenn man in die Mulde abfährt und von Südosten auf den Gipfel steigt (weniger steil). Allerdings entdeckten wir oben, dass sich ein 1m breites Fischmaul über den ganzen Hang zog. Die letzten 50m zum Gipfel zu Fuß.

Abfahrt wie Aufstieg. Der enge Grat ging im Vergleich zum unteren Teil noch recht gut zu fahren. Dazwischen... Schweigen. Mixed-Fahrer kommen sicher auf ihre Kosten :) Der starke Föhnwind vor Silvester hat nicht nur in diesem Tal gnadenlos verblasen und gepresst.

Forstweg im Tal ließ sich trotz der vielen Grundlawinen und Bäume gut fahren. Achtung bei der Jagdhütte: hier nicht geradeaus dem Forstweg folgen (führt zu einem riesigen Lawinenkegel), sondern scharf rechts der Aufstiegsspur folgen.
Bei gleichem Wetter kann die Tour weiterhin gemacht werden. Vorsicht am steilen Gipfelhang bei der Querung, da südseitig.
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03.01.2020 um 17:47
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