Verhältnisse - Detail

Gipfel: Paramillo del Quindío Norte, 4660 m.ü.M.

Route: von der Finca Primavera

Günter Joos (Gringo)

Verhältnisse

22.01.2020
3 Person(en)
Sehr wenige (max. 5 Personen)
ja
Ausgezeichnet
Als wir die Sumpfebene erreichen, nehmen wir wir Schwefelgerüche wahr und wie wir unsere Umgebung eingehend betrachten, kommen wir zum Schluß, hier in der Sumpfebene auf einem ehemaligen Vulkankrater zu stehen. Wir sind von einem hufeinsenförmigen Bergkessel umgeben, welcher den Kraterrand bildet. Dieses gesamte Gebilde ist wohl der Paramillo del Quindío, unser Paramillo del Quindío Norte nur eine von mehreren Erhöhungen auf dem Kraterrand. Der Paramillo del Quindío Norte ist dabei ganz sicher nicht der höchste Punkt, wir können mindestens drei weitere Bergspitzen ausmachen, die höher, aber mit Sicherheit schwerer erreichbar sind. Der Hauptgipfel befindet sich südlich von uns, in diese Richtung geblickt auf der linken Seite des Kraterrandes. Auf der anderen Seite des Kraterrandes ist eine Erhebung mit "Cuchilla Berlin" benannt.
Am Fuße des Paramillo del Quindío finden sich mehrere Bachläufe und Quellen. Wir nahmen eine Kostprobe, die interessanterweise einen Beigeschmack nach Blut hatte. Wir führen dies auf eine extrem hohes Gehalt an Eisen zurück. Dieses Waser ist trinkbar, aber möglicherweise sollte man es nicht übertreiben, da der menschliche Körper zwar Spurenelemente benötigt, doch deren Überdosierung auch negative Folgen haben könnte.
Zu dieser Tagestour ist es nicht unbedingt nötig, allzu früh aufzustehen. Allerdings bilden sich hier in den Tropen ziemlich rasch Quellwolken. . Wir starteten um 7.45 h morgens, erreichten den Gipfel um 12.45 h und hatten dort eine gute, wennglich nicht wolkenfreie Aussicht. Die Tour fand am 28.12.2019 statt.
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22.01.2020 um 21:23
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