Verhältnisse - Detail

Gipfel: Toblermannskopf/Toblermann, 2010 m.ü.M.

Route: E-Werk - Gräsalp - direkt WSW zu Hochalpe (1910m) - Skitour

Kauk

Verhältnisse

25.02.2020
1 Person(en)
Sehr wenige (max. 5 Personen)
ja
Gut
Zunächst entlang des Alpwegs und Wanderwegs, dem zum Wildschutz signalisierten Verlauf folgend, hinauf zur Gräsalpe. Der Fahrweg dürfte so 50% aper gewesen sein, ich habe erst kurz unterhalb der Gräsalpe auf ca. 1200 Metern die Schneeschuhe angezogen. Ab hier dann entlang des Sommerwegs über eine nahezu geschlossene und tragfähig gefrorene Schneedecke. Ab gut 1700 Meter am Nordrücken entlang dann wieder auf aperen, aber gefrorenen Boden hinauf zur Hochalpe P.1911. Der markierte Wanderweg zum Toblermann ist so gut wie schneefrei, erst kurz vor der Einschartung vor dem Hauptgipfel musste eine Schneewehe überwunden werden. Dann ist ein Abschnitt des Wegs in der Querung zum Sattel mit pickelhartem Schnee und Eis bedeckt, deshalb steige ich die Flanke direkt zum höchsten Punkt auf. Der Wind bließ ab dem Nordrücken sehr stark, teils nahm er einem die Luft beim Atmen. Frische Verfrachtungen habe ich aber in der Umgebung keine wahrgenommen.

Im Abstieg scheint dann diffus die Sonne durch die Wolken, wodurch der Schnee recht schnell anfängt aufzusulzen.
Obere Hälfte
Firn/Hartschnee
Untere Hälfte
Sulzschnee
Gemäss Lawinenbulletin
Zumindest unterhalb von 1750 Metern war die Schneedecke vor dem Schneefall aufgesulzt, damit dürfte sich der Neuschnee nicht so schlecht verbinden. Ansonsten war der Boden meist noch gut gefroren oder kalt. Unten raus braucht des aber mehr als nur ein bisschen Schnee um das ganze unterhalb von 1200 Metern fahrbar zu machen.
WETTER-PROGNOSE
Wettervorhersage für Toblermannskopf (Quelle: meteomedia.de)
 
WEBCAMS (im Umkreis von 5km)
 
Zu Beginn des Weges bittet ein Schild um eine freiwillige Wildruhezone im Bereich des Toblermanns, welches den Bereich zwischen Gipfel und Hochalpe P.1911, sowie den Ostkessel zwischen diesen beiden Punkten und die Westflanke umfasst. Ich habe das Gelände beobachtet und kein Wild wahrgenommen, das bei dem starken Wind am Grat auch nicht erwartet. Deshalb bin ich kurz auf den Gipfel. Auf der Ostseite haben mich dabei ein paar Gämsen beobachtet. Ob man ein solches freiwilliges Gebiet einhält ist natürlich jedem selbst überlassen. Der recht milde Winter mit ausreichenden Futtermöglichkeiten für das Wild ließen mein Gewissen ruhig. Den Spuren nach zu urteilen gehen nicht viele zum Gipfel.

Mehr Bilder auf Hikr: https://www.hikr.org/tour/post151209.html
Zu diesem Eintrag wurden 0 Fragen / Kommentare verfasst,
 
Du bist nicht eingeloggt. Diese Funktion steht nur für eingeloggte Benutzer zur Verfügung.
27.02.2020 um 23:39
938 mal angezeigt