Verhältnisse - Detail

Gipfel: Schreckhorn, 4078 m.ü.M.

Route: Überschreitung zum Lauteraarhorn (Lauteraargrat)

Silvan#

Verhältnisse

31.07.2020
2 Person(en)
Wenige (5-20 Personen)
ja
Ausgezeichnet
Im Zustieg zum Schreckhorn kurze Blankeispassage oberhalb Gaag, Normalweg Schreckhorn grösstenteils sehr gut, auf den letzten 200 hm aufgrund von Niederschlag in der Nacht und Wolken nasskalt, Fels stellenweise mit Eis glasiert. Beste Bedingungen am Lauteraargrat. Abstieg vom Lauteraarhorn via Rippe sehr gut, grosses Couloir am Nachmittag stabil, wenig Lawinengefahr und damit dankbar zum Abfahren mit Bergschuhen geeignet.
Nach Neuschnee neu zubewerten, ansonsten bleibt gut.
WETTER-PROGNOSE
Wettervorhersage für Schreckhorn (Quelle: meteomedia.de)
 
LAWINEN-PROGNOSE
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
WEBCAMS (im Umkreis von 5km)
 
Ein herrlicher aber langer Grat der Ausdauer in grosser Höhe erfordert. Immer tauchen nochmal ein paar Türmchen mehr vor einem auf die überklettert werden wollen. Hat Ähnlichkeiten mit der Grandes Jorasses Überschreitung (aber weniger heikel) oder mit dem Teufelsgrat am Tacul (aber die Türme sind am Lauteraargrat kleiner). Ein ganzer Grad schwerer als der Normalweg auf's Schreckhorn. Schlingen und kleine Friends nützlich.
Start Schreckhornhütte: 2:30h, Gipfel: 8:15-8:40h, Lauteraarhorn 13:40-14:40h, Aarbiwak: 18:30h.

Der Weg vom Aarbiwak zum Grimsel scheint lang, ist aber landschaftlich eindrücklich und sehr gut zu gehen (knapp 16 km, immer leicht bergab, 4 - 5h).
Das Aarbiwak aka "Villa Lauteraarhorn" ist fantastisch ausgestattet und war äusserst nett bewartet. Die mit weissem Granit edel und äusserst komfortabel ausgestatteten Sitzgelegenheiten im "Villengarten" mit Blick auf die Finstaraarhorn-NE Wand sowie die steinernen Cafétischchen sind allein schon ein Besuch wert. Biwak bitte reservieren um Überbelegung zu vermeiden.
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02.08.2020 um 02:49
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