Verhältnisse - Detail

Gipfel: Foopass, 2223 m.ü.M.

Route: Ab Weisstannental

Berge gleich Leben

Verhältnisse

22.09.2020
6-10 Person(en)
ja
Ausgezeichnet
Bemerkung: Wir haben die Tour in umgekehrter Richtung gemacht wie oben beschrieben.

Ausgezeichnete Wanderbedingungen. Angenehme Temperaturen, und die Wege waren trocken.
Kann weiterhin noch gemacht werden. Wir sind zwar nicht am Martinsloch vorbei, und über den Piz Sardona gestiegen. Wir waren an der Schwelle zum Welterbe Sardona. Daher einige Informationen unter Besonderem.
WETTER-PROGNOSE
Wettervorhersage für Foopass (Quelle: meteomedia.de)
 
LAWINEN-PROGNOSE
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
WEBCAMS (im Umkreis von 5km)
 
Unterwegs im Kanton Glarus, und Kanton St.Gallen. Schweiz.
Quizfrage: Wie heisst diese Alpe? Danke.

Der Foopass auf 2223 m ü. M. ist ein hoher Gebirgspass der Glarner Alpen. Er liegt an der Grenze zwischen den Schweizer Kantonen Glarus und St. Gallen und verbindet Elm (Glarus) und Weisstannen (St. Gallen). Der Foopass ist zwischen den beiden Kantonen der südlichste Pass, über den ein Weg führt. Es ist dies der Grüne Weg der Via Alpina. Der Pass wird überragt vom Foostock und vom Piz Sardona.
Etwa 2 km östlich vom Foopass befindet sich die Alp Foo (Übernachtungsmöglichkeit für Bergwanderer.

Die Glarner Hauptüberschiebung ist eine der prominentesten Hauptstörungen der Alpen. Ihr Aussbiss in der Typusregion bei Glarus im Kantonsdreieck Glarus-St.-Gallen-Graubünden zählt zu den berühmtesten Geotopen der Schweiz.

Die Glarner Hauptüberschiebung entstand, als sich aufgrund der Plattentektonik eine ältere, emporgehobene Gesteinsschicht 40 Kilometer nach Norden über eine jüngere Gesteinsschicht schob. Die ursprünglich zehn bis 15 Kilometer dicke obere Schicht aus rötlichem Verrucanogestein hat ein Alter von etwa 260 bis 300 Millionen Jahre (Perm). Die untere, jüngere Schicht aus schiefrigem Flysch ist dagegen lediglich 35 bis 50 Millionen Jahre alt (Paläogen). Teilweise ist das ältere Gestein auch noch von mesozoischen Schichten (Jura, Kreide) überschoben. Diese Lagerung von älterem über jüngerem Gestein ist an einer hellen Trennschicht aus Kalkstein besonders gut erkennbar.

Gut zu sehen ist die Überschiebung an den durch das Martinsloch bekannten Tschingelhörnern zwischen Elm und Flims sowie bei einer «Lochsite» (auch Lochseite) genannten Stelle im unteren Sernftal bei Sool. Der Ort liegt an einer leicht zugänglichen Stelle im Talgrund. Von dieser Landschaft wird im American Museum of Natural History in New York eine massstäbliche Reliefabbildung gezeigt.

Eine wunderschöne und eindrückliche Wanderung in einer traumhaften Hochgebirgs-Landschaft!

C`est fantastique!
www.raphaelwellig.ch
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27.09.2020 um 22:59
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