Verhältnisse - Detail

Gipfel: Urner Haute Route

Route: Urner Haute Route

jodu

Verhältnisse

25.03.2021
3 Person(en)
Wenige (5-20 Personen)
ja
Gut
1. Tag
Realp - Albert Heim Hütte: Wetter war nicht ideal, daher wählten wir den direkten Aufstieg (den Stangen nach) zur Hütte.
Perfekte Bewirtung in der Top-ausgebauten Hütte.

2. Tag
Das SLF wie auch Meteo sprachen für uns gegen den Lochberg (Erheblich, Nebel).
Plan B: Abfahrt zurück nach Realp - ÖV nach Göschenen - Transfer per Schneemobil (www.geissenparadies.ch) zum Damm.
Abfahrt bei einer Sichtweite von 0 - 10 Meter war abenteuerlich und dank GPS fanden wir die Passstrasse.

Vom Damm ging es recht gut bis zum Ende des Sees (es war noch recht kalt und die Nassschneerutsche waren erst für den nächsten Tag angesagt.
Aufstieg zur Hütte recht steil - wir waren die erste Gruppe und das heisst mit Steigeisen die steilen Flanken zu begehen (nach uns ging es wohl teilweise ohne Steigeisen).
Auch hier: super Bewartung auf der Hütte.

3. Tag
Von der Hütte mit Steigeisen die ersten ca. 200 HM bis zum Wegweiser.
Auch hier mussten wir die ersten Spuren legen. Jetzt müsste es viel einfacher sein, aber Steigeisen schaden wohl nicht.
Bis zum Sustenlimi dann traumhaftes Gelände. Da macht das Spuren Spass. Sustenlimi mit Ski machbar.
Aufstieg aufs Sustenhorn ging sehr gut.
Abfahrt: konnten die ersten Spuren bis aufs Plateau legen.
Danach gab es die einen oder anderen Varianten, welche von den Heli-Skier befahren wurden.

Wir wählten die klassische Abfahrtsroute:
ACHTUNG: es gab einen erneuten Eisabbruch (recht gross), wir berührten diesen nur leicht ganz links (von oben gesehen).
Auch wieder sehr freundliche Bewartung im Alpin Center.

4. Tag Fünffingerstöcke
Zuerst recht steil und eisig bis zur Passstrasse: Harscheisen sind aus unserer Sicht notwendig.
Sehr gute Spuranlage von der Vorgängergruppe bis auf den Gipfel.
Abfahrt dann direkt bis zum Einstieg zum Leiterenweg Sustlihütte. Auch hier konnten wir die ersten Spuren ziehen (oben sehr sulzig, dann Frühlingsschnee). Aufstieg über den Leiterenweg ging bis auf eine Stelle gut (bei den ersten Leitern ist es recht hart und steil - hier könnte eine Sicherung per Seil nicht schaden).
Wiederrum perfekte Bewartung in der Sustlihütte.

5. Tag
Dank der Spuranlage eines Bergführers am Vortag (Nachmittag) war eine sehr gute Spur in der harten, eisigen und abschüssigen Querung vorhanden.
Wir wählten dann am Stössensattel links einen Aufschwung (mit Steigeisen - jetzt sicher einfacher). Eine andere Gruppe ging links vorbei (ging wohl alles per Ski).
Aufstieg zum Grassen konnten wir noch einspuren.
Abfahrt am Grassenbiwak vorbei (total eingeschneit - Achtung: der Ofen soll aktuell nicht funktionieren, gemäss zwei Leute, welche dort übernachteten). Noch viel Pulver aber mittlerweile komplett verfahren.
Es hat noch sehr viel Schnee, d.h. die Tour ist noch länger machbar. Je nach Temperaturen muss man früher starten.
Es gibt ja auch diverse Alternativen.
LAWINEN-PROGNOSE
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
In allen Unterkünften perfekte Bewartung - vielen Dan
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25.03.2021 um 22:34
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