Verhältnisse - Detail

Gipfel: Höfatsnadel, 1760 m.ü.M.

Route: Rauhenhalstobel

SektionKangtschengtsönga

Verhältnisse

28.03.2021
3 Person(en)
ja
Ausgezeichnet
Endlich einmal an der Höfatsnadel gewesen! In einem älteren Führer darüber gelesen, aber nie einen Plan gehabt, wo sie genau liegt.
So ganz nebenbei haben wir heute eine Klasse-Skitour durch den Rauhenhalstobel gemacht. Mit den Rädern zum Oytalhaus, am Prinzenkreuz das wilde Gelände vor den Höfatsabstürzen hoch, durch den Dauerschatten hat sich bester Pulver im Tobel gehalten, der aber so gesetzt ist, dass er lawinensicher und relativ griffig im Aufstieg ist. Der Schnee aus den steilen Felsabstürzen bis hinauf zu den Höfatsgipfeln war bereits in den Tobel gefallen, so dass von da keine Gefahr mehr drohte. Bis zur ersten Geländeöffnung betrug die Steilheit im Durchschnitt 45°. Wir sind zu Fuß zur Nadel hinübergequert, was am Schluß etwas heikel war, da hier außerhalb des Tobels der steile Schnee von der Morgensonne aufgeweicht war. Ohne Kletterzeug konnten wir nur vom Einstieg der Nadel zur Spitze schauen. Aber wir kommen zur endgültigen Besteigung mit Seil und Friends wieder! (1SL 25m, 4+) Der Rauhenhalstobel wird nun wieder canonartig schmal und zunehmend steiler. Die Snowboardfraktion mit ihren runden Schuhen mußte nun die Steigeisen anlegen, während dank der tollen Schneequalität für den Skifahrer noch etwas Skiaufstieg möglich war. Die Steilheit beträgt gute 50°. Auf ca. 1900m Höhe, wo der Tobel noch schmäler und steiler wird, sind wir bei den besten Bedingungen, die man sich denken kann, die man aber für eine solche Tour auch braucht, abgefahren.
Bleibt durch die Schattenlage noch eine gute Weile so.
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29.03.2021 um 11:23
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