Verhältnisse - Detail

Gipfel: Monte Togano, 2301 m.ü.M.

Route: Überschreitung (La Bettola – Stazione di Coimo – Dalovio/Ratto – Il Bogo – Miucca – Fornale – Passo Biordo – Mte. Togano – Cola d’Aveu - Sassoledo – Roi – Miucca – Dalovio – Stazione di Coimo – La Bettola)

AndréTT

Verhältnisse

15.10.2021
1 Person(en)
Sehr wenige (max. 5 Personen)
ja
Ausgezeichnet
Tourenbeginn um 10:13 Uhr bei 15°C unter klarem Himmel. Beste Verhältnisse für den höchsten Gipfel im Val Grande. Unterwegs keinen angetroffen. Wer Einsamkeit sucht, findet sie hier.
Rundumblick vom Gipfel ins südliche Val Grande, nach Domodossola und zu den Walliser 4000ern.
Die auf den Wegweisern angegebenen Wanderzeiten sind nicht nur sportlich, sondern teilweise utopisch, wenn sie zu, oder von zerfallenden Steinhütten ehemaliger Alpen führen, bzw. von einem Pass zu einem weiteren. Es sei denn, man kennt die alten Pfade und ist Trailrunner. Denn einige Pfade existieren stellenweise kaum noch, bzw. wurden und werden von Bergschafen und Ziegen in Varianten gesplittet. Man sollte zu den sonst gewohnten Wanderzeiten auf signalisierten Bergwegen stets 20% Zeit im Val Grande hinzurechnen für das „Pfad-Suchen“. Den „Klassiker“ der Wegsuche erlebt man meist, wenn man auf eine grasbewachsene Lichtung (ehemaliger Alpen) gerät, keine Spuren sichtbar sind und am anderen Ende die Fortsetzung der alten Route sucht. Ein Navigationsgerät ist hier von Vorteil, sofern darin der Bergpfad auch eingetragen ist (vorher prüfen). Schönste Zeit dafür ist der Herbst. Wegen der kürzeren Tage, Stirnlampe nicht vergessen für den Abstieg, falls man nicht immer und sofort den Weiterweg findet und Zeit verschwendet für's Pfadsuchen.
WETTER-PROGNOSE
Wettervorhersage für Monte Togano (Quelle: meteomedia.de)
 
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Was für ein Tages-Auftakt im Morgen-Dunkel. Beim Rückwärtsrangieren des Autos wegen dem „gesperrt“-Schild vorm Bahnübergang kam ich von der schmalen Straße zur Stazione di Coimo mit den rechten Rädern vom betonierten Straßenabbruch ohne Leitplanke ab. So saß der PKW rechts auf der Betonkante auf. Bloß rausziehen mit einem Traktor war unmöglich. So rief ich die Feuerwehr (112). Mit Kompressor und hydraulischem Zylinder hoben die Kameraden der Vigili del Fuoco Ossola (Comando VVF di Verbano-Cusio-Ossola) den Wagen an rechter Seite an und zogen mit 2 Seilwinden diesen über untergelegtes Stück Leitplanke wieder nach links auf die Straße. Unbeschadet. Gute Arbeit ! Danke dem Kommandanten an Ort und Stelle, der 13 Jahre in Nürnberg arbeitete und etwas deutsch sprach. Ein angemessenes Trinkgeld für die 5 war angesagt. Mal sehen, wie hoch die Rechnung wird, und ob sich mein Automobilclub daran beteiligen möchte. Wer viel reist, erlebt was. Und lernt Menschen kennen (und ggfs. wie hier zu schätzen). Tourenbeginn dann erst am späten Morgen.
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26.10.2021 um 17:04
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