Verhältnisse - Detail

Gipfel: Pizzo la Scheggia, 2466 m.ü.M.

Route: Überschreitung (Albogno – Belvedere – Rif. Usuelli – Passo della Margina – Mte. Loccia di Peve – Pizzo Cazzola – Btta. Di Cazzola – Pizzo La Scheggia – Alpe Cazzola – Passo dela Margina – Mte. Margineta – Costa Regarda – Belvedere – Albogno)

AndréTT

Verhältnisse

16.10.2021
1 Person(en)
Sehr wenige (max. 5 Personen)
ja
Ausgezeichnet
Tourenbeginn um 08:24 Uhr bei 15°C und Sonnenschein. Im Gegensatz zu der in den Karten gezeichneten Route führt diese nicht über den Grat des Pizzo Locciabella und über den SW-Grat des La Scheggia. Sondern ab dem namenlosen Sattel mit dem Wegweiser in die Ostflanke des Pizzo Locciabella und von dort zum SO-Grat. Und erst auf diesem zum Gipfel. Irgendwelche Farbmarkierungen, oder Steinmännchen gibt es keine. Nur bis zum namenlosen Sattel war eine Trittspur sichtbar.
Der Normalaufstieg geschieht von Arvogno, bzw. Alpe Cortino über Bivacco Regi. Den oberen Abschnitt des SO-Grats benutzte ich für den Abstieg.
Exzellenter Aussichtsberg mit Panorama zu den Tessiner Alpen im Norden und Osten, Walliser 4000ern im Westen und zum Val Grande im Süden.
Ich stieg auch von der Bocchetta di Cazzola nordwärts noch weiter über den Grat bis zum Pizzo Locciabella. Denn ich sah tiefer keine Wegspuren. Als dann die Anforderungen zum Klettern übergingen und steile Abbrüche am Grat zunahmen, so dass man wieder abkletternd diese umgehen muss, verließ ich den Grat und querte viel weiter oben, als die Route wohl verlief, zwei 30° schräge, lang abschüssige Felsplatten (K1) zum SO-Grat hin. Den Abstieg vom SO-Grat weglos ostwärts ins obere Valle Cortino ging ich zu tief an. Auch diese ehemalige Route ist nicht mehr erkennbar. Orientierungspunkt war das von oben sichtbare Rustico (1700 m), welches auf der M 1:25000 Karte eingezeichnet ist und noch gepflegt und bewirtschaftet aussieht, aber keinen Namen trägt. Weder vor Ort, noch auf den Karten. Der Weiterweg von dort zur 100 m höher gelegenen Alpe Cazzola über den Bachgraben im Wald gestaltete sich etwas abenteuerlich, da ich weder die alte Route oberhalb der Steinhütte fand, noch die etwas unterhalb der Hütte. Den in den Karten vermerkten und auf dem Wegweiser angegebenen direkten Abstiegsweg vom Monte Margineta über die Costa Regada kann ich nicht empfehlen. Denn defacto gibt es solchen nicht mehr. Er ist zugewachsen und die Wegspuren stammen von den Bergziegen. Satt von der Sucherei geworden, entschloss ich mich, im weglosen Steilgrasgelände durch Lärchen zum Bachtobel in der Westflanke zu orientieren und durch diesen hinab zu steigen (um diese Jahreszeit führt er kaum Wasser) bis man auf den Zustiegsweg M07 zur Alpe Buriale stößt.
Mir bereits im Val Grande schon aufgefallen: In der digitalen Topgraphischen Karte Italia V.5 von Garmin sind die abgebildeten und teils grobschlächtig verlaufenden Sentieros nicht exakt identisch mit der Lage vor Ort. So lief ich meist immer „eine Höhenlinie neben“ der angezeigten Route. Beim Wegsuchen ist das dann leider keine Hilfe.
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26.10.2021 um 17:04
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