Verhältnisse - Detail

Gipfel: Rotspitz-Nünalpstock, 1901 m.ü.M.

Route: Unbeschriebene Route

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Verhältnisse

17.03.2010
2 Person(en)
ja
Eine wunderschöne, abwechslungsreiche Tour ,vorallem wenn man die Variante der Ueberschreitung von Sörenberg nach Staldili wählt. Gemütlich beginnt die Tour auf der präparierten Panoramastrasse zum Glaubenbüelenpass, von da über Wiesen etwas steiler zum "Rotspitznordgipfel",kurz abfahren und traversieren zum Scheidbach-Hüttli. Von dortsollte man sich von den rot-weissen Markierungennicht verleiten lassen (wie wir das leider gemacht haben), sondern vom Hüttli weiter traversieren (ein kurzer,romantischer Hohlweg) und von der Ebene nachher leicht zum Heimegg-Grat.Der Schlusshang zum Nünalpstock ist zur Zeit kein schöner Anblick, scheussliche Fischmäuler hängen am Steilhang und warten nur darauf, endlich abzufahren. Der einzig sichere Zugang zum Gipfel führt ganz dicht am Waldrand entlang, ein gutes Dutzend Spitzkehren der giftigsten Sorte führt dann zum Ziel. Einmal auf dem Gipfel beginnt ein wunderschöner Grat mit Pulverschnee vom Feinsten im stetigen Auf und Ab zur Looegg. Der Grat ist ca 4-5kmlang ,ein Wintermärchen ohne jegliche Spuren. Von Looegg bis zum Sattelpass war dann leider wieder bruchharstähnlicher Schnee angesagt. Der Uebergang vom Sattelpass zum "Abfahrtshang" ist nicht einfach zu finden (kurze, leicht ansteigende Traverse),dann auf immer breiteren Wiesen zur "Staldilistrasse".
Die steilen Hänge am Rotstock Exposition Süd-Ost haben einen sehr unstabilen Eindruck gemacht,bei der jetzigen Wärme lieber weiter unten traversiern.
Die Fischmäuler am Schlusshang des Nünalpstock werden bei den jetzigen Temperaturen sicher bald einmal abfahren.
LAWINEN-PROGNOSE
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
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18.03.2010 um 16:48
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