Verhältnisse - Detail

Gipfel: Rigi (Nagelfluh-) Überschreitung, 1798 m.ü.M.

Route: Unbeschriebene Route

Günter Joos (Gringo)

Verhältnisse

05.04.2010
1 Person(en)
ja
Die Verhältnisse glichen heute dem Spätherbst/Frühwinter. Schnee erst ab ca. 1300 beginnend, von einer Altschneedecke war nichts mehr zu spüren, die aktuelle Schneedecke muss sich aus den jüngst zurückliegenden Niederschlägen gebildet haben und ist demnach sehr dünn und auch etwas verblasen. Guter Trittschnee, weshalb es letztlich Einerlei war, ob ich die Schneeschuhe an den Füßen oder auf dem Rücken getragen habe. Zwecks Materialschonung entschied ich mich für Letzteres.
Bei Tourenstart um 8.45 h noch starke Bewölkung mit kleinen Sonnendurchbrüchen.Kurzer, graupelartiger Schneeschauer auf dem Rigi-Kulm. Wetter entwickelte sich im Laufe des Tages dynamisch zum Guten.
Der Abstiegspfad vom Gätterlipass aus via Teuffeli ist zwar schneefrei, aber nass und daher rutschig. Da er ausgesetzt und derzeit in einem schlechten Zustand (Erdrutsche, umgestürzte Bäume)ist, kann er "normalen" Wanderern nicht empfohlen werden, insbesondere rate ich von einer Begehung mit Kindern ab! Ansonsten ist dieser Pfad recht abenteuerlich und interessant, da er zahlreiche Nagelfluh-Bachrunsen quert.
Solange es noch zuviel Schnee für die Wanderer, aber zu wenig für die Skitourler hat und noch dazu eine labile Wetterlage herrscht, scheint es abseits der Bergbahnstationen auf dem Rigi sehr ruhig zuzugehen. Ich traf jedenfalls heute im freien Gelände kaum mal eine Handvoll Personen, und selbst die Besucherzahlen auf den jeweiligen Gipfelstationen hielten sich in Grenzen.
Lange Tour - 8 1/2 zügig gegangene Nettostunden!
LAWINEN-PROGNOSE
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
Da die komplette Überschreitung des Rigi-Massivs selbstverständlich die Hochflue mit beinhalten würde, habe ich meine Tour geologisch definiert, nämlich die komplette Überschreitung des Nagelfluh- unter Auslassung des Kalkteils (Hochflue).
Viele Gasthäuser hatten geschlossen, aber aufgrund des diesbezüglich gut ausgebauten Netzes bestehen dennoch genügend Einkehrmöglichkeiten am Weg.
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05.04.2010 um 22:20
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