Verhältnisse - Detail

Gipfel: Höchgrat und Hüser / Husdossen, 2019 m.ü.M.

Route: Unbeschriebene Route

Sputnik

Verhältnisse

13.05.2010
2 Person(en)
ja
Eigentlich plante eine andere Tour im Melchtal über den Heitlistock und seine Trabantengipfel. Da es aber stärker als regnete als bei der Wettervorhersage vorausgesagt, machten wir uns auf die Ersatztour die etwas kürzer ist, sie führte uns auf die Gipfel Höchgrat (2019m) und Hüser / Hüserdossen (1896m). Der Regen hielt auch fast den ganzen Tag an, nur im letzten Abstieg nach Sankt Niklausen machte er eine Pause. Oberhalb etwa 1700m fiel der Niederschlag in Form von Schnee vom Himmel wodurch die Grasflächen ziemlich rutschig wurden.
Höchgrat (2019m): Gestartet waren wir bei der Busstation Eistlibach (798m) im Melchtal. Der erste Aufstieg durch ein Waldstück und über eine wegen Stacheldrahtzäunen wanderunfreundliche Weide gelangten wir zum Hof Alt Hostett. Wir wanderten nun an verschieden Höfen mit bellenden Hunden vorbei bis Ruedsperi (1179m) wo der Weg fast eben in ein Tal führt. Im Wald zweigte dann bald der unmarkierte und sehr steile Weg zum Stäfeli (1454m) ab. Zu unserer Überraschung war ein Raum in der Alphütte offen und wir legten eine längere Pause ein und wechselten die Kleider. Für den Gipfelaufstieg unnötige Sachen deponierten wir in der Hütte und machten uns mit leichtem Gepäck auf den Weg zum Höchgrat. Auf einem Schafweglein erreichten wir den Graben P.1509m am wo der Aufstieg über eine grasige Wamldschneise zum Wanderweg unterhalb vom Höchgrat beginnt. Die Schneise hat eine Neigung von etwa 45° und ist fast 500m hoch. Auf 1700m erreichten wir die Schneegrenze, nun war es bequemer wegen dem rutschigen Gras unter den Bäumen hochzusteigen. Auf 1800m hatte es einen kleinen Felsgürtel den wir durch eine bewaldete Rinne elegant durchquerten. So gelangten wir bei P.1896m auf einen Wanderweg. Trotz Nebel und Schneefall war der Schlussaufstieg über den Westgrat auf den Gipfel vom Höhgrat dann der schönste Teil der Tour. Nach einer Fotopause machten wir uns aber bald auf den Abstieg in Richtung Hüser / Husdossen.
Hüser / Husdossen (1896m): Vom Wanderweg machten wir den kurzen Abstecher zum kleinen Gipfel. Der höchste Punkt liegt bei einigen Bäumen, etwas darunter ist ein schöner Grillplatz wo man auch ein Gipfelkreuz und Gipfelbuch findet. Wir wanderten zurück zum Wanderweg uns stiegen über ihn auf dem Westgrat nach Lideren ab. Auf dem Wanderweg gelangten wir so fast eben zurück nach Stäfeli zu userem Materialdepot. Zu unserer Überraschung sassen dort Älpler zusammen und luden uns zum Essen ein. Gewärmt und gestärkt stiegen wir über den direktesten Weg hinab nach Sankt Niklausen (772m).
Zur Zeit eine extrem nasse Tour mit Neuschnee in den oberen Kagen. Wenn es wieder trocken wird, ist der Aufstieg auf den Höchgrat eine steile, interessante Grastour (T4).
LAWINEN-PROGNOSE
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
WEBCAMS (im Umkreis von 5km)
 
Für weitere Fotos und Infos: http://www.hikr.org/tour/post23144.html
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14.05.2010 um 10:50
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jaaaa 46.8728