Verhältnisse - Detail

Gipfel: Chrinnenhorn /Krinnenhorn, 2741 m.ü.M.

Route: ab Hotel Wetterhorn - Ischpfad - Glecksteinhütte

Ursula Hess

Verhältnisse

04.08.2010
2 Person(en)
ja
Nach den reichlichen Niederschlägen ist der Zustieg, wie auch der bestens angelegte und gut mit Seilen gesicherte Ischpfad frühmorgens im Schatten nass, die Felspassagen schlüpfrig.
Nachmittags im Abstieg bei Sonnenschein meistenteils trocken und unproblematisch.
Die blau-weiss markierte Route (im Führer ein L) zum Chrinnenhorn ist trocken, winzige Schneefelder dürfen überquert werden, über Schutt, grobblockigem Gestein und zuletzt in ganz leichter Kraxelei gehts zum Gipfel.
Hier nun die 6. Version dieses Tourenberichtes......, Sonderzeichen im Text, auch wenns bereits Gipfelnamen aus dem Archiv sind, schluckt die elektronische Datenverwaltung offensichtlich nicht.
LAWINEN-PROGNOSE
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
Und schliesslich ist nicht nur der Text mehrfach geschrieben, auch das Chrinnenhorn von mir schon zum dritten Mal bestiegen. Ebenso habe ich den genial angelegten, bestens gepflegten und gut mit Seilen abgesicherten Hüttenweg zum vierten Mal genossen.
Wirklich kurzweilig ist der Steig und nicht ohne Grund warnt beim Einstieg ein Schild: Nur für Schwindelfreie, da steile Abstürze...
Felix wollte sich diese Tour zu Gemüte führen, bevor er mit Freunden demnächst diese Bergreise unternehmen will. Wettertechnisch haben wir die richtige Region ausgewählt, während der eine Kamerad im saftigen Nass fast ertrank und ein anderer eine zügige Gipfelrast abhielt, verweilten wir annähernd 2 Stunden auf dem Chrinnenhorn. Wir genossen den Ausblick zu den Weissen und Hohen, das alpine Ambiente gesamthaft. Das Wolkenspiel über und um uns, lauschtem dem steten Poltern der Eisabbrüche. Wir waren an diesem Tag die Ersten und Letzten auf dem Chrinnenhorn. Ist der Felszahn auch noch so unbedeutend, der Tiefblick nach Grindelwald und ins Grüne unter uns, die Sicht zu den Grossen der Berner-Alpen ist allemal einen Besuch wert.
Als Variante und um eine weitere Gegensteigung auf die Moräne zum umgehen, wählten wir einen weglosen Direktabstieg zur Hütte. Dies wiederum öffnete weitere Perspektiven und gestaltete den Tag, die Tour noch kurzweiliger.
Die korrigierte Höhenmeterversion ergibt sich aus den Gegensteigungen. Annähernd 1700 Höhenmeter sinds alleweil... man macht sie gerne, wenns so schön ist.
Eine gelungene Tour in Zweisamkeit..
weitere Eindrücke im hikr.org, Autor Ursula
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31.08.2010 um 05:07
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