Verhältnisse - Detail

Gipfel: Wiriehorn, 2304 m.ü.M.

Route: Ramsen, NE-Grat, Wierihorn, SW-Grat, Ramsen

Ursula Hess

Verhältnisse

11.08.2010
2 Person(en)
ja
Trocken, gutgriffig und einfach. Sonnig, sehr schwül im Aufstieg, Gipfelrast umwölkt, warm und sonnig im Abstieg.
WETTER-PROGNOSE
Wettervorhersage für Wiriehorn (Quelle: meteomedia.de)
 
LAWINEN-PROGNOSE
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
WEBCAMS (im Umkreis von 5km)
 
Sei es aus wettertechnischen oder arbeitsterminlichen Gründen eignet sich das Wiriehorn bestens als Kurztour. So auch heute, bei meiner zweiten Besteigung desselben. Als Variantenaufstieg hat Felix für heute die im Führer als BG taxierte Route via NE-Grat gewählt.. ganz nach meinem Geschmack. Die mir bereits bekannte EB-Version haben wir für den Abstieg aufbehalten.
Ab Ramsen ist der Wanderweg zunächst noch ersichtlich, mit Kartenkonsultation finden wir auch im weiteren Aufstieg teilweise wieder eine Spur.
Ab P 1903 wandern wir erfreulicherweise auf dem Grat und gleich zu Beginn vom felsigen Teil muss eine leicht luftige Scharte überwunden werden (eine Sicherungsmöglichkeit, sofern gewünscht, ist am gegenüberstehenden Baum vorhanden). Weiter ist eine gut gestufte Rampe abwärts zu bewältigen. Über Rasenhänge, durchsetzt mit kleinen gutgriffigen Felsstufen und Fels-Rasenbänder kann unbekümmert aufs Wiriehorn gestiegen werden. Wir dürfen auch heute Edelweisse bewundern. Zwischenzeitlich sind Wolken aufgezogen, der Panoramablick ist folglich gemindert. Die Gipfelrast (unsere 155. Tour nach exakt 17 Monaten) halten wir im Windschatten allerdings genüsslich ab.
Im Abstieg, entlang dem Stacheldraht ist bald unterhalb, links vom Zaun ein Steinmann ersichtlich. Da gehts also runter. Der zweite Steinmann weist die Richtung und in Einserkletterei kann in die schön gestufte, leider nur kurze Runse abgestiegen werden.
Ab der Abendmatt... das wusste ich von meinem ersten Besuch vom Wiriehorn, gabs und gibts noch heute deutliche Pfadspuren bis ins offene Weidegelände der Alp Ramsen. Die Schlüsselstelle hatten wir dann im letzten Waldabschnitt zu meistern... Baumstämme und Astgewirr galt es da zu überklettern. Schade, dass lauschige Wanderwege in Vergessenheit geraten, sie sind alleweil unterhaltsamer zu gehen, als die neuen Strassen zu den Alpen.
Wieso der NE-Grat-Zustieg als BG bewertet wird, haben wir uns heute ernsthaft gefragt. Normal hege ich Respekt vor BG-Touren, doch heute war der EB-Abstieg am SW-Grat gehaltvoller, wie der Aufstieg.
Gesamteinschätzung der Tour maximal ein T4, eher ein T4 minus.
Mehr der Eindrücke demnächst im hikr.org, Autor Felix.
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11.08.2010 um 18:46
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