Verhältnisse - Detail

Gipfel: Aabeberg , 1964 m.ü.M.

Route: Chanzel - Aabeberg - P 1940 - Golderehore

Ursula Hess

Verhältnisse

22.04.2011
3 Person(en)
ja
Südseitig trocken, am Grat können die meisten Schneereste umgangen werden, höchst blumenreich, ganz einfach phänomenal!
LAWINEN-PROGNOSE
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
WEBCAMS (im Umkreis von 5km)
 
Felix hat seine einschlägigen Quellen und das Gespür für das Schöne. Das Rother Wanderbuch "Berner Oberland" gibt weitere Tipps. In Anbetracht des nordseitig liegenden Schnees haben wir kurzfristig den Südanstieg gewählt und in in keinster Weise bereut.
Erfrischend aber hübsch wandern wir zunächst dem Uferweg entlang, alsbald gehts aber zur Sache und steil führt der Weg dem Ryscherebach entlang hoch. Bei der Alphütte P 1495 geniessen wir das Znüni und die Rundsicht in die herrliche, weiss strahlende Bergwelt. Das Ärmighorn mit seiner schönen Form und Salzhorn, Dündenhorn, Bundstock, etc. oder das Blüemlisalpmassiv wie es über dem Talschluss trohnt. Kurz marschieren wir auf der Alpstrasse Richtung Osten um bald über steile Wiesenhänge nach Tschugge zu gelangen. Hier überwältigt uns nebst dem hochalpinen Ambiente die sagenhafte Blumenpracht. Wir staunen ob der Vielfalt. Ob Soldanellen, Krokusse, Schlüsselblumen... etc., wenige Meter daneben blühen bereits die grosse Enziane. Ende April und südseitig ab 1600 müM sind die Wiesen kunterbunt.
Die Chanzel ist gar hübsch zu ersteigen und zeigt sich bereits als exzellenten Aussichtpunkt. Unschwierig gelangt man zum Aabeberg. Dem Grat kann nun auf lauschiger Spur gefolgt werden. Der Gang über den Golderezahn erfordert etwas Trittsicherheit, ist er oft kaum einen Meter breit... ;-). Eindrücklich ist dann auch der Tiefblick vom Golderehore.
Nach der zweiten Überschreitung des Golderezahns leitet ein rot-weiss markierter Steig südseitig runter. Nicht immer sind die Markierungen gut zu finden, das Gelände wird aber zunehmend einfacher und man kann hier lang und da lang. Ruedi alias Jumbo wollte zusätzlich die Griesschlucht bestaunen, was alleweil lohnend ist. Wege und Stege sind dort bestens ausgebaut.
Rundum eine gelungene Rundreise in herrlichster Umgebung mit vielen bunten Eindrücken und spannenden Wegabschnitten. (T4-).
Demnächst mehr dieser Traumtour im hikr.org, Autor Felix.
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24.04.2011 um 09:30
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