Verhältnisse - Detail

Gipfel: Rorspitzli-Spitzli, 3060 m.ü.M.

Route: Von Ulmi (Göschenen)

belrob

Verhältnisse

12.08.2011
1 Person(en)
ja
Von Ulmi auf dem neuen Salbitweg via Regliberg zur Salbithütte. Nach einem Kaffeestop zum Bandlückli hinauf. Weglos über die Rorplatten unter den Rorfirn. Ohne Steigeisen und dazu noch solo, entschied ich mich anstelle des Rorspitzlis, dessen Vorläufer das Spitzli zu besuchen. Unter dem Rorfirn durch, rechts haltend gelangt man unter das Spitzli. Man findet mehrere Möglichkeiten auf den Gipfelgrat zu klettern. Meine Wahl viel auf eine mit Felsen durchsetzte Runse oberhalb eines Restschneefeldes. Das diese nicht der ideale Einstieg auf den Grat war, davon bin ich jetzt überzeugt. Der herrliche Blick auf den Kartigelfirn, Chüeplanggen, Flecki und Stucklistock liessen den eher mühevollen und schottrigen Aufstieg bald vergessen. Zurück über die Rorplatten zum Bandlückli, dabei konnte ich ein Rudel Gämsen beobachten. Oberhalb des Bandlücklis findet sich ein grandioser Aussichtspunkt, den man unbedingt besuchen sollte. Bei den kleinen Seelis im Salbitstafel, dolce far niente bis am späten Nachmittag, dann zur Salbithütte meiner Logie für diese Nacht. Die freundliche Salbithütten Crew überraschte die Gäste am Abend mit einem leckeren Pilzgericht. Hans Berger hat die Pilze eigenhändig gesammelt, wollte aber die Kordinaten nicht preisgeben (:
Guter markierter Weg zum Bandlückli hinauf. Das Spitzli oder auch Rorspitzli wird im Sommer eher selten besucht. Fehlende Wegmarkierung und viel Geröll auf den Granitplatten erschweren den Aufstieg, dieser ist aber bis unter die Rorgipfel nirgendswo ausgesetzt.
LAWINEN-PROGNOSE
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
Auf dem Rorfirn zum Rorspitzli Steigeisen und Pickel empfehlenswert, für das Spitzli genügt ein Pickel.
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14.12.2011 um 18:32
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