Verhältnisse - Detail

Gipfel: Monte Moropass, 2868 m.ü.M.

Route: Mattmark via Ofentalweg-Mondellisattel-Tällibodengletscher Monte Moropass

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Verhältnisse

26.09.2011
2 Person(en)
ja
Auf dem Normalweg ist die Route zum Mt Moropass sehr einfach, wenn man aber den italienischen "GTA Weg" nimmt, so ist die Aufgabe, resp die Wegfindung viel anspruchsvoller und "spannender".
Vom Mattmarksee erreicht man auf dem Wege zur Jazzilücke resp Ofentalpass die weite Ebene auf ca 2550. Beim grossen Steinmann quert man den Bach und erreicht in 5 min die neue Holzhütte. Hier beginnt der Aufstieg zum Galmenhornsattel, nach einigen Minuten stösst man auf die rot-gelben GTA Zeichen.Diese leiten zuverlässig im interessanten Zickzack zum Sattel und auf der anderen Seite in der Traverse durch Galmen.Nach Querung eines leichten Schneefeldes steigt man zum gut sichtbaren Steinmann im Sattel unter dem Piz Mondelli. Kurz vor dem Sattel stösst man auf neue Schweizer Alpinzeichen blau weiss, die dann zusammen mit den italienischen Zeichen,( jedoch mit unterschiedlicher Wegführung ) steil zum Mondellipass absteigen. Auf dem Mondellipass N ist die Schmugglerkapelle mit Altar (1985). Die neuen blau weissen Zeichen kehren vom Pass hinunter zurück in die Schweiz, Richtung Tälliboden.Die kaum sichtbaren italienischen Zeichen führen auf der italienischen Seite praktisch eben zum bis dahin unsichtbaren Mondellipass S, den man in ca 5 min erreicht.Hier landet auch der markierte Weg aus Italien. Die Fortsetzung Richtung Mt Moro ist der mühsamste Abschnitt der Route.Man steigt vom Pass etwas abwärts, häufig sind die Zeichen unauffindbar, heikelste Passage ist die Querung des steinharten Tällibodengletschers (Steigeisen kein Luxus!!), es sei denn, man nehme die Umnrundung der Gletscherzunge in Kauf.Nach dem Gletscher stösst man wieder auf die Zeichen, die in diesem unübersichtlichen Gelände wohl die einzig mögliche Passage zum Joderhorngrat zeigen(grosser Steinmann).Man erreicht den Grat etwas oberhalb vom Monte Moro und am Grenzstein Nr 5 erreicht man durch die gewellte Steinwüste (im Nebel recht heikel) den Monte Moropass und die Madonna. Der Abstieg auf dem Normalweg ist dann pure Erholung und Genuss.
Auf dem Grenzgrat Schweiz-Italien herrscht häufig dicker Nebel.....
LAWINEN-PROGNOSE
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
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26.09.2011 um 17:34
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