Verhältnisse - Detail

Gipfel: Hornisgrinde, 1163 m.ü.M.

Route: über die Grinden des Nordschwarzwaldes - 2 Etappen auf dem Westweg

Günter Joos (Gringo)

Verhältnisse

04.11.2018
2 Person(en)
ja
Ausgezeichnet
Wir wanderten in zwei Tagesetappen des Westweges über die Grinden des Nordschwarzwaldes. Begonnen haben wir am 01. November in Forbach und sind am selben Tag von dort aus bei heiter bis wolkigem Wetter bis kurz vor die Hornisgrinde gewandert. Mit der Nächtigung auf 1000 m im "Ochsenstall", knapp unterm Gipfel der Hornisgrinde, bot sich uns die Gelegenheit, nach dem Abendessen in der Dunkelheit bei windigem und leicht regnerischen Bedingungen eine kurze Vorbegehung auf den Gipfel zu unternehmen.

Anderntags wanderten wir weiter über die herrliche Grindenlandschaft hinweg via dem Schliffkopf bis zur Alexanderschanze am Kniebis. Nächtigung im Hotel Schwarzwald Kniebis, welches sich ca. 1,5 km abseits des Westweges befindet.

Wir verbrachten anschließend weitere 2 Tage auf dem Westweg, welche ich mit dem Eintrag "Brandenkopf" näher erläutern möchte.
Der November ist bezüglich der Unterkünfte im Schwarzwald eine Saure-Gurken-Zeit, da viele Betriebe meist bis mindestens Anfang Dezember schließen. Dies betrifft auch alle von uns in Anspruch genommenen Unterkünfte, nämlich Ochsenstall, Hotel Schwarzwald Kniebis und der Harkhof, wo wir stets zu den letzten Gästen vor der Schließung gehörten. Für abenteuerlustige Schwarzwaldwanderer bieten zahlreiche einfache Schutzhütten und Unterstände ein schlichtes Dach überm Kopf, sodass auf die Mitnahme eines Zeltes verzichtet werden kann. Komplette Biwakausrüstung ist dabei aber obligatorisch Eine gute Planung bezüglich der in Frage kommenden Übernachtungsplätze sei hierzu angeraten. So ist es uns bei länger zurückliegenden Schwarzwaldtouren schon passiert, dass gerade dann kein Unterstand mehr kam, wenn wir aufgrund der anbrechenden Dunkelheit einen gebraucht hätten. Wenn´s dann noch in Strömen regnet ...

Ein weiteres Thema ist derzeit das Wasser. Viele Brunnen am Weg sind entweder bereits trockengefallen, oder tröpfeln nur noch so vor sich hin.
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04.11.2018 um 20:59
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