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Bus alpin

Bus alpin baut Mitgliederbasis aus

Bern/Zürich, 30. Mai 2017. Der Verein Bus alpin baut per sofort seinen Mitgliederbestand aus. Als neuer nationaler Träger kann das Netzwerk Schweizer Pärke begrüsst werden. Dazu konnten mit Lenk-Simmental BE und Pany-St.Antönien GR zwei weitere Regionsmitglieder aufgenommen werden.

Der national tätige Verein Bus alpin verzeichnet eine dynamische Entwicklung seiner Mitgliederstruktur. Bus alpin erschliesst zusammen mit seinen regionalen Partnern touristische Ausflugsziele mit Busbetrieben, welche nicht von öffentlichen Abgeltungen profitieren können. Mit den neu aufgenommenen Regionen ist der Verein nun in 15 Bergregionen aktiv. Der Verein Bus alpin ist zudem erfreut darüber, mit dem Netzwerk Schweizer Pärke einen neuen Träger auf der nationalen Ebene begrüssen zu dürfen.
Neue Angebote in Bern und Graubünden
In der Berner Oberländer Region Lenk-Simmental soll mit Bus alpin die bestehende touristische Buslinie von der Lenk zur Iffigenalp gestärkt werden. Die Iffigenalp ist Ausgangspunkt für Wanderungen etwa zu Wildhorn- oder Wildstrubelhütte des SAC oder für den Säumertrek über den Rawilpass ins Wallis. Geführt wird die regionale Begleitgruppe von Lenk-Simmental Tourismus. Zusammen mit den weiteren Akteuren, der Gemeinde Lenk sowie der Automobilverkehr Adelboden-Frutigen AG, wird künftig das Busangebot zur Iffigenalp gemeinsam weiterentwickelt. Ganz neu im Bus alpin-Verbund ist die Prättigauer Region Pany-St.Antönien. Das Aufnahmegesuch der Gemeinde Luzein wurde vom Bus alpin-Vorstand erst vor wenigen Tagen gutgeheissen. Bereits gibt es erste Ideen für einen Testbetrieb ab diesem Sommer. Erschlossen werden sollen drei Alpen in St. Antönien, welche bisher nur mit dem Auto erreichbar sind. In der Gemeinde gibt es bereits seit Beginn der 90er Jahre eine vorbildliche Parkplatzbewirtschaftung. Mit der Bus alpin-Mitgliedschaft und den damit geschaffenen Angeboten soll nun die Bereitschaft der Gäste, vom Privatauto auf den ÖV umzusteigen, verstärkt werden.
Angebotsausbau im Waadtländer Jura
Ein massiver Angebotsausbau kann in der Region Jura vaudois gefeiert werden. Das ÖV-Angebot über die beiden Pässe Col du Marchairuz und Col du Mollendruz war bisher sehr knapp. Die Busse verkehrten bisher an Wochenenden jeweils zwei Mal täglich - über den Col du Mollendruz allerdings nur sonntags. Nun gibt es bei einer verlängerten Fahrplanperiode neu bis und mit Herbstferien an allen Wochenendtagen jeweils drei Kurse. Auf der Marchairuz-Linie wurden zudem drei neue Haltestellen geschaffen. Mit diesen Verbesserungen gibt es hervorragende Möglichkeiten, schöne Wanderungen zu unternehmen, heimelige Alphütten zu entdecken oder einfach die unvergleichliche Landschaft des Naturparks Jura vaudois zu geniessen.
Laufende Betriebsoptimierungen
Der frühe Morgenkurs an Wochenenden in der Walliser Region Binntal wird neu für die ganze Saison angeboten. In der Region Greina/Bleniotal GR/TI wurde letztes Jahr ebenfalls ein früher Morgenkurs eingeführt und getestet. Künftig wird er fahrplanmässig gefahren. Die Region Val-de-Charmey wartet ebenfalls mit einem Angebotsausbau auf: der letzte Nachmittagskurs führt neu zurück bis ins Greyerzer Dorf Charmey.

Mehr Informationen unter:
www.busalpin.ch
28.06.2017 um 20:45
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