OutdoorNews | Eintrag

MONS ROYALE Merino

The Art Of Layering

Wenn man viel Zeit in den Bergen verbringt ist die richtige Kleidung enorm wichtig. Dabei geht es nicht nur um Komfort, sondern auch um Sicherheit, denn je höher die Berge, desto schneller kann es zu Wetterumschwüngen kommen. Die wechselnden Wetterbedingungen machen es einem oft nicht leicht, den ganzen Tag warm und trocken zu bleiben. Daher braucht es neben dem Wissen auch die richtige Kleidung.

Grundsätzlich arbeitest du mit drei verschiedenen Funktionsschichten: Die Grundschicht (Baselayer), die Mittelschicht (Midlayer) und die Außenschichte (Outerwear). Diese Schichten dienen dazu die Wärme zu speichern und Feuchtigkeit von deinem Körper nach außen zu transportieren.

Um die auf deinen Körper zugeschnittene Kleidung auszuwählen, haben wir dir hier unser ultimatives 101 zum Thema „Layering“ zusammengeschrieben.

1) Dein Körper
Das ist der wohl der essenziellste Faktor, der zu beachten ist. Wird dir schnell kalt oder bist du ein warmer Typ? Ich zum Beispiel spüre Kälte sehr schnell und trage 2 oder 3 Baselayers und eine Midlayer unter meiner Jacke im Winter. Freunde von mir auf der anderen Seite bleiben länger warm und tragen am gleichen Tag lediglich eine Baselayer und eine Shell-Jacke darüber.

Halten wir also fest: Jeder Körper ist anders gebaut und die Frage ob du mit deiner Zwiebelschichtung richtig oder falsch liegst ist kann nur ganz individuell beantwortet werden.

2) Das Wetter
Eine gute Angewohnheit ist ein kurzer Wettercheck bevor du auf den Berg gehst. Der Wettervorhersage entsprechend kannst du dich auf einen wärmeren oder kälteren Tag einstellen und das Risiko in einen Sturm zu geraten ist geringer. Also nicht vergessen, dass Wetter zu checken bevor es losgeht am Morgen. Zum Glück gibt es das Internet.


3) Deine Pläne
Gehst du auf eine 7 Stunden Backcountry-Tour oder drehst du ein paar Lunchbreak-Laps? Darin liegt ein massiver Unterschied bezüglich der technischen Anforderungen an deine Kleidung. Tourengehen bedeutet ein Wechselbad der Körpertemperatur während ein paar Lunchbreak-Laps nicht eine Schweißperle von deinem Körper abfordern.

Also nicht vergessen: Je anstrengender dein Tagesprogramm aussieht, desto technischer muss auch deine Kleidung sein.


4) Base- und Midlayers
Als Base- und Midlayer eignen sich am besten Stoffe, die sowohl warm und schnelltrocknend, als auch atmungsaktiv und angenehm auf deiner Haut liegen. Normale Baumwolle hält zwar warm, agiert allerdings wie ein Schwamm. Sie nimmt jegliche Art von Feuchtigkeit auf und speichert diese ohne zu trocknen. Synthetische Fasern wie Nylon sind warm und atmungsaktiv, aber zugleich Sammelstellen für Bakterien, die sich auf Dauer nicht mehr auswaschen lassen und somit anfangen zu Riechen. Merino hingegen liegt weich auf der Haut, hält warm auch wenn es Nass wird, ist atmungsaktiv und nimmt keine bakteriellen Gerüche auf. Hinzu kommt, dass Merino eine natürliche und nachhaltige Faser ist, die zu 100% biologisch abbaubar ist.


5) Outerwear
Die abschließende Schicht ist die Außenschicht, die als dein Schutzschild gegen Witterungen agiert. Die Hauptaufgabe deiner Außenschicht ist es Feuchtigkeit von außen abzuhalten und gleichzeitig Feuchtigkeit, die von innen generiert wird zusammen mit der Base- und Midlayer nach außen zu transportieren. Dabei ist eine geeignete Isolierung wichtig. Eine DWR (Durable Water Repellent) Imprägnierung stellt den derzeitigen Standard dar und bedeutet „dauerhaft wasserabweisend“. Es ist die derzeit günstigste Art der Imprägnierung und erfüllt seinen Zweck für die meisten Abenteurer. Der Nachteil von DWR ist allerdings, dass es teilweise giftige Inhaltsstoffe enthält und abgenutzte Kleidung in größeren Mengen eine Gefahr für unser Wasser und somit auch für den Menschen und unsere Umwelt darstellen. Es gibt nicht-giftige Alternativen, die allerdings häufig nicht die gleiche technische Qualität aufweisen wie DWR. Bisher…! Als letzte und beste Option bleibt uns noch Gore-Tex. Gore-Tex ist aktuell das am besten funktionierende Material auf dem Markt, aber preislich auch das am Teuersten.


6) Passform
Das letzte Puzzlestück ist die Passform der Kleidung. Wenn man sich nach dem Zwiebelprinzip kleidet ist es wichtig, dass die unterste Schicht enger am Körper anliegt und die Midlayer Raum für Bewegung lässt. Dadurch können die einzelnen Schichten optimal zusammenarbeiten ohne deinen Körper einzuschränken.

Das Layer-Prinzip ist eine super Möglichkeit am Berg richtig gekleidet zu und sich auf das wesentliche konzentrieren zu können: Das Fahren! Es gibt dir zusätzlich die Chance auf sich häufig verändernde Situationen zu reagieren wie zum Beispiel das Wetter oder die Art der der Outdoor-Aktivität. Merino mag nicht die preiswerteste Option „für drunter“ sein, aber definitiv der vielseitigste. Merino hält dich warm und bietet dir den Komfort, den du brauchst um dich am Berg austoben zu können. Es ist atmungsaktiv, nachhaltig und fängt zudem auch nach mehreren Tagen Tragen nicht an zu stinken. Also immer daran denken: Es gibt kein falsches Wetter, sondern nur die falsche Kleidung!

17.01.2019 um 16:41
711 mal angezeigt