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Routenbeschreibung
Schöttelkarspitze (2049m)

Überschreitung (10-Gipfeltour)

Zufahrt:
Von Norden entweder über die Autobahn bis deren Ende bei Eschenlohe und über Garmisch-Partenkirchen auf der B2 ostwärts bis Krün, oder auf der B11 von Benediktbeuern dorthin. Von Krün dann weiter südwärts bis nördlichen Anfang des Ortes Mittenwald. Von Süden (Zirl / Tirol) gelangen Anreisende auf der B 177 über Grenzort Scharnitz dahin. Bei den Brücken über die Isar verläßt man die B 11 Richtung Campingplatz „Am Horn“ und fährt ostwärts Richtung Schießplatz, bzw. Seinsalm. Bei und vor der Straßengabelung vor der Alm gibt es kostenfreie Parkplätze für PKW (900 m), nicht jedoch für Wohnmobile (wird ggfs. kontrolliert).
Route: (27 km, Schwierigkeit: T 3+):
Seinsalm – Aschaukapelle – Rehbergalm – Zunterweidkopf - Steinkarkopf – Wörnersattel – Krinner-Kofler-Hütte – Jöchel - Soiernspitze – Soiernscharte - Reißende Lahnspitz –Soiernschneid – Feldernkopf – Feldernkreuz – Schöttelkarspitze – Schafkehre - Seinskopf – Signalkopf – Lausberg - Seinsalm
Man beginnt an der Straßengabelung auf dem rechten unbefestigten Fahrweg in östliche Richtung (Wegweiser: Vereiner Alm, bzw. Krinner-Kofler-Hütte) zu einer Gabelung hin, wo man geradeaus bleibt (P 912). Sanft steigt man nun in 2 Kurven in 10 min. auf bis zu einem Rechtsabzweig (Wegweiser: Aschauer Alm). Dortige Schotterpiste verjüngt sich zu einem Wanderweg. Vor der Brücke über den Seinsbach biegt nach links ein Wanderweg ab, welcher wieder zur unbefestigten Straße zur Vereiner Alm führt. Nach der Brücke beginnt linkerhand eine Weidefläche, wo man die Aschauer Alm schon sieht. Der Wanderweg führt erst in südwestliche Richtung in 10 min. zur Dreifaltigkeitskapelle (Aschaukapelle). Dort trifft man auf den Güterweg zur Alm, in den man scharf links einschlägt (Wegweiser). Vor der Aschauer Alm (P 998) steht nächster Wegweiser, wo man sich rechts hält und die Alm an linker Seite lässt Wegweiser: Richtung Jägersteig). Hangaufwärts beginnt dann breiter Weg durch den Wald bis zu einem Holzgatter mit Durchlass (15 min). Dort biegt nach rechts ein deutlich sichtbarer Waldweg ab, welcher jedoch nicht ausgeschildert ist, sondern nur geradeaus Richtung Vereiner Alm (1068 m). Hier verlässt man den Jägersteig nach rechts den Wald hinauf. Nach 55 min. gelangt man südwärts stets bergauf zu einer Forsthütte auf kleiner Lichtung (1535 m). An einigen Bäumen findet man alte rote Markierungen vor (Weg Nr. 267). 15 min. später erreicht man einen großen Grashang, wo die Rehbergalm (Mathilde-Hurter-Hütte) steht (1563 m). Von rechts kommt am Wegweiser (1560 m) der Wanderweg Nr. 264 von Mittenwald an. Ostwärts wandert man weglos den Wiesenhang, dann zur Waldschneise geworden nach rechts drehend hinauf, wo man beim Wegweiser (1610 m) sich anfangs rechts (südwärts) hält Richtung Wöhrner Sattel. Jedoch kurz danach, bevor der Wanderweg zur Hochland-Hütte wieder an Höhe verliert, biegt man beim alten, weißen Blechschild „Hochlandhütte“ nach links ab und folgt rot-weißer Signalisierung an den Bäumen ostwärts einen Waldrücken hinauf (Weg-Nr. 267). Über den Westrücken des Zunterwaidkopfes (1810 m) führt der Pfad anfangs durch lichten Wald, dann durch Latschen wieder etwas hinab, um dann über flachen Westrücken zum Steinkarkopf (Wörnerkopf) zu kommen (1 Std.). Dort steht ein dünnes Eisenkreuz (1979 m). Über kurzen Südkamm wandert man unsteil in 10 min. zum flachen Wörnersattel zum ersten Wegweiser (1980 m), wo von der Hochlandhütte der Steig Nr. 261 rechts ankommt. Weiter auf dem Sattel nordwärts 1 min. zum zweiten Wegweiser (1989 m). Beim weißen Blechschild „Normalweg zum Wörner, alpiner Schwierigkeitsgrat I-II“) beginnt der Einstieg in die Kraxelroute über den Nordgrat auf den Wörner (2476 m). Man steigt hier links hinab durch das errosiv angegriffene steile ostseitige Hanggelände. Der rot-weiß signalisierte Pfad verflacht dann im unteren der Hangteil der Wörnerlähne und führt zu einem breiten Griesfeld des Seinsbaches westlich der Kammleitenwände. Zuvor trifft man beim P 1486 auf einen unmarkierten Linksabzweig, der nordseitig vom Steinkarkopf zum Zunterweidkopf führt. Nach Überquerung des Bachbettes gelangt man nordwärts auf den unbefestigten Fahrweg (Weg Nr. 350) vom Parkplatz kommend zur Vereiner Alm (65 min.). Auf der Schotterpiste nun ostwärts (rechts) etwas bergab zur nahen Vereiner Alm (1387 m) in 7 min. Weiter ostwärts geht’s in 1 min. zur Krinner-Kofler-Hütte der DAV-Sektion Mittenwald (1395 m). Beim Wegweiser an der Vereiner Alm gibt es eine Sitzbank und einen Brunnen. Bis hierher fahren die Radfahrer über den Fahrweg und deponieren ihr Velo, um dann entweder Soiernspitze, oder den Wörner in Angriff zu nehmen. Der Aufstieg beginnt über ehemaligen Reitweg in nordwestliche Richtung hangaufwärts querend, dann nach einer Rechtskehre den bewaldeten Felskopf Turm (P 1598) unter sich lassend in mehreren Serpentinen hinauf zum Jöchel (1775 m) östlich vom Felsbuckel des Hirzenecks (1804 m). Auf dem Jöchel (45 min.) wendet man sich beim Wegweiser nach links und folgt der rot-weiß signalisierten Spur über den breiten Südostrücken der Soiernspitze in Serpentinen hinauf. Vom Jöchel führt halblinks der Prinzensteig hinab zum Bergsattel Jägersruh und von dort zum Oberen Soiernhaus.
Nach 55 min. ist man am Gipfel (2257 m). Seit 1972 steht ein Kreuz mit Kästchen für’s Gipfelbuch. 1992 wurde das Holzkreuz erneuert. Direkt über den Westgrat, oder meist durch obere Südflanke (rot-weiße Markierungen) beginnt der Abstieg zur Soiernscharte P 2120 (18 min.). Dort gibt es einen Bergweg nordseitig hinab zu den beiden Soiernseen und dem Soiernhaus. Die Kammtour (Weg-Nr. 360) setzt man westwärts weiter fort mit Aufstieg in die Südflanke der Reißenden Lahnspitz. Für weglosen Abstecher zum Gipfel (2209 m) verläßt man kurz markierten Steig rechts hoch. Die nächsten Gipfel Soiernschneid (2174 m) und Feldernkopf (2071 m) kann man direkt entang den Nordabbrüchen laufen, oder dem Bergweg etwas unterhalb vom Grat folgen. Je tiefer man kommt zur Senke Felderngrube, umso weniger Schotter und mehr Gras gibt es unter den Füßen. Während der markierte Steig nächsten Gipfel, das Feldernkreuz, südseitig querend angeht, um auf Wanderweg nr. 351 zu treffen, ist es inzwischen ratsamer, nicht in südliche Flanke zu queren, sondern direkt über den Südostgrat fast weglos zu steigen. Inzwischen erkennt man mehr Trittspuren. Denn an einer Felsstufe, welche man auf rot-weiß markiertem Bergweg Nr. 360 absteigen muss, hat die Bodenerosion ein Hangstück zerstört, so dass es dort steil, unangenehm sandig und rutschig geworden ist. Über den Grat trifft man dann bei der Felsscharte (2048 m) vom Feldernkreuz auf den Bergweg Nr. 351, über den man auf dem Rückweg dann absteigt (70 min.). Nun kraxelt man nordseitig mit kurzer Drahtseil-Unterstützung eine schräge Geröll-Rinne hinab auf einen felsigen Gratsattel. Dann quert man weiter in nördliche Richtung in die Ostflanke der zerklüfteten Schöttelklarspitze bis der Steig sich nach links hinauf kehrt und dabei auf serpentinenreichen Bergweg vom Soiernhaus trifft (15 min.). Nun in 2 min. südseitig zum Gipfelplateau (2050 m), auf dem ein großes Holzkreuz steht, das die Bergwacht von Krün im Jahr 2004 errichtete. Der Abstieg erfolgt auf gleichem Wege zurück zur Felsscharte vom Feldernkreuz (15 min.). Nun wandert man auf dem Steig Nr. 351 in den Sattel Schafkehre (P 1868) hinunter (12 min.). Beim Wegweiser dort zweigt nach Süden der Bergweg Nr. 359 ab zur Ochsenalm an der unbefestigten Fahrstraße zwischen Vereiner Alm und Parkplatz. Es beginnt der Aufstieg über den Westgrat zum Seinskopf. Wegen den steilen Nordabbrüchen führt rot-weiß markierter Steig in 17 min. nicht direkt über diesen, sondern etwas unterhalb durch die Grasflanken, dann nach rechts hinauf zum Gipfel (1961 m). Von dort westwärts hinab zum nahen Vorgipfel mit einem Wegweiser im Sattel davor (6 min.). Nordwärts biegt dort der Wanderweg nach Krün ab. Man wandert jedoch über den Südwestrücken etwas auf und ab bis zum Signalkopf mit dem Felsvorsprung (1895 m), auf dem ein Holzkreuz steht (20 min.). Dieses stellte 1981 der Trachtenverein Krün auf. Pfiffigerweise wurden die Befestigungsseile jeweils mit einer Wendelfeder versehen, so dass die Seile unter leichter Spannung stehen. Auf den 8 m hohen Felskopf klettert man hinauf und wieder runter mit Hilfe vieler VA-Eisenbügel. Die Aussicht über das Tal der Isar ist lohnenswert. Beim Wegweiser am Felsfuß hält man sich weiter südwärts. Man wandert (immer noch Weg-Nr. 351) nun durch Latschen unsteil zum Lausberg (1855 m) in 10 min. Viel Aussicht hat man allerdings nicht auf der kleinen Gipfel-Lichtung. Nach dem P 1787 beginnt in vielen Kehren über steilen Südrücken durch den Wald der Abstieg, bis man auf den Fahrweg bei P 1169 trifft (70 min.). Dieser Schotterpiste (Weg-Nr. 350) oberhalb der Seinsbachklamm folgt man nun westwärts bequem und unsteil hinab. Bei einer Linkskehre (P 1054) biegt nach rechts ein Forstweg, bzw. unmarkierter Waldweg zur Schnakenhütte ab. Auf dem Fahrweg bleibend weiter hinab trifft man dann auf die Abbiegung zur Aschauer Alm, wo man am Morgen diesen Fahrweg verließ. Nun weiter zurück, wie hergekommen. Nach 1,5 Std. ist man am Parkplatz.
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Letzte Änderung: 11.06.2020, 11:46Alle Versionen vergleichenAufrufe: 456 mal angezeigt

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["AV-Karte BY10: Karwendelgebirge Nordwest, M: 1:25000; Kompass 26: Karwendelgebirge, M: 1:50000; Bayer. LVM UK50-51: Karwendel, M: 1:50000; https:\/\/geoportal.bayern.de\/bayernatlas\/?lang=de&topic=ba&bgLayer=atkis&catalogNodes=11,122&layers=e528a2a8-44e7-46"]

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Schöttelkarspitze (2049m)

Überschreitung (10-Gipfeltour)


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T 3

2180 hm

13.0 h

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