TourenFührer - Gipfel

Meier Thomas

Gipfel: Cima di Fornee/Forneihorn, Ofenhorn, 3054 m.ü.M.

Cima di Fornee/Forneihorn, Ofenhorn
3054 m.ü.M.
CH - Graubünden
721405 | 153635 (Schweiz)
46:31:23:N | 9:1:15:E
Aus dem Tal betrachtet, bildet die Cima di Fornee gemeinsam mit dem Piz Jut und der Punta dello Stambecco einen mächtigen Berg im Adula Hauptkamm.
Die Cima di Fornee als nördlicher Gipfel erhielt dabei ihren Namen von den Tessiner Hirten, die während Jahrhunderten ihre Schafe aus dem Valle di Blenio über die Bocchetta di Fornee in die bündnerische Länta zur Sömmerung trieben.
Der Name "Fornee" entstammt dem Wort "Fornei" und bedeutet Ofen. Und tatsächlich gleicht der mächtige Felsturm, der die Bocchetta di Fornee (oder Forneilücke) in zwei Scharten teilt, einem Kamin.
Während die Forneilücke als Übergang von der bündnerischen  Länta Hütte SAC ins Val Carassino und zu den Adulahütten heute wieder eine gewisse Bedeutung erlangt, wird die Cima di Fornee nur selten besucht. Die Besteigung des Dreitausender wird trotz seiner Lage im Alpenhauptkamm von prominenteren Nachbarn ( Piz Jut,  Pizzo Cassinello) konkurrenziert.

Sowohl der steile Nordgrat von der Bocchetta di Fornee aus als auch der flache Südgrat vom Piz Jut her vermitteln den Zugang zum Gipfel.
Als Ausgangspunkt für beide Routen kommt die  Länta Hütte SAC in Frage.

Die Vergletscherung hat sich auch an diesem Berg der Adul Alpen im Zuge der allgemeinen Klimaerwärmung drastisch verändert. Einzig kleine Reste des Jutgletschers haben sich am Osthang unterhalb des Gipfelaufbaus halten können.
WETTER-AUSBLICK
Wettervorhersage für Cima di Fornee (Quelle: meteomedia.de)
 
LAWINEN-AUSBLICK
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
Nr. 4 vom 24.11.2010
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