TourenFührer - Gipfel

Hanspeter Willi

Gipfel: Federispitz, 1867 m.ü.M.

Federispitz
1867 m.ü.M.
CH - Glarus - St. Gallen
725175 | 225275 (Schweiz)
47:9:60:N | 9:5:23:E
Westlicher Höhepunkt der den Gipfeln der helvetischen Decke zwischen Linthebene und Toggenburg nördlich vorgelagerten Kette aus Molasse. Blechfahne am Vermessungspunkt 1865, der mit etwa 1867 Metern effektiv höchste Punkt befindet sich auf der nächsten, östlich folgenden Gratkuppe.

Aufbau:
Steile, felsige, etwa 300 Meter hohe Nordflanke.
Grasige, mit einigen Bändern durchsetzte West- und Südostflanken.
Ausgeprägte, grasige, von Schichtstufen durchsetzte Nordwest- und Nordostgrate.
Kurzer, gut gehbarer Südgrat, der am vorgelagerten Plättlispitz nach Südwesten knickt.

Gestein:
Konglomeratgesteine der Molasse (Nagelfluh), Sandsteine und Mergel.

Normalwege:
Über die West- oder Südwestseite und den Südgrat, mit Ausgangspunkt Weesen, Schänis, Ziegelbrücke oder Wengital.

Panorama:
Der Federispitz ist einer jener herrlich prädestiniert am Alpenrand liegenden Gipfel, die einen weiten Blick hinaus auf die Seen und Dörfer des Flachlandes gewähren.
Der ungleich freieren Sicht Richtung Alpstein wegen lohnt es sich unbedingt, von der mit einer Blechfahne bestückten Vermessungskote dem Grat folgend unschwierig in wenigen Minuten zum wirklich höchsten Punkt zu steigen. Der Gipfel gewährt zudem schöne Ausblicke in die östlichen Glarner Alpen.

Namensgebung:
Von der Schafalp Federi zum Gipfel gewandert. Das lateinische feta steht für Schaf.
WETTER-AUSBLICK
Wettervorhersage für Federispitz (Quelle: meteomedia.de)
 
LAWINEN-AUSBLICK
SLF Lawinenkarte (Quelle: slf.ch)
 
Nr. 1 vom 28.05.2017
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Hanspeter Willi