TourenFührer - Route

Gipfel: Plattenspitz, 2579 m

Hanspeter Willi

Route: St.Martin - Malanseralp - Platten-Obersäss - Plattenseeli - Westgrat

St.Martin - Malanseralp - Platten-Obersäss - Plattenseeli - Westgrat
Alpine Wanderung
1229 m
3.0 Stunden
Genereller Hinweis:
Dies ist der leichteste Anstieg zum Plattenspitz.
Die Route ist klar vorgegeben, muss aber ab Plattenseeli selbständig gefunden werden. Es sind keinerlei Markierungen und kaum Begehungsspuren vorhanden.

Von St.Martin im Calfeisental (1350 m, Zufahrt ab Staumauer zwischen 9:00 und 17:00 Uhr im Stundentakt, davor und danach frei. ÖV-Benutzer: zu Fuss etwa 30 Minuten) folgt man der mit einem Fahrverbot belegten Strasse zur Sardonahütte, bis nach ca. 600 Meter eine Pfadspur zum Egg-Mittelsäss bergwärts abzweigt.
Schwierigkeit: T1, Strasse.

Auf anfänglich noch teilweise sichtbaren Pfadspuren steigt man weglos über die Weiden der Wisen Richtung Mittelsäss der Alp Egg. Auf 1700 Meter Höhe quert man auf einem Pfad den erlenbewachsenen, eingeschnittenen Malanserbach westwärts zu den Weiden der Malanseralp und steigt diese empor bis zur obersten Kurve der zur Malanseralp führenden Fahrstrasse. Auf dieser gelangt man zur Hütte der Malanseralp (1832 m).
Schwierigkeit: T4, Weiden.
Zeitbedarf: 1 Stunde.

Ab Malanseralp quert man auf einem Pfad westwärts den Vorderen Plattenbach überschreitend zum Obersäss der Alp Platten (1900 m).
Schwierigkeit: T2, Pfadspur.
Zeitbedarf: 20 - 30 Minuten.

Vom Obersäss der Alp Platten wandert man westwärts haltend auf einer Pfadspur empor zum Rappenstein (2073 m) und weiter über die Weiden im Plattental nordwärts haltend zum Plattenseeli (2319 m).
Schwierigkeit: T2, Pfadspur.
Zeitbedarf: 1 Stunde.

Vom Plattenseeli steigt man nordwärts haltend in Gras und Geröll Richtung Ritschlifurggla (2438 m). Auf etwa 2400 Meter Höhe quert man etwas unterhalb des Grates bleibend ostwärts Richtung Plattenspitz, wo vor dem eigentlichen Gipfelkopf eine Geröllrinne ein mühsames Durchsteigen der Flanke ermöglicht. Den höchsten Punkt erreicht man nun rasch über den Schutt und die brüchigen Schrofen der Nordflanke.
Schwierigkeit: T4, Geröll und Schrofen.
Zeitbedarf: 30 - 45 Minuten.
Bei einwandfreien Tourenbedingungen, wie man sie im Sommer und Herbst normalerweise antrifft, ist nebst festem Schuhwerk keine weitere bergtechnische Ausrüstung notwendig.
Rechnet man mit erschwerten Verhältnissen wie Hartschnee, Eis oder gefrorenen Böden, entschärft das Mitführen und die Verwendung von Steigeisen brenzlige Situationen und hilft, unnötige und leider allzu oft tragisch endende Bergunfälle zu verhindern.
ÖV-Zeiten von www.arrlee.ch
Nr. 2 vom 22.01.2016
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Hanspeter Willi

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