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Gipfel: Eiger, 3970 m

robik

Route: Ratatat 7a (6c obli)

Ratatat 7a (6c obli)
Klettertour
250 m
6.0 Stunden
Von der Station Eigergletscher dem Eigertrail folgen und zum Klettersteig Rotstock. Auf diesem über die Leitern bis zur ersten Verflachung. Dort zuerst auf schmalem Band, dann auf breitem Schuttband ca 200m links unter die Wand hinausqueren (tw. Fixseile). Vor felsigem Absatz = Start, sieht man re oben in ca 10m eine blaue Schlinge = erster Sicherungspunkt Sl 1.
Dominik Osswald und Jonas Allemann 2016/17
Sl1 4c, 30m: Etwas über schuttbedeckte Bänder die Wand hochkraxeln zum eigentlichen Wandfuss. Diesen könnte man wohl auch li herum zu Fuss erreichen (etwas ausgesetzt und ungesichert)
Sl2 6b+, 30m: Es beginnt so, wie man es entsprechend dem Eiger-Nimbus erwartet..., anspruchsvolle Kletterei in nicht überall zuverlässigem Fels. Die (dünn gesäte, aber grundsätzlich solid und korrekt gesetzte) Absicherung lässt uns vorerst mal ab und zu leer schlucken.
Sl3 6c, 30m: Wooow, grandiose Verschneidungs-Länge in bestem Fels, gute Placements erwarten 1-2 mittlere Friends - für mich die schönste Länge.
Sl4 7a, 30m: Wowwow, die ersten anspruchsvollen Meter direkt ab Stand in ein abdrängendes Dächli, welches re herum verlassen wird (Express verlängern), dann li hoch in super Fels. Die Crux ist eine Abfolge von guten Griffen in leicht überhängendem, grauem Premiumfels, tiptop gesichert. Danach 10m-Runout über löchrige Wand zu Stand (mE könnte man 1-2 Friends verlochen ;-)
Sl5 6a, 32m: Die 6a-Längen fühlten sich alle irgendwie gleich (aber schwieriger) an, die fixe Absicherung dünn, jedoch meist gut zu ergänzen
Sl6 6a+, 28m: dito
Nun erreicht man das breite Mittelband, welches von losem Schutt bedeckt ist.
Sl7 6a, 30m: Vorerst piazend einer nach li hoch führenden, tiptop selbstabzusichernden Rissverschneidung entlang bis zum ... Hundert-Löcher-Wändli ... unglaublich ... mehr Auswahl an Griffen geht nicht.
Sl8 6b, 15m: Recht anspruchsvoll aus dem Stand heraus einige Meter technisch nach oben, dann eher tief zum ca 6m Quergang. Hier ist es nett, den 1. Bh der nächsten Sl für den Nachsteiger vorzuhängen, ist ca 1 Kafi wert.
Sl9 6c, ca 20m: Jetzt kommt die Schlüsselstelle! Echt jetzt: Das Ding ist ziemlich schwierig für den Grad. Schon mal recht technisch und etwas ausleerend über die zwei Henkelschuppen nach re oben moven und dann re schiiiieeben oder Beinverlängerung ausfahren; ziemlich gute Griffe auf Bändchen, dort irgendwie aufstehen. Den Bauch erklimmen und dann re den richtigen Seitgriff finden, um endlich die kaminartige Verschneidung zu erreichen. Ab jetzt ohne zu atmen durch den brüchigen Grümpel zum Stand hinauf.
Aus- und Abstieg: Rchts hoch über gestufte Felsen zu einem Bh. Dann ca 10m auf anderer Seite runter, li herum über plattigen Fels zu Fixseil. Nach dessen Ende bei einem Absatz je nach Vertrauen losseilen und ohne weitere Schwierigkeiten durch breite Rinne in die Westflanke des Eigers. Wegspuren führen li hinauf zum Genfer Pfeiler (Deep Blue Sea, Adam & Evi, ...), bzw Pilz (Base Jumper) und natürlich auch hinab zum blau-weiss markierten Aus/Abstieg vom Klettersteig.
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Filidor extrem WEST (2010)
 
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Nr. 5 vom 25.07.2019
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