TourenFührer - Route

Gipfel: Östliche Eisentalerspitze / Östliche Eisentaler Spitze, 2753 m

Hanspeter Willi

Route: Klösterle - Satteinser Alpe - Reutlinger Hütte DAV - Wildebene - Ostgrat

Klösterle - Satteinser Alpe - Reutlinger Hütte DAV - Wildebene - Ostgrat
Alpine Wanderung
1680 m
4.5 Stunden
Ausgangspunkt ist der grosse Parkplatz beim Schwimmbad in Klösterle. Diesen erreicht man ab Hauptverkehrsachse über eine beim Hotel Engel ansetzende Seitenstrasse.

Man folgt auf einer Strasse etwa 200 Meter dem nordseitigen Ufer der Alfenz und überquert diesen dann auf einer Brücke. Ein steiler Pfad führt anschliessend bestens ausgeschildert im Zickzack durch Wald empor und erreicht auf etwa 1250 Meter Höhe die ins Nenzigasttal führende Strasse (Wegweiser).
Schwierigkeit: T2, Strasse, markierter Pfad.
Zeitbedarf: 20 Minuten

Diese verlässt man nach knappen hundert Meter bei einem weiteren Wegweiser und steigt dann in sanftem Anstieg auf einem Pfad durch herrlich schattigen Nadelwald empor zur Satteinser Alpe (1714 m).
Schwierigkeit: T2, markierter Pfad.
Zeitbedarf: 1 Stunde

Ab Hütte der Satteinser Alpe wandert man nun auf einem Pfad erst wenig ansteigend, dann fast eben südwärts in ein weites Kar mit einem Seeauge (1887 m).
Schwierigkeit: T2, markierter Pfad.
Zeitbedarf: 40 Minuten

Hier verlieren sich die Pfadspuren. Man quert westlich des Seeleins zum gegenüberliegenden Grasrücken und steigt auf nur noch hie und da vorhandenen Begehungsspuren auf diesem etwa 150 Höhenmeter empor. Einige wenige Markierungen helfen bei der Wegfindung. Bei Punkt 2055 m (Rossschrofen), wechselt man über den Rücken ins Bettlertal.
Schwierigkeit: T3, Begehungsspuren, wenige Markierungen.
Zeitbedarf: 20 Minuten

Nun wieder gut sichtbare Pfadspur führen mit nur noch wenig Steigung weiter südwärts haltend ins Bettlerkar, wo man auf die aus dem Nenzigasttal heraufkommende Route trifft.
Schwierigkeit: T2, markierter Pfad.
Zeitbedarf: 30 Minuten

Dem Pfad folgt man nun mässig ansteigend über die Gneis-Karstlandschaft der Wildebene vorbei an einem See zur Reutlinger Hütte des DAV (2395 m). Der Aufstieg wird begleitet vom herrlichen Anblick der düsteren, östlich darüber aufragenden Pflunspitzen.
Schwierigkeit: T2, markierter Pfad.
Zeitbedarf: 40 Minuten

Ab Hütte quert man etlichen Steinmännchen und spärlichen Begehungsspuren folgend die Gräben und Felsstufen der Gneis-Karstlandschaft der Wildebene in nordwestlicher Richtung bis zum obersten Rand des Schafkars. Eine gut sichtbare Pfadspur setzt hier ein und führt nun in nördlicher Richtung empor zum auf die im ersten Moment abweisend erscheinende Felsbastion eines Vorgipfels. Überraschend einfach wird dieser auf breiten Geröllbändern überschritten.
Oberhalb der Reste des östlichen Eisentaler Gletschers quert man danach in Schnee und Schrofen nördlich etwas unterhalb des Ostgrates gipfelwärts. Der Schlussaufstieg zum Gipfelkreuz erfolgt dann erst über Schutt und Schrofen der obersten Südostflanke, die letzten Meter über den Südgrat.
Schwierigkeit: T4, Steinmännchen, Begehungsspuren.
Zeitbedarf: 1 Stunde

Der mit einem Steinmann versehene Nordwestgipfel lässt sich von hier in wenigen Minuten mit etwas Kletterei erreichen.

zusätzliche Hinweise:
Die Höhenwanderung über die Satteinser Alpe zur Reutlinger Hütte ist die herrlich aussichtsreiche Alternative zum etwas öden Normalaufstieg über die Strassen und Karrenwege des Nenzigasttals. Man benötigt dafür keine Viertelstunde mehr Zeit, zudem sind die zurückzulegenden Höhenmeter viel besser verteilt.
Bei einwandfreien Tourenbedingungen, wie man sie vom Frühsommer bis Herbst normalerweise antrifft, ist nebst festem Schuhwerk keine weitere bergtechnische Ausrüstung notwendig.

Rechnet man mit erschwerten Verhältnissen wie Hartschnee, Eis oder gefrorenen Böden, entschärft das Mitführen und die Verwendung von Steigeisen brenzlige Situationen und hilft, unnötige und leider allzu oft tragisch endende Bergunfälle zu verhindern.
Ergänze diese Route (Klösterle - Satteinser Alpe - Reutlinger Hütte DAV - Wildebene - Ostgrat) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Nr. 2 vom 26.08.2013
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Hanspeter Willi

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