TourenFührer - Route

Gipfel: Hoher Kasten, 1795 m

AndréTT

Route: Brülisau - Chli Rossberg - Zapfen - Alp Unterkamor - Stofel - Kamor - Kastensattel - Hoher Kasten - Chatzetöpli - Ruhesitz - Brülisau

Brülisau - Chli Rossberg - Zapfen - Alp Unterkamor - Stofel - Kamor - Kastensattel - Hoher Kasten - Chatzetöpli - Ruhesitz - Brülisau
Schneeschuhtour
900 m
5.0 Stunden
Zufahrt:
Von Osten kommend Autobahn A13 Abfahrt Oberriet. Über kurvenreiche schmale Teestraße westwärts nach Eichberg und über Hölzlisberg bis Eggerstanden. Dort links abbiegen nach Steinegg.
Wer aus Westen oder Norden kommt, fährt Richtung Appenzell und von dort nach Steineegg. Jedenfalls weiter bis Brülisau, wo die Straße endet. Im Ortszentrum befindet sich ein großer Parkplatz neben der Kirche (922 m) und der Talstation der Luftseilbahn zum Hohen Kasten.
Route: (Aufstieg WT2- / Abstieg WT3+)
Vom Parkplatz läuft man den gelben Hinweisschildern neben der Kirche folgend zur Rossbergstraße, die auch für die MTB-Route nach Eggerstanden genutzt wird. Hier beginnt ebenfalls eine lilafarben ausgewiesene 4,2 km lange Schneeschuhroute zum Fähnerenspitz (1505 m). Während das Teersträßchen nach rechts abknickt, führt geradeaus eine Schotterpiste zur Weggabelung vor einer Brücke (938 m), an der man rechts einen kleinen Wiesenhang hinaufsteigt, rechtsseitig von einem Wäldchen. Auf unten verlassenes Teersträßchen stößt man oben. Auf Rasengittersteinen läuft man nächsten Straßen-Abkürzer bis Brand über eine Wiese, die bei Schnee gern als Rodelhang benutzt wird. Beim Wegweiser P1058 biegt man nicht rechts zum Hohen Kasten über Berggasthaus Ruhesitz ab, sondern läuft geradeaus (ostwärts) auf der Teerstraße bis Chli Rossberg (P1200, Naturweg Brülisau). Dann entfernt man sich von der Straße und folgt gelb markiertem Sommerweg nordostwärts weiter Richtung Kamor / Hoher Kasten, bzw. Resspass / Montlinger Schwamm. Nach der Alp Rossberg (Äußere Rohde Eichberg) und einem Linksabzweig nach Brülisau gelangt man zur Hütte Schaienrossberg (1239 m) und läuft anschließend zwischen einem Wäldchen an linker Seite und Hang an rechter Seite in weitem Rechtsbogen an einigen Wasser-Schacht-Deckeln vorbei und über einen Bach zum breiten Sattel (Zapfen) und Forstenegg (1 Std. ab Brülisau). Hier befindet sich die Grenze zwischen Appenzeller Land und Äußerer Rohde. Ein jahrhundertalter Grenzstein aus Granit und sichtbare Feldsteine-Mauern bringen dies zum Ausdruck. Von Zapfen (1287 m) nun dem Wegweiserschild (Richtung Kamor) entsprechend rechts einen großen Gras-Buckel hinauf zur Hütte Frosen (1382 m) und wieder rechts dem Buckel folgend zur Alp Unterkamor, Run (1396 m). Hier trifft man auf eine Schotterpiste, die von Rüthi (SG) in Serpentinen nach Stofel und zur Wetterstation hinauf gebaut wurde. Entweder folgt man dieser nach 3 Fangzäunen entsprechend den ausgesteckten Schneestangen, oder kürzt je nach Schneeverhältnisse die Kurven ab, indem man den 20°-Hang direkt aufsteigt bis Stofel (1559 m). Weiter dem Kammverlauf, oder den Serpentinen der Straße folgend links vom Tristen (mit Holzkreuz) vorbei zum Gipfel des Kamor (1751 m). Dort (1 Std. ab Zapfen) steht ein 2007 errichtetes Holzkreuz. Südwärts steigt man nun diesen Bergkamm im rechten Bogen zum Kastensattel (1678 m) hinab (15 min.). Hier kreuzen einige Wege (Wegekreuz mit gelben Hinweisschildern) und steht eine gelbe Info-Tafel für die Gleitschirmfreunde. Nun südwärts hinauf entweder direkt kleinen Felssteig, oder links am "Chatzentöpli" vorbei an Felsstufen zum Hohen Kasten (15 min.).
Abstieg:
Vom Hohen Kasten (1794 m) retour zum Kastensattel (10 min.). Westseitig im Zickzack rot-weiß markiertem Sommersteig folgend zwischen zwei schmalen Muldenrinnen die 35° steile Westflanke des Sattels hinab. Der Hang ist meist triebschneegeladen. Die Winter-Passage ist schneebrettgefährdet. Der Steigverlauf unterm Schnee ist im oberen Bereich nur selten erkennbar. Dann schnallt man besser die Schneeschuhe ab und benutzt Steigeisen. Zur Zielorientierung dient das Berggasthaus Ruhesitz, oder die beiden Hütten davor. Im Zweifelsfall immer rechts halten. Im unteren Flankenbereich durchquert man ein kleines lockeres Wäldchen. Nach diesem übersteigt man wohl meist verschneites Drehkreuz und passiert den Felsstein mit dem geschmiedeten Kreuz des St. Sebastian drauf. Auf angenehm flacher werdenden Hang zu einem weiteren Drehkreuz mit Holzkreuz daneben. Nach drittem Drehkreuz erreicht man die Schotterpiste und das Bergasthaus Ruhesitz (1359 m). Von dort hangabwärts auf mit Rasengitterstein gepflasterten Weg hinab zum Wegweiser P1058. Weiter wie im Aufstieg.
Bei widrigen Verhältnissen steigt man lieber ab wie man kam. Oder benutzt das Bähnli hinunter. Der Abstieg vom Kastensattel über die Westflanke ist dann keine Empfehlung.
Schneeschuhe, Teleskopstöcke, windfeste Kleidung, Steigeisen
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Nr. 3 vom 02.01.2014
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