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Gipfel: Ailefroide Orientale, 3847 m

Kriss

Route: Normalweg auf die Ailefroide Orientale (3848m)

Normalweg auf die Ailefroide Orientale (3848m)
Berg-/Hochtour (Sommer)
1350 m
5.0 Stunden
Aufstieg ab Selé Huette (2511m) Richtung alte Selé-Huette, indem man ca. 20 Meter auf dem Hüttenweg absteigt und an einem großen Stein nach rechts abbiegt (kleiner weißer Pfeil). Es empfiehlt sich die ersten 15 min am Vorabend zu erkunden; da der Weg entlang der Stahlseile im Finstern etwas verworren ist. An der alten Huette (2626), die man nach ca. 30 Minuten erreicht, rechts halten vorbei. Bei den Steinmaennchen unbedingt rechts relativ nah an der Westseite der Auslaeufer der Aiguille de Sialouze halten, nicht nach links den Steinmaennchen folgen (dies ist der alte Weg, diesen folgend muss man absteigend 2 Geltscherflüsse queren, da der Gletscher sich soweit zurückgezogen hat.) Man erreicht dann den Gletscher (geroellbedeckt) an seiner rechten Seite (linkes Ufer) auf etwa 2900m. Dann wenig ansteigend nach Westen queren bis zu einer schmalen und steilen Firnrinne auf 3000m die von der Ailefroide herunterzieht und an deren Ende sich ein großer Felsblock befindet. Über Gletscher oder Geröll auf diesen Felsblock steigen (Achtung Randkluft). Die Firnrinne nicht aufsteigen (trotz oft falscher Spuren) sondern direkt links in einer Felsrinne den Steinmannchen folgend nach oben zu einem markanten Felsporn kletternd (größtenteils I-II, eine Stelle III-), von dort in einer etwas exponierten Querung um die Felsen auf die Westseite und weiter ueber Fels (Steinmaennchen) bis zu den Finfeldern. Ueber das erste leicht links haltend nach oben steigen bis zu einer Felsbarriere, diese relativ leicht übersteigen bis zum nächsten großen Finfeld. Dieses wiederrum zunächst nach rechts (Nord-Ost) ansteigen und dann nach links (Nord-West) wenden und bei ca. 3450m an einer schmaleren Stelle zwischen den Felsen über einen Bergschrund weiter aufsteigen. Bereits von weitem erkennt man die (so nennen die Franzosen die Stelle)hier beginnende Banane, der geschwungene Firngrad, welcher bis kurz unter den Gipfel zieht. Diesen recht steil (teilweise gut 30°) bis unter den Gipfel aufsteigen. Dabei am besten auf der Firnschneide oder leicht links davon haltend (rechts großer meist bedeckter Bergschrund). Nach der Banane etwas flacher zum Gipfel.

Abstieg wie Aufstieg.
Einfachseil, Helm, Steigeisen, Pickel, 1-2 Expressen (Haken hat es nur 1 an der ersten ausgesetzten Querung; Sicherung über Felsköpfe sonst möglich, aber nicht unbedingt nötig), und alles weitere übliche
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Nr. 4 vom 07.07.2009
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