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Gipfel: Zimba, 2643 m

Günter Joos (Gringo)

Route: Zimba Ostgrat

Zimba Ostgrat
Klettertour
900 m
4.0 Stunden
Von der H. Hueterhütte auf dem markierten Weg Richtung Zimbajoch bis zu einer Abzweigung nach der ersten Ebene (Zimba Ost angeschrieben) und von dort dem Steig folgen bis man hinter einem markanten Felsturm den Einstieg zum Drahtseilgesicherten Zustieg zur Neyerscharte erreicht. Den Seilen folgen bis zur Scharte.
Der Ostgrat ist deutlich anspruchsvoller als der Westgrat. An einigen markanten Stellen sind Sicherungsmöglichkeiten vorhanden.
Wer den 2.-3. Grad sicher beherrscht, wird im meistens zuverlässigen Gestein viel frei gehen können.
Von der Neyerscharte (3 Super-Klebehaken) hoch auf einen Absatz. Dann weiter zum spitzen Turm, der rechts umgangen wird. Weiter über mehrere Türme bis zum Fuß des auffallend roten Bollwerks. Hier gibts statt der üblich beschriebenen Führe links nemen dem Bollwerk eine gute Alternative. 20m vor dem Bollwerk zuerst über leicht schuttige gut strukturierte gemässigt geneigte Platten und über eine ca. 5m hohe Seitenwand hoch und dann zwar ausgesetzt aber recht leicht direkt durch die Südwand gerade zurück zum Grat empor Von dort über den leichten Grat bis zum nächsten Turm, den man rechts (nordseitig)umgeht bis in die nächste Scharte. Der Weg ist ab jetzt eigentlich nicht mehr zu verfehlen. Der erste Turm mit der flachen Platte wird rechts umgangen, die weiteren (es kommen noch einige) können i.d.R. direkt überklettert werden. Bald ist das Gipfelkreuz in Sicht. Über eine schöne Wandstufe (III) geht's hoch zur Schlüsselstelle (guter Muniring, Stand). Diese, eine griffarme Platte kann nach oben gequert werden (mehrere Sicherungsplättchen) Alternativ und wesentlich leichter hier 3m abseilen, etwas nach rechts pendeln und gegenüber im leichten Gelände wieder zum Grat zurück. Nach der Schlüsselstelle noch 2 SL durch leichteres, oben grasdurchsetztes Gelände zum Gipfel.
Abstieg am besten über den Westgrat (II) bis zum Zimbajoch, von dort auf mariertem Steig zur Hueterhütte zurück.

Alternativ kann die Neyerscharte auch von der Sarotlahütte aus erreicht werden. Der Pfad zweigt auf etwa 2080 m im Steintäli vom Weg ins Eiserne Tor ab, und wurde jüngst bestens blau-weiß ausmarkiert. Das oberste Teilstück ist mit Drahtseilen ausgestattet. Nach abgeschlossener Überschreitung lässt es sich unproblematisch vom Zimbajoch aus auf markiertem Steig zur Sarotlahütte zurückkehren.
Bei Nässe absolut abzuraten (viel Gras). Es steckt so gut wie nichts, also unbedingt genügend Schlingen/Keile mitnehmen. Sichere Kletterer können einiges am laufenden Seil gehen, dann verkürzt sich die o.g. Zeit entsprechend.
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Nr. 8 vom 22.08.2015
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