TourenFührer - Route

Gipfel: Zugspitze, 2962 m

AndiSch

Route: Höllental

Höllental
Klettersteig
mittel
2200 m
7.0 Stunden
Von Hammersbach in 2 Stunden durch die Höllentalklamm (Schlucht) zur Höllentalangerhütte (1387,4m). Für den Klamm ist eine Gebühr zu zahlen, man kann aber auch über den Stangenweg die Hütte mit einem Mehraufwand von 30 Minuten erreichen.
Von der Höllentalangerhütte talaufwärts, hier verzweigt sich der Weg mehrfach, die Weiterführungen sind aber jeweils gut beschildert. Man folgt dem ausgeschilderten Steig Richtung Zugspitze taleinwärts, überquert alsbald auf der Brücke das Bachbett und wandert nun auf der rechten Hangseite dem sperrenden Felsriegel entgegen. Hier über Schrofen empor, die Abzweigung zur Riffelscharte lässt man rechts liegen. Dann über leichtes, teilweise versichertes Felsgelände und Eisenklammern weiter; alles gut markiert mit roten Punkten. Man steigt über das sogenannte Brett (eine steile Felswand mit Eisenstiften) und danach durch eine einfache Felsrinne. Jetzt geht es wieder gemütlicher auf dem gut markierten Steig durch die Felsen, und später über die schottrigen Moränenhügel im Kar, immer in der rechten Talseite hinauf zum Höllentalferner. Hier zieht die Spur in der Regel zwischen den beiden Spaltenzone (links und rechts im Gletscher) mittig hindurch. Unter Ausnutzung der flacheren Passagen geht es in einem Rechtsbogen auf die Randkluft zu. Deutliche Markierungen und Aufstiegshilfen am Fels dienen zur Auffindung der Ausstiegsstelle am Nordrand des Eises. Die Randkluft kann – je nach Verhältnissen – ein mehr oder weniger ernsthaftes Problem darstellen. Bei guten Bedingungen geht es im Firn - nur die letzten Meter recht steil - bis an die Felswand, wo man an Eisenbügeln und Stiften kurz senkrecht hinaufklettert. Dann quert man unschwierig und ohne Sicherung nach rechts, wo man wiederum an das Drahtseil gelangt. Ihm folgt man nun tendenziell nach Südosten - über einige Stufen direkt empor, jedoch meist auf den Gipfel zuquerend - immer durch Felsen. Der Klettersteig erreicht in Nähe der Bergstation die Grathöhe und ein Scharte, quert unter dem Gipfel hindurch zum Ostgrat (Beginn oder Ende des Jubiläumssteiges). Hier nach rechts zum gut sichtbaren Gipfel, um ihn am Ende herum und von Norden herauf.

Quelle: tourentipp.de
Klettersteigset für weniger geübte.
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Nr. 3 vom 19.07.2014
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